{"id":52,"date":"2014-10-31T15:09:06","date_gmt":"2014-10-31T13:09:06","guid":{"rendered":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp\/?page_id=52"},"modified":"2014-11-19T00:21:30","modified_gmt":"2014-11-18T22:21:30","slug":"die-idee-warum-kuruman","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/?page_id=52","title":{"rendered":"Die Idee \u2013 Warum Kuruman?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zehn Jahre Segelfliegen in S\u00fcdafrika, und wie jetzt weiter?<\/strong><\/p>\n<p>von Gert Kalisch im Januar 2012<\/p>\n<p>Nach Stippvisiten in Australien entschieden wir uns, 2002 im s\u00fcdafrikanischen Gariep Dam unsere Erfahrungen im Langstreckensegelflug zu sammeln.<br \/>\nNach nunmehr 10 Jahren kann man nur sagen, S\u00fcdafrika bietet hervorragende Bedingungen f\u00fcr den ambitionierten Streckensegelflieger. Hier liegen die Anspr\u00fcche an einen Fliegerurlaub mit den M\u00f6glichkeiten der aktiven Erkundung des wundersch\u00f6nen Landes eng beieinander. Nicht die Abgeschiedenheit einer Salzpfanne oder Farm bestimmen den Urlaubsverlauf, sondern das Leben im pulsierenden, typischen afrikanischen Lebensraum.<br \/>\nDie gern in Europa kolportierte Meinung der schwierigen oder gar gef\u00e4hrlichen Situation im t\u00e4glichen Leben haben wir nicht gefunden.<br \/>\nDas Fliegen in Gariep Dam hat uns die M\u00f6glichkeit gegeben, den \u00f6stlichen Teil S\u00fcdafrikas ausgiebig zu erkunden. Der Flugraum, den man grob mit einem Radius von\u00a0400 km um den Flugplatz benennen kann, geht im Osten bis zu den Drakensbergen, im S\u00fcden bis an die Kante wo das Hochplateau zum indischen Ozean abf\u00e4llt und im Westen und Nordwesten bis zum Ende der W\u00fcste Karoo. Der Norden ist nach ca.150 km durch die Luftr\u00e4ume von Bloemfontein und Kimberley eingeschr\u00e4nkt.<br \/>\nDieses Fluggebiet erm\u00f6glicht es, bei einer max. zu Verf\u00fcgung stehenden Flugzeit von 9 Stunden, mit gewisser Regelm\u00e4\u00dfigkeit Fl\u00fcge von 1000 km zu machen.<br \/>\nDie Thermik beginnt relativ fr\u00fch, f\u00fchrt dabei aber immer in ein thermisch schw\u00e4cheres Gebiet nach Osten. Zwangsl\u00e4ufig muss man dann nach der ersten Wende den gleichen Weg zur\u00fcck, um Anschlu\u00df an die besseren Bedingungen im Westen und Nordwesten zu finden.<br \/>\nGenau diese \u201ebesseren Bedingungen\u201c (siehe die folgenden Bilder) sind es, die seit Jahren unsere Aufmerksamkeit geweckt haben.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Bild-5-1-1.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-159\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Bild-5-1-1.png\" alt=\"Bild-5-1-1\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Bild-5-1-1.png 800w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Bild-5-1-1-150x112.png 150w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Bild-5-1-2.png\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-160\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Bild-5-1-2.png\" alt=\"Bild-5-1-2\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Bild-5-1-2.png 800w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/10\/Bild-5-1-2-150x112.png 150w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Gebiet n\u00f6rdlich Douglas und weiter nach Norden bis an die Grenzen von Namibia und Botswana stellte sich bei der t\u00e4glichen Betrachtung der Wetterkarten in gro\u00dfer Regelm\u00e4\u00dfigkeit als deutlich besseres Wetter heraus. Leider gab es nicht die M\u00f6glichkeit, die t\u00e4glichen Flugleistungen von Gariep Dam aus mit Fl\u00fcgen im Norden zu vergleichen.<br \/>\nDort gibt es einfach keine aktiven Segelflieger.<br \/>\nDeshalb reifte bei uns der Gedanke, dieses Gebiet mit einer \u201eErkundungsmission\u201c zu testen.<br \/>\nDer Zeitpunkt war im Dezember 2011 gekommen.<br \/>\nAls Ausgangspunkt w\u00e4hlten wir Kuruman, eine Stadt zwischen Upington und Vryburg gelegen und damit n\u00e4her an der vorherrschenden Luftmassengrenze zwischen der trockeneren atlantischen und feuchteren Luft vom indischen Ozean. Unsere Hoffnung war es, die h\u00e4ufig auftretenden Konvergenzen in unsere Flugplanungen einzubeziehen.<br \/>\nDas Ergebnis war \u00fcberzeugend. Exzellente thermische Bedingungen mit Steigwerten am Limit und Basish\u00f6hen ca. 1000 m h\u00f6her als in Gariep sollten Fl\u00fcge von 1250 km m\u00f6glich machen.<br \/>\nWichtig f\u00fcr uns war es, das Gebiet Richtung Botswana kennen zu lernen. Auch hier kann man \u00fcber die meteorologischen Bedingungen nur positives berichten. Allerdings ist es schon gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig festzustellen, dass ab der Grenze nach Norden hin die Zivilisation auf zu h\u00f6ren scheint. Karges Buschland dominiert den Ausblick bis zum Horizont.<\/p>\n<p>Fazit: Dieses Gebiet ist es Wert, f\u00fcr den Segelflug aktiv erschlossen zu werden. Deshalb haben wir entschieden, die n\u00e4chste Saison mit einem kleinen 6-Mann-Team im nord-westlichen S\u00fcdafrika zu verbringen. Dabei bieten sich Ausgangspunkte in Kuruman aber auch Douglas hervorragend an.<br \/>\nEine reizvolle Aufgabe, die sicher bald weitere Segelflieger begeistern wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zehn Jahre Segelfliegen in S\u00fcdafrika, und wie jetzt weiter? von Gert Kalisch im Januar 2012 Nach Stippvisiten in Australien entschieden wir uns, 2002 im s\u00fcdafrikanischen Gariep Dam unsere Erfahrungen im Langstreckensegelflug zu sammeln. Nach nunmehr 10 Jahren kann man nur sagen, S\u00fcdafrika bietet hervorragende Bedingungen f\u00fcr den ambitionierten Streckensegelflieger. 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