{"id":330,"date":"2014-12-20T17:04:01","date_gmt":"2014-12-20T15:04:01","guid":{"rendered":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/?page_id=330"},"modified":"2016-12-01T18:08:49","modified_gmt":"2016-12-01T16:08:49","slug":"erlebnisbericht-von-dennis","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/?page_id=330","title":{"rendered":"Sonderpreis &#8222;Bester s\u00e4chsischer Junior&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kuruman Gliding Camp 2016 &#8211; Erlebnisberichte<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Markus Uhlig<\/em><\/p>\n<p>-neueste Beitr\u00e4ge ganz oben-<br \/>\n<strong>zu Hause angekommen<\/strong><br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-788\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1181.jpg\" alt=\"img_1181\" width=\"1600\" height=\"900\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1181.jpg 1600w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1181-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1181-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-787\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1180.jpg\" alt=\"img_1180\" width=\"1600\" height=\"900\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1180.jpg 1600w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1180-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/IMG_1180-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><br \/>\n<strong>Abschied nehmen von S\u00fcdafrika<\/strong><\/p>\n<p>Nach diesem letzten guten Tag reisten die Campteilnehmer f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Wochen an. Die letzten zwei Tage zwischen letztem Flugtag und Heimreise verbrachten wir also mit dem Aufbauen der bis zu dem Zeitpunkt im Container verbliebenen Flugzeuge und ein paar organisatorischen Restarbeiten, z.B. dem Abholen meines Mietwagens aus Kathu.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-779\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/mein-Mietwagen.jpg\" alt=\"mein-mietwagen\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/mein-Mietwagen.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/mein-Mietwagen-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/mein-Mietwagen-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\nmein Mietwagen<br \/>\nAm Dienstag fuhr ich nach dem Fr\u00fchst\u00fcck gen Johannesburg, wo gegen 19 Uhr der Flieger ging. Zurzeit sitze ich im Terminal vom Flughafen Istanbul und schreibe diesen letzten Bericht.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-769\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/das-Flugger\u00e4t-in-Istanbul.jpg\" alt=\"das-fluggeraet-in-istanbul\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/das-Flugger\u00e4t-in-Istanbul.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/das-Flugger\u00e4t-in-Istanbul-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/das-Flugger\u00e4t-in-Istanbul-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\ndas Flugger\u00e4t in Istanbul<br \/>\nDie letzten 3 Wochen waren sehr abwechslungsreich und gaben einen sehr guten Einblick in die S\u00fcdafrikanische Lebensweise, Landschaft und Tierwelt, in die Segelfliegerei auf der S\u00fcdhalbkugel sowie das Fliegen eines Offenen Klasse Flugzeuges. Wie immer auf dem Flugplatz wurden auch viele interessante, neue Kontakte zu anderen Segelfliegern gebildet.<br \/>\nEin ganz besonderer Dank geht an Petra und Gert, die mit viel M\u00fche und Aufwand das Kuruman Gliding Camp gut organisieren und den Sitzplatz im Nimbus 4DM zur Verf\u00fcgung stellen. Ebenso geht ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n an alle s\u00e4chsischen Vereinen und Privatpersonen, die mithilfe ihrer Spenden einen erheblichen Teil der Nebenkosten dieser Reise unterst\u00fctzen.<br \/>\nBeste Gr\u00fc\u00dfe aus dem, im Vergleich zu den letzten drei Wochen, kalten Istanbul!<br \/>\nMarkus Uhlig<br \/>\n(FC Grossr\u00fcckerswalde)<\/p>\n<p>Der beste Tag meines Aufenthaltes<br \/>\nDer Freitag wurde dann wie angek\u00fcndigt gut. W\u00e4hrend die Fr\u00fchaufsteher gegen 6:30 Uhr noch eine geschlossene Wolkendecke \u00fcber Kuruman beobachteten, hat sich diese zum Fr\u00fchst\u00fcck ein wenig aufgel\u00f6st und ist in 4\/8 CU-Bew\u00f6lkung mit tiefer Basis \u00fcbergegangen. Motiviert von der f\u00fcr 8 Uhr pr\u00e4chtig aussehenden Optik erreichten wir den Flugplatz ein wenig eher als sonst, der Start erfolgte gegen 10 Uhr. Mittlerweile war die Basis auf ordentliche Werte angestiegen und die B\u00e4rte brachten starkes Steigen. Wie immer legten wir den ersten Schenkel nach S\u00fcden und flogen ihn bis an die Wettergrenze aus, anschlie\u00dfend folgte ein langer Schenkel gen NW.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-770\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/die-Shopping-Mall-beim-Start-in-Kuruman.jpg\" alt=\"die-shopping-mall-beim-start-in-kuruman\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/die-Shopping-Mall-beim-Start-in-Kuruman.