{"id":58,"date":"2014-10-31T15:10:50","date_gmt":"2014-10-31T13:10:50","guid":{"rendered":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp\/?page_id=58"},"modified":"2015-06-23T18:49:34","modified_gmt":"2015-06-23T16:49:34","slug":"bericht-der-saison-2013","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/?page_id=58","title":{"rendered":"Bericht der Saison 2013\/2014"},"content":{"rendered":"<p>von Georg Kirchner<\/p>\n<p>Bereits Mitte September 2013 wurde der Container in Roitzschjora (das ist ca. 50 km n\u00f6rdlich von Leipzig) beladen; insgesamt heuer mit 5 Eigenstartern (mein eigener Nimbus 4DM, ein weiterer 4DM, eine ASW 22 BLE, ein Arcus M; und eine ASH 31). Das gr\u00f6\u00dfte Problem \u2013 die geschwungenen Fl\u00e4chen des Arcus passen nicht wirklich in das Verlade-Schema \u2013 konnte durch geschickte Anordnung schon nach wenigen Ausr\u00e4umen \/ Wieder \u2013 Einr\u00e4umen \/ Kopfhaut kratzen \/ Diskussionen etc.\u2026 gel\u00f6st werden\u2026 .<\/p>\n<p>Am Freitag, 29.11.2013, starte ich von Graz \u00fcber Frankfurt Richtung S\u00fcdafrika; mein Kopilot Arnold (\u201aNolde\u2019) Fauner flog schon 1 Woche vor mit dienstlich nach East London (S\u00fcdafrika). Mein Flug ist problemlos \u2013 ich habe so gut geschlafen, dass ich glatt das Fr\u00fchst\u00fcck vers\u00e4umt habe (erstaunlich, wie gut schon die leichtesten Schlaftabletten wirken).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-3487 \" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild1.jpg\" alt=\"KG_Kuruman_2013_Bild1\" width=\"749\" height=\"562\" \/><\/a><br \/>\n<em> Landeanflug auf Johannesburg<\/em><\/p>\n<p>Treffpunkt mit Nolde auf dem Flughafen Johannesburg, das vorbestellte Auto \u00fcbernommen, und sowohl mein als auch Noldes Navi angeworfen; die beiden sind sich nicht einig, wir folgen dem einen \u2013 und das beschert uns eine F\u00fchrung quer durch die verstopfte Innenstadt von Johannesburg \u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild3.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone  wp-image-3489\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild3.jpg\" alt=\"KG_Kuruman_2013_Bild3\" width=\"873\" height=\"489\" \/><\/a><br \/>\n<em>Auf der 600-km-Fahrt von Johannesburg nach Kuruman: Schaut nach etwas \u00fcbertriebener Thermik aus\u2026<\/em><\/p>\n<p>Nach ca. 600 km Autofahrt Ankunft in Kuruman; wir treffen uns mit den Fliegerkollegen im besten Steak-Haus von Kuruman (kein Sarkasmus \u2013 die Steaks dort sind wirklich hervorragend \u2026)<\/p>\n<p>Einchecken in der Unterkunft: Sehr gepflegte Bungalows im afrikanischen Stil: Rundbauten, mit dicht gepresstem Schilf gedeckt, Swimmingpool etc. Allerdings haben wir anfangs etwas Pech: Unsere beiden Erst-Bungalows liegen direkt neben diesem Swimmingpool; dort feiert ab 02:00 morgens eine Horde ziemlich Angetrunkener ziemlich lautstark. Die Chefin der Lodge bietet uns aber sofort 2 andere Bungalows an \u2013 wesentlich gr\u00f6\u00dfer, komfortabler, und gaaaaanz weit weg vom Pool\u2026 .<\/p>\n<p><em> Sonntag, 1. Dezember 2013<\/em><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag wird der Nimbus aufger\u00fcstet, eingerichtet, gewaschen und gepflegt; diesmal gibt\u2019s auch keine \u201aTransport-L\u00f6cher\u2019 oder \u00e4hnliche Besch\u00e4digungen. Gert und Hans \u2013 die beiden organisieren dieses Fluglager \u2013 montieren mittlerweile eine Anh\u00e4ngekupplung an unseren Polo; da wir aber nie wissen, welches Auto wir letztendlich bekommen, muss das im Container mitgekommene Material eben mit Flex, Schwei\u00dfger\u00e4t und Bohrmaschine angepasst werden; und unser Polo hat nun ein paar L\u00f6cher mehr in der Bodenplatte\u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild4.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3490\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild4.jpg\" alt=\"KG_Kuruman_2013_Bild4\" width=\"623\" height=\"345\" \/><\/a><em>Der Tag endet am Flugplatz mit einem perfekten Eintopf-Gericht, fabriziert im typischen Kessel: Der hat immerhin ein Fassungsverm\u00f6gen von ca. 9 Liter.<\/em> <\/p>\n<p><em>Montag, 2. Dezember 2013<\/em><\/p>\n<p>Wir sind hier am Rande der Kalahari-W\u00fcste \u2013 und es regnet fast den ganzen Tag (!?!); laut Einheimischen der erste Regen seit mehr als einem halben Jahr\u2026. Keine Ahnung, wohin das Wasser verschwindet \u2013 jedes Flussbett ist auch nach solch starken G\u00fcssen noch immer komplett trocken.<\/p>\n<p>Wir nutzen den Tag f\u00fcr weitere Organisations-Arbeiten: Einkaufen; SIM Card f\u00fcr Datenstick besorgen etc. Gar nicht so einfach \u2013 die Leute von Vodafone sind zwar sehr kompetent, aber durch Stromausf\u00e4lle kommen sie oft einfach nicht in ihre Datenb\u00e4nke rein (Kommentar eines Verk\u00e4ufers, der normalerweise in Johannesburg arbeitet: \u201eWelcome in Kuruman\u201c)<\/p>\n<p>Es hat schon einen eigenen Reiz, bei 0\u00b0C von Graz wegzufliegen, dann hier am Abend noch schnell eine Runde im Pool, und dann bis kurz vor Mitternacht im T-Shirt vorm Bungalow den guten hiesigen Rotwein zu genie\u00dfen J, und dabei uns gegenseitig Spr\u00fcche, Flieger-Stories etc. zu erz\u00e4hlen; hier eine Auswahl:<\/p>\n<p>Ossi-Spruch \u00fcber anma\u00dfende Wessis:<\/p>\n<p>\u201eDer Fuchs ist schlau \u2013 er stellt sich dumm; beim Wessi ist es anders rum\u201c \u201ePolnischer Triathlon: Zu Fu\u00df ins Schwimmbad, und mit einem Fahrrad zur\u00fcck\u201c<\/p>\n<p>\u201eVater verdient die Br\u00f6tchen, Mutter streicht sie, und ich esse sie\u201c \u201eHausverstandslehrgang\u201c, \u201eDurchblickerkurs\u201c; gute Leute kriegen das \u201eBlitzgnei\u00dferdiplom\u201c Usw\u2026<\/p>\n<p><em>Dienstag, 3. Dezember 2013<\/em><\/p>\n<p>Es regnet nur mehr am Vormittag; Nachmittag rei\u00dft es auf; aber eine Basis von maximal 900 m GND, starker Wind, und unlandbare Gegend rundherum h\u00e4lt uns vom Erststart ab \u2026. Wir genie\u00dfen eine weitere Eintopf-Art; angeblich ein Hirtengericht aus Aserbeidschan; auch das schmeckt hervorragend. F\u00fcr Interessierte hier das Rezept:<\/p>\n<p>2 kg Karotten, 2 kg Zwiebel, 0.5 kg Reis, 2 Knollen Knoblauch; 2 kg Lammfleisch; das Ganze im Fett vom Lamm 2 Stunden ged\u00fcnstet; schmeckt schon deshalb hervorragend, weil man 2 Stunden lang dem Gar-Vorgang zuschauen muss, w\u00e4hrend der Hunger immer gr\u00f6\u00dfer wird\u2026<\/p>\n<p>Am Abend ziehen wieder Gewitter auf; w\u00e4hrend ich gerade am Netbook tippe, schl\u00e4gt ein Blitz direkt in den gro\u00dfen, mindestens 20 m hohen Blitzableiter neben dem Bungalow ein; das Touchpad elektrisiert mich ordentlich, der Schutzschalter f\u00e4llt \u2013 aber alles \u00fcberlebt (Netbook, Bungalow, KG, \u2026)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild5.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3491\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild5.jpg\" alt=\"KG_Kuruman_2013_Bild5\" width=\"599\" height=\"333\" \/><\/a><br \/>\n<em>Gert repariert noch schnell etwas an seiner ASW 22 (eine t\u00e4gliche \u00dcbung \u2026), w\u00e4hrend schon das n\u00e4chste Gewitter heranzieht \u2026<\/em><\/p>\n<p><em>Mittwoch, 4. Dezember<\/em><\/p>\n<p>Es wird Ernst \u2013 wir starten auf RWY 20; an sich kein Problem, die Betonpiste ist 1.6 km lang; allerdings sind am Anfang in dieser Richtung links und rechts immer wieder ein paar B\u00fcsche; beim Rausziehen unserer gro\u00dfen Flugzeuge der offenen Klasse (\u00fcber 27 m Spannweite) sehen wir, dass wir beim Start maximal 1 bis 2 Meter von der Mittellinie abweichen d\u00fcrfen, sonst f\u00e4deln wir bei diesen B\u00fcschen ein; und da noch dazu der Wind ziemlich schr\u00e4g von der Seite kommt, ist das schon etwas spannend\u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild6.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3492\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild6.jpg\" alt=\"KG_Kuruman_2013_Bild6\" width=\"598\" height=\"332\" \/><\/a><em>Nolde genie\u00dft den Flug im Blauen \u2026<\/em><\/p>\n<p>Da wir ohnehin erst um 12:00 loc in die Luft kommen, machen wir einen Erkundungsflug; Nolde erkundet die Gegend und die Massentr\u00e4gheitsmomente eines Nimbus 4DM, ich erkunde was alles noch fehlt (\u201eWarum hat mir noch niemand die PDAs mit S\u00fcdafrika-Karten \/ Luftr\u00e4umen etc. geladen ???\u201c). Es werden gem\u00fctliche 550 km.<\/p>\n<p><em>Donnerstag, 5. Dezember<\/em><\/p>\n<p>Wir starten noch sp\u00e4ter \u2013 und geben daf\u00fcr etwas mehr \u201aGas\u2019; so werden es rund 600 km; die Basis w\u00e4re bei ca. 4500 m NN gewesen \u2013 wenn es eine gegeben h\u00e4tte; Blauthermik war angesagt \u2026<\/p>\n<p>Es entwickelt sich bereits ein Standard \u2013 Verfahren nach dem Fliegen: Pool \u2013 Steak \u2013 Rotwein Die Wettervorhersage f\u00fcr morgen ist nicht sehr gut \u2013 wir wollen das aber noch checken \u2026 <\/p>\n<p><em> Freitag, 6. Dezember 2013<\/em><\/p>\n<p>Der aktuelle Wetterbericht am Morgen schaut nun nicht mehr sooooo schlecht aus; vielleicht sollten wir heute doch fliegen gehen (und nicht in einen 300 km entfernten Nationalpark fahren).<\/p>\n<p>Wir helfen Gert noch beim Wieder-Zusammenstecken seiner ASW22; Probleme mit der Rad-Bremse \u2026 und es ist gar nicht lustig, mit einem 800-kg-Flugzeug auf Beton zu landen und NICHT bremsen zu k\u00f6nnen \u2013 das Ding rollt dann wirklich 1500 m weit J<\/p>\n<p>Wir starten als erste; geht schon recht zuverl\u00e4ssig, wenn auch etwas niedrig; nachdem die schwachen B\u00e4rte aber der Theorie gem\u00e4\u00df in k\u00fcrzeren Abst\u00e4nden stehen, fliegen wir Richtung Osten ab; wir gondeln meist in 2500 \u2013 3000 m NN (das Gel\u00e4nde liegt hier auf 1350 m) Richtung Fryburg; es ist rasch mit ca. 5\/8 bis 6\/8 bedeckt, geht aber ganz gut vorw\u00e4rts; nach ca. 185 km drehen wir um, fliegen Kurs 280; hier geht\u2019s etwas langsamer, Schnitt f\u00e4llt von &gt; 120 km\/h auf knapp \u00fcber 100 km\/h zur\u00fcck; in der Gegend von Campbell (eine Game Lodge f\u00fcr ganz Reiche) queren wir nach Botswana\u2026. Wir haben auch f\u00fcr dieses Jahr wieder per Notam eine Einfluggenehmigung WESTLICH von 23\u00b0 L\u00e4nge nach Botswana.<\/p>\n<p>Botswana bietet uns einige Erkenntnisse: Entlang der Grenze zu S\u00fcdafrika f\u00fchrt auf Botswana-Seite eine Super Asphalt-Stra\u00dfe; die kenne ich schon vom letzten Jahr; und ich habe weder letztes Jahr noch heuer jemals ein Auto darauf fahren sehen \u2026<\/p>\n<p>Weiter im Inland von Botswana gibt es kaum bis gar keine Anzeichen von menschlicher Aktivit\u00e4t; keine Stra\u00dfen, keine Wege, keine H\u00fctten oder H\u00e4user \u2013 einfach NICHTS; nur Sand mit Geb\u00fcschen; WENN man dort landen sollte (m\u00fcsste) ist man ohne Satelliten-Telefon vermutlich ziemlich hilflos, bzw. eine willkommene Nahrungsquelle f\u00fcr L\u00f6wen, die es dort geben soll \u2026.<\/p>\n<p>Die Thermik von Botswana ist daf\u00fcr meist recht ordentlich \u2013 so auch diesmal J; aus Zeitgr\u00fcnden drehen wir trotzdem nach einigen -zig km wieder Richtung S\u00fcdost; unser n\u00e4chstes Ziel: Postmasburg; wir \u00fcberqueren dabei die \u201aLangen Berge\u2019 (die hei\u00dfen wirklich so \u2013 auf Afrikaans \u2026), und den Ort Olifantshoek (Sausi wird sich noch daran erinnern). Und nun wird die Luft lebendig: Wir genie\u00dfen B\u00e4rte mit mehr als 5 m\/s; die Basis steigt auf 5000 m an \u2013 DAS erlaubt nun nat\u00fcrlich einen entsprechenden Schnitte (140 km\/h und mehr). Nat\u00fcrlich wird auch die eingebaute Sauerstoff-Versorgung angeworfen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild7.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3493\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild7.jpg\" alt=\"KG_Kuruman_2013_Bild7\" width=\"597\" height=\"332\" \/><\/a> <em>Blick auf die \u201aLangen Berge\u2019: Beeindruckende Formationen im Niemandsland \u2026.<\/em><\/p>\n<p>Hinter Postmasburg wird es aber komplett blau; auch unser urspr\u00fcnglicher Plan, das einzige Sperrgebiet weit und breit zu umfliegen, muss ge\u00e4ndert werden \u2013 es ist auch auf dieser Strecke nur noch blau; also noch mal Richtung Nordwesten, zu den \u201aLangen Bergen\u2019.<\/p>\n<p>Hier geht\u2019s noch immer sehr gut; allerdings l\u00e4sst uns die letzte gro\u00dfe Wolke dann im Stich; es ist ja auch bereits 18:00, und die Zeit beginnt uns davon zu laufen; also mutig Richtung Kuruman retour; am Wege dorthin gibt\u2019s noch ein paar kleine W\u00f6lkchen; die werden durch die nun sehr schr\u00e4g stehende Sonne von den \u201aH\u00e4ngen\u2019 kleiner versteinerter D\u00fcnen ausgel\u00f6st \u2013 und tats\u00e4chlich spendieren sie uns noch einen guten 1 m\/s Bart; nun wird\u2019s zum Rechnen: Einerseits sollten wir noch vor Sunset (19:11 lokal) landen, andererseits hoch genug raufkurbeln um noch 30 km Strecke NACH dem \u00dcberflug von Kuruman zu machen (nat\u00fcrlich h\u00e4ngen wir nun schon gierig am km-Z\u00e4hler, ob es ein 1000er wird\u2026). Und es gelingt dann tats\u00e4chlich: Als der km-Z\u00e4hler im PDA auf 1002 steht, funken wir: \u201aKuruman traffic, glider KiloGolf turning left base for RWY 02\u2019 (Kontroller, Turm etc. gibt\u2019s hier ja nicht, obwohl t\u00e4glich ein paar Turbo-Props, kleine Jets etc. landen \/ starten \u2013 man sagt einfach wo man ist und was man vorhat).<\/p>\n<p>Die Auswertung ergibt dann rund 1005 km \u2013 ein gro\u00dfes Lob an Erazem, der diese kleinen \u201aSicherheiten\u2019 im SeeYou-Mobile-Program eingebaut hat\u2026.<\/p>\n<p>Der Tag endet nat\u00fcrlich wieder mit einer Standard-Programm-Variante: Pool \u2013 Steak \u2013 Bier\u2026<\/p>\n<p><em>Samstag, 7. Dezember 2013<\/em><\/p>\n<p>Das Wetter genehmigt uns einen wohlverdienten Ruhetag; im Norden von Kuruman ziehen immer wieder Gewitter auf, zwischendurch gibt\u2019s auch bei uns ein paar Regenschauer.<\/p>\n<p>In unserer Lodge wird eine Hochzeitsfeier f\u00fcr ein schwarzafrikanisches Paar vorbereitet; ein gro\u00dfes Zelt f\u00fcr ca. 100 Personen, mehrere Kocht\u00f6pfe \u2013 so wie unserer, nur eben um einen Faktor 10 hochskaliert; und ab fr\u00fchen Nachmittag wird\u2019s dann laut \u2013 wir stellen uns auf L\u00e4rm bis weit nach Mitternacht ein; aber als wir um 21:00 vom Abendessen (diesmal in der Red Sands Lodge \u2013 ca. 15 km au\u00dferhalb von Kuruman) zur\u00fcckkommen, sind die 100 Autos verschwunden, s\u00e4mtliche G\u00e4ste weg, alles ruhig.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild8.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3494\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild8.jpg\" alt=\"KG_Kuruman_2013_Bild8\" width=\"595\" height=\"331\" \/><\/a><br \/>\n<em>Red Sands Lodge: Das Restaurant der Anlage; wird von \u00d6sterreichern betrieben, die vor 40 Jahren nach S\u00fcdafrika ausgewandert sind: TOP-Anlage, mit kleinem Pool, bestem Restaurant, und mit Springbock-Familien, die im Gel\u00e4nde frei herumlaufen<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild9.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3495\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild9.jpg\" alt=\"KG_Kuruman_2013_Bild9\" width=\"601\" height=\"335\" \/><\/a><br \/>\n<em>Die Pfaue in unserer Shomatobe \u2013 Lodge \u201abewachen\u2019 unsere Bungalows (im Hintergrund), und warten auf kleine Happen von unserem Fr\u00fchst\u00fcck\u2026<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild10.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3496\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/KG_Kuruman_2013_Bild10.jpg\" alt=\"KG_Kuruman_2013_Bild10\" width=\"599\" height=\"334\" \/><\/a><br \/>\n<em>Gert \u2013 einer der beiden Hauptorganisatoren unseres Fliegercamps \u2013 f\u00fcttert seinen Haus-Pfau \u2026.<\/em><\/p>\n<p><em>Sonntag, 8. Dezember 2013<\/em><\/p>\n<p>Die Wetterprognose f\u00fcr die n\u00e4chsten 2 oder 3 Tage ist schlecht; wir beschlie\u00dfen die 300 km in den Tierpark zu fahren. Also ein paar Notwendigkeiten schnell eingepackt, das Navi programmiert \u2013 da sind es pl\u00f6tzlich 520 km; das Navi will anscheinend einen gro\u00dfen Umweg \u00fcber Upington fahren; wir zwingen es aber mehr auf die direkte Linie (nun mit 390 km) \u2013 und erhalten die Meldung dass da auch evtl. ein paar unbefestigte Schotterstra\u00dfen dabei sein w\u00fcrden \u2026. na und, ein paar km Schotterstra\u00dfe ist in S\u00fcdafrika ja sowieso immer dabei\u2026.<\/p>\n<p>Allerdings beginnt der Schotter bereits nach ca. 100 km; und er h\u00f6rt bis zum Ziel nicht mehr auf \u2026 die Fahrbahn wird schlechter, wir sitzen immer wieder mal auf \u2026 und weil wir nat\u00fcrlich rasch vorankommen wollen, passiert das auch mal bei 100 km\/h. Alle 30 Minuten oder so kommt uns ein Auto entgegen; nur hin und wieder wird eine kleine Farm sichtbar.<\/p>\n<p>Irgendwann wird es dem rechten Hinterrad zu viel \u2013 die Luft entweicht langsam; bis wir stehen bleiben, ist der Reifen nat\u00fcrlich komplett hin.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-11-Nach-Radwechsel.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3521\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-11-Nach-Radwechsel.jpg\" alt=\"Bild 11 Nach Radwechsel\" width=\"595\" height=\"330\" \/><\/a><br \/>\n<em>Nach erfolgreichem Radwechsel: Wohlverdiente saftige k\u00fchle Wassermelone \u2026<\/em><\/p>\n<p>Am Nachmittag erreichen wir den Kgalagadi Transfrontier National Park; der liegt im Dreil\u00e4ndereck von S\u00fcdafrika \u2013 Namibien \u2013 Botswana, und erstreckt sich \u00fcber ca. 200 x 300 km. Wir bekommen ohne Problem zwei komfortable Chalets \u2013 die Hauptsaison beginnt hier ja erst kurz vor Weihnachten, mit den mehr als 1 Monat dauernden Schulferien\u2026.<\/p>\n<p>Wir reduzieren vorschriftsm\u00e4\u00dfig den Reifendruck auf 1.5 (Sandstra\u00dfen!), und fahren etwa 100 km in den Park hinein; dort treffen wir neben gro\u00dfen Springbock-Herden auch auf Gnus, Kudus, Eland-Antlilopen, Schakale, W\u00fcstenf\u00fcchse; Schildkr\u00f6ten kriechen \u00fcber die Sandstra\u00dfen \u2013 und machen die 50-km\/h Beschr\u00e4nkung noch mehr verst\u00e4ndlich \u2026 Highlights sind heute aber zweifellos die gelbe Kobra, die sich drohend aufrichtet, und die 2 L\u00f6wen \u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-12-L\u00f6wen.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3522\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-12-L\u00f6wen.jpg\" alt=\"Bild 12 L\u00f6wen\" width=\"592\" height=\"330\" \/><\/a><br \/>\n<em>An \u00dcberlegungen zur Erh\u00f6hung der L\u00f6wenpopulation im Park wird bereits heftig gearbeitet\u2026<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-13-Kobra.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3530\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-13-Kobra.jpg\" alt=\"Bild 13 Kobra\" width=\"599\" height=\"335\" \/><\/a><br \/>\n<em>Kobras gibt\u2019s hier auch in dieser Farbe \u2013 die sollen aber genauso giftig sein wie die schwarzen \u2026<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-14-Vogelbau.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3541\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-14-Vogelbau.jpg\" alt=\"Bild 14 Vogelbau\" width=\"603\" height=\"337\" \/><\/a><br \/>\n<em>\u201aSozialer Wohnbau\u2019 bei einer Vogelart (schauen aus wie Spatzen); die meisten davon betroffenen B\u00e4ume \u00fcberleben das aber nicht lange \u2026 (fast wie im politischen Sozialismus); alternativ werden auch Leitungsmasten daf\u00fcr verwendet \u2013 nicht gut f\u00fcr die Leitungen \u2026.<\/em><\/p>\n<p>Kulinarischer Abendausklang: Strau\u00dfensteak, Springbock-Pie, Greek Salad (gibt\u2019s mittlerweile ja \u00fcberall auf der Welt), und Rotwein (DIE Sorte, die gerade vorhanden ist \u2013 war aber auch gut \u2026)<\/p>\n<p><em>Montag, 9. Dezember 2013<\/em><\/p>\n<p>Wir fahren heute auf einer zweiten Route in den Park, Ziel: Die Mata Mata Lodge; immerhin auch 120 km (und wir werden damit auch nur das erste Drittel des Parks erkunden \u2026).<\/p>\n<p>Nachdem es in der Nacht heftig geregnet hat (die Wetterprognose hatte diesmal recht), stehen \u00fcberall gr\u00f6\u00dfere Pf\u00fctzen \u2013 ein Segen f\u00fcr Vegetation und Tiere, ein Grund mehr zum vorsichtigen Fahren f\u00fcr uns (siehe unten \u2026)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-15-Nolde-f\u00e4hrt-unbek\u00fcmmert.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3523\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-15-Nolde-f\u00e4hrt-unbek\u00fcmmert.jpg\" alt=\"Bild 15 Nolde f\u00e4hrt unbek\u00fcmmert\" width=\"594\" height=\"331\" \/><\/a><br \/>\n<em>Nolde \u2013 als unser j\u00fcngster \u2013 hat den unbek\u00fcmmertsten Fahrstil \u2026<\/em><\/p>\n<p>Je weiter wir in den Park kommen, desto mehr Tiere tauchen auf; von kleinen F\u00fcchsen die neugierig aus dem Bau schauen, \u00fcber Giraffen die aus den Pf\u00fctzen trinken, bis hin zu einem Geparden, der mit dem in der Nacht erjagten Springbock im Schatten einen Baumes liegt\u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-16-W\u00fcstenfuchs.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3524\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-16-W\u00fcstenfuchs.jpg\" alt=\"Bild 16 W\u00fcstenfuchs\" width=\"599\" height=\"334\" \/><\/a><br \/>\n<em>Junger W\u00fcstenfuchs (oder wie auch immer der hei\u00dft) am Eingang zu seinem Bau<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-17-\u00dcberschwemmte-Strasse.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3525\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-17-\u00dcberschwemmte-Strasse.jpg\" alt=\"Bild 17 \u00dcberschwemmte Strasse\" width=\"598\" height=\"333\" \/><\/a><br \/>\n<em>Der Regen der letzten Nacht war ziemlich ausgiebig \u2026.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-18-Erdh\u00f6rnchen.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3526\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-18-Erdh\u00f6rnchen.jpg\" alt=\"Bild 18 Erdh\u00f6rnchen\" width=\"597\" height=\"333\" \/><\/a><br \/>\n<em>Die Erdh\u00f6rnchen in der Mata Mata Lodge sind es gew\u00f6hnt, gef\u00fcttert zu werden \u2013 Zutraulichkeit erkauft man immer am besten mit Futter \u2026 ist ja bei allen S\u00e4ugetieren so \u2026.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-19-Giraffe-trinkt.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3527\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-19-Giraffe-trinkt.jpg\" alt=\"Bild 19 Giraffe trinkt\" width=\"596\" height=\"332\" \/><\/a><br \/>\n<em>F\u00fcr Giraffen ist das Trinken gar nicht so einfach \u2026 \u2013 Was sich der Konstrukteur wohl dabei gedacht hat?!?!<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-20-Springbock-Herde1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3532\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-20-Springbock-Herde1.jpg\" alt=\"Bild 20 Springbock Herde\" width=\"594\" height=\"331\" \/><\/a><br \/>\n<em>Springbock-Herden; ideale Opfertiere f\u00fcr L\u00f6wen, Geparden (und Menschen \u2013 sie schmecken wirklich gut)<\/em><\/p>\n<p><em>Dienstag, 10. Dezember 2013<\/em><\/p>\n<p>Ein starkes Gewitter um 03:00 fr\u00fch, und ein ordentlicher Regenguss best\u00e4tigen die Wetterprognosen; wir bringen unsere Reifen wieder auf Normaldruck, und machen uns auf den Heimweg \u2013 diesmal aber wohlweislich \u00fcber die vom Navi empfohlene Strecke \u00fcber Upington (ist zwar 520 km statt 390 km, aber so ganz ohne Reserverad \u00fcber die Schotterstra\u00dfen???). Landschaft und Stra\u00dfe sind beeindruckend: Meist schnurgerade Strecke; wenn nach 10 km mal eine leichte Linkskurve kommt (die auch unser Polo noch mit 130 km\/h schafft), dann wird das nat\u00fcrlich durch ein entsprechendes Schild angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-21-Richtung-Upington.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-3551\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-21-Richtung-Upington.jpg\" alt=\"Bild 21 Richtung Upington\" width=\"599\" height=\"441\" \/><\/a><br \/>\n<em>Auf der Stra\u00dfe nach Upington: So sieht das 150 km lang aus; die Cumulus-Wolken verhei\u00dfen zwar gutes Segelflugwetter, aber eben nur s\u00fcdlich und westlich von Upington (nicht gut f\u00fcr Startplatz Kuruman), und mit zu niedriger Basis f\u00fcr dieses unlandbare Gebiet.<\/em><\/p>\n<p>Unterwegs passieren wir den Ort Olifantshoek; da auf allen Karten hier ein Flugplatz eingezeichnet ist, halten wir auch danach Ausschau: Ein Richtungswegweiser \u201cAirport\u201d zeigt uns auch die Abzweigung zum Flugplatz an; was wir vorfinden ist aber gelinde gesagt eine b\u00f6se \u00dcberraschung: Was aus 4000 m durchaus noch wie eine brauchbare Sandpiste aussieht, entpuppt sich beim Lokalaugenschein als halb zugewachsenes und v\u00f6llig unbrauchbares Gel\u00e4nde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-22-Olifantshoek-Flugplatz.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3550\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-22-Olifantshoek-Flugplatz.jpg\" alt=\"Bild 22 Olifantshoek Flugplatz\" width=\"596\" height=\"444\" \/><\/a><br \/>\n<em>Der Flugplatz von Olifantshoek : Die Richtungswegweiser dorthin sind zwar wie neu; aber die Piste eher nicht\u2026 wir schauen hier \u00fcbrigens auf Piste 29 <img decoding=\"async\" class=\"wp-smiley\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-includes\/images\/smilies\/icon_smile.gif\" alt=\":-)\" \/> <\/em><\/p>\n<p>Wieder in Kuruman, beobachten wir fasziniert, wie zwei j\u00fcngere S\u00fcdafrikaner ihr Zelt am Campingplatz in der Lodge aufbauen; unglaublich wie viel Zeug die mithaben; weil viel Arbeit, gehen sie zwischendurch erst mal an die Bar; 2 Stunden sp\u00e4ter bricht kommt ein ordentlicher Regenguss \u2013 begleitet von ein paar kr\u00e4ftigen Fl\u00fcchen der beiden \u2013 sie hatten das \u00dcberzelt noch nicht drauf :-). Dennoch: Um 06:00 am Morgen sind Zelt und alles andere bereits wieder verschwunden\u2026<\/p>\n<p>Um 03:00 gibt\u00b4s dann noch ein ordentliches Gewitter, mit viel Regen \u2013 das bedeutet: Kein Stress mit fr\u00fch aufstehen; zu viel Feuchte ergibt hier eine zu niedrige Basis.<\/p>\n<p><em>Mittwoch, 11. Dezember 2013<\/em><\/p>\n<p>Ruhetag \u2013 noch immer kein Fliegen \u2013 w\u00e4re zwar am Nachmittag wieder m\u00f6glich, aber ziemlich sportlich: Die Basis ist wirklich viel zu niedrig \u2026 Alternativ \u2013 Programm: Nolde wirft das Kesselfeuer an <img decoding=\"async\" class=\"wp-smiley\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-includes\/images\/smilies\/icon_smile.gif\" alt=\":-)\" \/><\/p>\n<p><em>Donnerstag, 12. Dezember 2013<\/em><\/p>\n<p>Ein Flugtag: Es werden knapp 900 km; wir fliegen weit nach Botswana hinein, m\u00fcssen uns aber dann durch ein ziemlich gro\u00dfes blaues Loch wieder nach Kuruman plagen \u2026 aber die afrikanische Thermik geht \u2013 meist \u2013 verl\u00e4sslich bis Sunset (das ist hier derzeit 19:15 lokal); danach ist es aber in 20 Minuten \u201azappenduster\u2019 \u2026<\/p>\n<p><em>Freitag, 13. Dezember 2013 \u2013 und DAS ist f\u00fcr uns KEIN Ungl\u00fcckstag<\/em><\/p>\n<p>Wir starten wieder als erste, spielen bereits um 10:00 \u201aVersuchsballon\u2019; und da es recht gut geht, kommen die anderen beiden nat\u00fcrlich sofort nach. Wir fliegen erst 140 km nach Osten, plagen uns dann etwas gegen den Wind von ca. 30 km\/h nach Nordwesten, queren dabei nach Botswana, und haben am letzten Schenkel nach Hause wieder das gleiche Problem wie gestern: Mehr als 200 km durch ein blaues Loch nach Hause \u2026 da wird dann schon mal in einem 0.5 m\/s Bart geduldig gekurbelt, um endlich positive Zahlen am Gleitpfadrechner zu sehen (f\u00fcr Nicht-Piloten: d.h. man erreicht wieder den Heimatflugplatz); auf dieser Heimflugstrecke gibt\u2019s praktisch keine Au\u00dfenlandem\u00f6glichkeit. Am Abend landen wir nach 1010 km \u2013 und Nolde hat seinen letzten Flug in seinem S\u00fcdafrika \u2013 Urlaub genossen, morgen fliegt er wieder in das nebelig-tr\u00fcbe und kalte Europa zur\u00fcck.<\/p>\n<p><em>Samstag, 14. Dezember 2013<\/em><\/p>\n<p>Heute habe ich keinen Kopiloten \u2013 und Hans in seinem Arcus m\u00fcsste heute auch allein fliegen; und da ich schon lange mal mit einem Arcus M fliegen wollte, frage ich Hans, ob er mich mitnimmt \u2013 \u201aJa nat\u00fcrlich \u2013 kein Problem\u2019. Nach einem ersten Schenkel im Blauen, schwenken wir dann auf eine \u00f6fter hier auftretende Konvergenzlinie Richtung NW ein \u2013 und jagen den Arcus M mit konstanten 160 \u2013 200 km\/h unter den Wolken dahin; der 3. Schenkel aber wird dann wieder \u2013 erraten\u2026 \u2013 blau \u2026 und verlangt ein eher vorsichtiges Heimfliegen. Es wird ein sch\u00f6nes 750 km Dreieck\u2026.<\/p>\n<p><em>Der Arcus M \u2013 meine rein subjektiven Eindr\u00fccke<\/em><\/p>\n<p>Ein 20 m Doppelsitzer mit W\u00f6lbklappen, Eigenstarter, gleicher Solo-Motor wie in meinem Nimbus 4DM, allerdings 10 Jahre j\u00fcnger, und in der Ausf\u00fchrung als Einspritzer mit ein paar PS mehr. Und diese machen sich beim Start sehr positiv bemerkbar: Obwohl der Arcus M nicht viel weniger wiegt als mein 4DM, steigt er beim Motor-Eigenstart signifikant besser weg.<\/p>\n<p>Die aerodynamische Auslegung des Arcus hat \u2013 f\u00fcr mich \u2013 erstaunliche Folgen: Die Man\u00f6vrierbarkeit ist f\u00fcr ein 20-m-Ger\u00e4t einfach hervorragend; das Seitenruder wirkt fast wie bei einem kleineren Einsitzer, die Wendigkeit ist enorm. Kommt aber vielleicht auch daher, weil ich schon sehr lange gro\u00dfe (mehr als 27 m Spannweite) Ger\u00e4te fliege \u2013 und diese mich in Bezug auf Seitenruderwirkung nicht gerade verw\u00f6hnen\u2026<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Vorteil sind die stark nach oben geschwungenen Fl\u00e4chen auch \u2013 und besonders \u2013 hier in Afrika: Die B\u00fcsche am Rande der Pisten sind f\u00fcr den Arcus kein Problem \u2013 er kann vermutlich die meisten kleinen Landepisten der Farmer etc. ohne Probleme benutzen; f\u00fcr unsere gro\u00dfen V\u00f6gel (4DM, ASW 22) wird\u2019s hier problematisch \u2026<\/p>\n<p>Die Nachteile des Arcus M sind auch schnell aufgez\u00e4hlt: Der Nimbus gleitet um etwa 20% besser als der Arcus (und kostet auch um etwa 20% mehr, wenn man ihn neu kauft \u2026); und f\u00fcr eventuelle Interessenten: Die Wartezeit auf einen neuen Arcus M betr\u00e4gt derzeit etwa 3.5 Jahre L \u2013 ansonsten meine Empfehlung f\u00fcr den AKAFLIEG-Kassier: <strong><i>Kaufen \u2026<\/i><\/strong><\/p>\n<p><em>\u201aAnd why did you select Kuruman airport for your gliding?\u2019<\/em><\/p>\n<p>Das war die Frage eines interessierten Zuschauers (und Modellflieger, wie sich herausstellte) aus Kuruman; er beobachtete unsere Startvorbereitungen, und die Starts; am Abend kam er dann eine Stunde vor Sunset wieder (wir hatten ihm ja etwas vorlaut gesagt, dass wir meist bis Sunset fliegen \u2026), und schaute sich die Landungen unserer derzeit 3 Flugzeuge an.<\/p>\n<p>Ja, warum fliegen wir ausgerechnet hier in Kuruman? Schlie\u00dflich gibt es im s\u00fcdlichen Afrika mehrere M\u00f6glichkeiten, dem europ\u00e4ischen Winter zu entfliehen, und dabei sch\u00f6ne gro\u00dfe Strecken \u00fcber faszinierende Landschaften zu fliegen: In Namibien gibt es das gro\u00dfe Zentrum in Bitterwasser, und dazu noch die 2 Farmen Pokweni und Kiripotib; diese 3 bieten sicher die besten Segelflugm\u00f6glichkeiten in den Monaten von November bis Ende J\u00e4nner. Allerdings sind sie auch mit Abstand am teuersten, und man lebt jeweils in Enklaven in der W\u00fcste, ohne viel Alternativen. DAS will ich eigentlich nicht \u2013 ich will mir mein Abendessen und das Lokal daf\u00fcr eigentlich lieber selbst aussuchen k\u00f6nnen\u2026.<\/p>\n<p>In S\u00fcdafrika hat sich Gariep (ziemlich genau in der Mitte zwischen Johannesburg und Kapstadt, am aufgestauten Oranje-Fluss gelegen) einen guten Namen gemacht; der Platz erm\u00f6glicht an fast jedem Tag mehr oder weniger gro\u00dfe Streckenfl\u00fcge, ist gut organisiert, und bietet auch Schlepp-Betrieb an. Aber nachdem ich dort bereits zehnmal den Dezember (jeweils bis kurz vor Weihnachten) verbracht habe, und dort alle m\u00f6glichen Strecken zig-fach beflogen habe, wollte ich einfach mal was anderes\u2026<\/p>\n<p><em>Und warum gehen wir dann ausgerechnet nach Kuruman? <\/em><\/p>\n<p><strong>Weil<\/strong> wir hier z.B. allein und unabh\u00e4ngig sind; es ist ein einziger Container mit insgesamt 5 Segelflugzeugen am Platz; von diesen 5 Eigenstartern \u2013 es gibt hier keinen Schleppbetrieb \u2013 sind im Moment nur 3 \u201ain Betrieb\u2019; die Piloten der \u00fcbrigen Segelflugzeuge kommen erst nach Weihnachten bzw. erst Anfang J\u00e4nner \u2026<\/p>\n<p><strong>Weil<\/strong> die Kooperation mit den gro\u00dfen Turboprops und kleinen Jets (fast jeden Tag landen oder starten hier ein oder mehrere) hier in Kuruman sogar einfacher ist als z.B. ein Sp\u00e4tabends-Anflug in Gariep, wo eben in der letzten halben Stunde des Flugtages zehn oder mehr Segelflugzeuge landen \u2026 Nicht dass dies ein all zu gro\u00dfes Problem w\u00e4re \u2013 aber hier in Kuruman ist das einfach gar keines\u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-23-Gro\u00dfe-und-kleine-Flugzeuge.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-3675\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-23-Gro\u00dfe-und-kleine-Flugzeuge.jpg\" alt=\"Bild 23 Gro\u00dfe und kleine Flugzeuge\" width=\"595\" height=\"333\" \/><\/a><br \/>\n<em>Flugplatzleben in Kuruman: 2 Turboprops im Hintergrund, ein eingepacktes Segelflugzeug im Vordergrund, und 20 zuk\u00fcnftige Piloten aus dem \u00f6rtlichen Kindergarten auf Besuch <\/em><\/p>\n<p><strong>Weil<\/strong> Kuruman segelfliegerisch vermutlich noch besser ist als Gariep; die Kalahari-W\u00fcste spendiert uns oft die Bedingungen f\u00fcr ganz gro\u00dfe Strecken; und es gibt weniger oft die starken NW-Winde, die bei Fl\u00fcgen in Gariep diese sch\u00f6nen \u201aVersatz-Kringel\u2019 beim Kurbeln ergeben \u2026 Wenn wir von Gariep aus manchmal recht m\u00fchsam die Gebiete in Kuruman-N\u00e4he erreichten (meine Kopiloten \u2013 mittlerweile die halbe Akaflieg Graz \u2013 erinnern sich vielleicht an Ortsnamen wie: Olifantshoek, Postmasburg, Griekwastat: Die liegen alle in einfacher Reichweite von Kuruman), dann schw\u00e4rmten wir immer von den Wolkenstra\u00dfen, von fantastischen Aufwinden und Thermikh\u00f6hen hier \u2013 warum also nicht gleich in diesem Gebiet starten?<\/p>\n<p><strong>Weil<\/strong> der Ort Kuruman \u2013 mit seinen laut Wikipedia 15.000 Einwohnern \u2013 einiges zu bieten hat: Eine recht gro\u00dfe Auswahl von (fast) allem: Von einer Vielzahl von guten Restaurants, Unterk\u00fcnften und Lodges, Autowerkst\u00e4tten (die in 15 Minuten uns den neuen Reifen montiert hat), \u00fcber mehrere Baum\u00e4rkte bis hin zu Vodafone-Shops mit gut ausgebildetem Leuten (die auch meinen entsperrten Datenstick von \u201a3\u2019 mit der kopierten Software und einer SIM-Card von Vodafone zum Laufen gebracht haben\u2026)<\/p>\n<p>In Kuruman fliegen wir eigentlich nur, wenn gro\u00dfe Strecken m\u00f6glich sind (in Gariep fliegen die meisten Piloten <i>jeden<\/i> Tag); daher sind wir z.B. gestern und heute am Nachmittag gar nicht gestartet, weil \u00dcberentwicklungen, Gewitter und Schauer angek\u00fcndigt waren. Allerdings w\u00e4ren sicher an beiden Tagen Fl\u00fcge von einigen Stunden Dauer \u2013 und entsprechende Strecken \u2013 m\u00f6glich gewesen. Aber \u201achillen\u2019 (ein hier gelernter Ausdruck f\u00fcr \u201afaul herumh\u00e4ngen\u2019) ist ja auch sch\u00f6n\u2026<\/p>\n<p><em>Dienstag, 17. Dezember 2013: Unser dritter 1000-km-Flug heuer<\/em><\/p>\n<p>Es geht schon kurz nach 10:00 Uhr los \u2013 gute B\u00e4rte, Basis schon zu Beginn \u00fcber 3000 m; wir fliegen ab nach S\u00fcden, zusammen mit Gerts ASW 22 BLE. Nach ca. 140 km wird aber das Wetter in diese Richtung deutlich schlechter, die<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Billd-24-Gert-und-ASW22-unterwegs-zum-n\u00e4chsten-1000er.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-3676\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Billd-24-Gert-und-ASW22-unterwegs-zum-n\u00e4chsten-1000er.jpg\" alt=\"Billd 24 Gert und ASW22 unterwegs zum n\u00e4chsten 1000er\" width=\"599\" height=\"336\" \/><\/a><br \/>\n<em>Gert und ASW22BLE unterwegs zum n\u00e4chsten 1000er<\/em><\/p>\n<p>Steigwerte gehen zur\u00fcck, wir biegen \u2013 langsam und eher unkoordiniert \u2013 immer mehr Richtung Westen ab; da aber der Wind hier immer mehr zunimmt, wenden wir energisch Richtung NNW \u2013 Botswana ruft! Und \u2013 nach ein paar Kilometern mit \u201aVerzweiflungskurven\u2019 (ich finde die B\u00e4rte hier einfach nicht) f\u00e4ngt es dann \u00fcber den \u201aLangen Bergen\u2019 so richtig an: In \u00fcber 4000 m unter Bilderbuch \u2013 Wolken erh\u00f6hen wir unseren Stundenschnitt auf \u00fcber 150 km\/h; mein neuer Kopilot J\u00fcrgen (aus Gerts Verein) staunt \u00fcber das so absolut unbewohnte (und wohl auch unbewohnbare) Gebiet von Botswana;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Billd-25-\u00dcber-den-Minen-von-Postmasburg.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-3673\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Billd-25-\u00dcber-den-Minen-von-Postmasburg.jpg\" alt=\"Billd 25 \u00dcber den Minen von Postmasburg\" width=\"597\" height=\"334\" \/><\/a><br \/>\n<em>3000 m \u00fcber den Minen von Postmasburg: Hier wird Eisenerz abgebaut; in der n\u00e4heren Umgebung gibt es vor allem 85% des Welt-Mangan-Vorkommens<\/em><\/p>\n<p>knapp nach dem Grenz\u00fcberflug treffen wir eher zuf\u00e4llig wieder auf Gert \u2013 der die gleichen Kurs-Ideen hatte wie wir \u2013 und fliegen gemeinsam weiter in die Botswana-Leere, bis wir in einer Entfernung von knapp 300 km wenden und wieder Richtung Kuruman fliegen. Bald darauf lassen auch die Steigwerte \u2013 bisher meist 4 \u2013 5 m\/s; einmal hat J\u00fcrgen sogar einen 6.5 m\/s Bart fotografisch festgehalten \u2013 deutlich nach, wir bleiben hoch \u2013 aber diesmal h\u00e4lt sich das \u00fcbliche \u201ablaue Loch\u2019 in Grenzen, und wir erreichen ziemlich gleichzeitig wieder unsere Heimatbasis; Gert in 4500 m, wir etwa 2000 m tiefer (vielleicht h\u00e4tte ich doch mehr H\u00f6he halten und weniger aufs Tempo dr\u00fccken sollen\u2026). Aber es gibt ja immer noch Thermik, wenn auch etwas schw\u00e4cher, und wir nutzen diese um noch weitere 130 km abzuspulen \u2013 Zeit haben wir diesmal genug bis Sunset, dank unseres bis dahin hohen Schnittes \u2026<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Billd-26-KG-+-J\u00fcrgen-fliegen-bereits-mit-Sauerstoff.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-3674\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Billd-26-KG-+-J\u00fcrgen-fliegen-bereits-mit-Sauerstoff.jpg\" alt=\"Billd 26  KG + J\u00fcrgen fliegen bereits mit Sauerstoff\" width=\"597\" height=\"335\" \/><\/a><br \/>\n<em>Der Sauerstoff weist auf unsere derzeitige H\u00f6he von &gt; 4000 m hin \u2026 so gleitet man beruhigt nach Hause<\/em><\/p>\n<p><em>Mittwoch, 18. und Donnerstag, 19. Dezember 2013: Keine Flugtage \u2013 daf\u00fcr Zeit zum Schreiben \u2026<\/em><\/p>\n<p>Eine relativ feuchte Luftmasse liegt \u00fcber unserem Gebiet, und bringt \u00dcberentwicklungen und Gewitter am Nachmittag; obwohl durchaus jeweils ein Flug von einigen Stunden m\u00f6glich w\u00e4re, bleiben wir am Boden, und genie\u00dfen die Urlaubstage.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-27-Das-angek\u00fcndigte-Gewitter.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-3686\" src=\"http:\/\/www.akaflieg.tugraz.at\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/Bild-27-Das-angek\u00fcndigte-Gewitter.jpg\" alt=\"Bild 27 Das angek\u00fcndigte Gewitter\" width=\"597\" height=\"335\" \/><\/a><br \/>\n<em>Am Nachmittag ist die entsprechende Temperatur erreicht, und sehr schnell schie\u00dfen die Gewitterwolken hoch \u2013 verbunden mit heftigen B\u00f6en, gefolgt von Schauern\u2026 unsere Shomatobe Lodge mit Pfau \u2026<\/em><\/p>\n<p>Die Wettervorhersage ist auch f\u00fcr morgen \/ 20.12. nicht wirklich gut (aber die muss ja nicht unbedingt stimmen!); und da der 21.12. mein Abr\u00fcst- und Einpacktag sein wird, sind das vermutlich die letzten Zeilen dieses Berichtes. Am 22.12. werde ich nach Johannesburg fahren, und mich dann in Graz wieder in die weihnachtliche \u201aBesinnungs-Hektik\u2019 st\u00fcrzen \u2026<\/p>\n<p>Aber ich freue mich schon jetzt auf das n\u00e4chste S\u00fcdafrika-Segelfluglager; aller Wahrscheinlichkeit nach wieder in Kuruman \u2026.<\/p>\n<p>Und wer kommt im n\u00e4chsten Jahr mit ???<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fragen, Infos, Details, Kommentare: <a href=\"mailto:G.Kirchner@gmx.at\">G.Kirchner@gmx.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Georg Kirchner Bereits Mitte September 2013 wurde der Container in Roitzschjora (das ist ca. 50 km n\u00f6rdlich von Leipzig) beladen; insgesamt heuer mit 5 Eigenstartern (mein eigener Nimbus 4DM, ein weiterer 4DM, eine ASW 22 BLE, ein Arcus M; und eine ASH 31). Das gr\u00f6\u00dfte Problem \u2013 die geschwungenen Fl\u00e4chen des Arcus passen nicht &#8230; <span class=\"more\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/?page_id=58\">[Read more&#8230;]<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/58"}],"collection":[{"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=58"}],"version-history":[{"count":7,"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/58\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":463,"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/58\/revisions\/463"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=58"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}