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/die-Shopping-Mall-beim-Start-in-Kuruman-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/die-Shopping-Mall-beim-Start-in-Kuruman-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\ndie Shopping Mall beim Start in Kuruman<br \/>\nDa \u00fcber Livetracking auf Skylines unsere Position verfolgt werden konnte, erhielten wir w\u00e4hrend des Fluges wichtige Informationen aus der deutschen Heimat, z.B. welcher Kurs einzuschlagen ist um die besten Bedingungen vorzufinden \u2013 vielen Dank an Norbert \ud83d\ude09<br \/>\nWie bei den letzten Fl\u00fcgen war die Gro\u00dfwetterlage \u00e4hnlich \u2013 im Osten der Trog und \u00dcberentwicklungen in Sichtweite, im Westen blau und dazwischen der gute Streifen in NW-SO \u2013Ausdehnung.<br \/>\nInnerhalb dieses Streifens kamen wir gut voran und konnten den Schnitt steigern. Nach einigen 100km NW-Kurs schreit schlie\u00dflich die Luftraumwarnung auf dem Oudie \u2013 die Grenze zu Botswana kommt n\u00e4her. Diverse Erz\u00e4hlungen im Vorfeld sprachen von einem besiedelten S\u00fcdafrika (hier ist schon nichts) und einem im Vergleich dazu unbesiedelten Botswana. Ich konnte das nie so richtig glauben, weil f\u00fcr mich eine Besiedelungsdichte noch geringer als in S\u00fcdafrika kaum vorstellbar war, aber kurz nach dem ausgetrocknetem Grenzflussbett wurde ich eines besseren belehrt. W\u00e4hrend die Landschaft in S\u00fcdafrika sich noch durch vereinzelte Feldwege und \u00e4ndernde Oberfl\u00e4chenfarben\/Bewuchsdichten als abwechslungsreich rausstellt, sind in Botswana keine Stra\u00dfen, keine Wege und ein extrem homogener Savannenbewuchs vorzufinden, von einem Horizont-Ende zum anderen. W\u00e4hrend des gesamten Fluges \u00fcber diesem Niemandsland habe ich nicht ein Anzeichen menschlicher Besiedlung finden k\u00f6nnen. Nach Gert ist der einzige Trost bei einer Aussenlandung, dass die L\u00f6wen hier Syphilis-frei sind \u2013 mehr Vorz\u00fcge gibt es wirklich nicht\u2026<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-775\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Homogene-Landschaft-in-Botswana.jpg\" alt=\"homogene-landschaft-in-botswana\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Homogene-Landschaft-in-Botswana.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Homogene-Landschaft-in-Botswana-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Homogene-Landschaft-in-Botswana-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\nHomogene Landschaft in Botswana<br \/>\nDa bei lediglich 2000m AGL Basis die beschriebene Landschaft eine h\u00e4ssliche Optik bildet, kann ich Gert zum Wenden umstimmen. Kurz darauf geht\u2019s die Linie wieder nach SO, ein gro\u00dfer Schauer hat sich im Osten gebildet und besitzt an der zu uns gerichteten Seite eine scharfe Kante. Ein paar Kilometer weiter erkennen wir schlie\u00dflich das es sich um eine Konvergenz handelt, die zum derzeitigen Zeitpunkt leider etwas weg vom Kurs liegt, au\u00dferdem geht\u2019s vor dem Schauer mit einem 160er Schnitt recht brauchbar. Dennoch besa\u00df die Konvergenz durch ihre Optik Anziehungskraft, was uns schlie\u00dflich wieder zum Wenden auf NW-Kurs bewegt. Die ersten Kilometer tr\u00e4gt sie nur recht schwach, und wir m\u00fcssen mit einem kurzen Schlenker unter die Sonnenkante ausweichen und 2 B\u00e4rte normal kurbeln. Nach dieser Unterbrechung sieht die Konvergenz wieder pr\u00e4chtig aus, und wir m\u00fcssen bis zum Endanflug fast ununterbrochen an der Grenze zum gelben Bereich am Fahrtmesser geradeaus fliegen, um nicht in die Wolke gesaugt zu werden, der Stundenschnitt geht dabei bis auf 174km\/h.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-767\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/ausgepr\u00e4gte-Konvergenz-dahinter-der-Schauer-im-Osten.jpg\" alt=\"ausgepraegte-konvergenz-dahinter-der-schauer-im-osten\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/ausgepr\u00e4gte-Konvergenz-dahinter-der-Schauer-im-Osten.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/ausgepr\u00e4gte-Konvergenz-dahinter-der-Schauer-im-Osten-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/ausgepr\u00e4gte-Konvergenz-dahinter-der-Schauer-im-Osten-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\nAusgepr\u00e4gte Konvergenz, dahinter der Schauer im Osten<br \/>\nWie jeden dieser Tage geht die Sonne etwa 19 Uhr unter, unsere Landezeit ist also vorbestimmt. Nach kurzer Rechnung wissen wir, wie lang wir die Konvergenz zur\u00fcckfliegen k\u00f6nnen um rechtzeitig kurz vor Sunset am Boden zu stehen.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-780\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/rechtzeitiges-Abbiegen-von-der-Konvergenz-in-Richtung-Startplatz.jpg\" alt=\"rechtzeitiges-abbiegen-von-der-konvergenz-in-richtung-startplatz\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/rechtzeitiges-Abbiegen-von-der-Konvergenz-in-Richtung-Startplatz.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/rechtzeitiges-Abbiegen-von-der-Konvergenz-in-Richtung-Startplatz-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/rechtzeitiges-Abbiegen-von-der-Konvergenz-in-Richtung-Startplatz-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\nRechtzeitiges Abbiegen von der Konvergenz in Richtung Startplatz<\/p>\n<p>Am Ende stehen 1140km mit einem 139er Schnitt auf der Uhr \u2013 ein hei\u00dfer Ritt.<br \/>\nHier der Link zum OLC:<br \/>\nhttp:\/\/www.onlinecontest.org\/olc-2.0\/gliding\/flightinfo.html?flightId=-1666110805<\/p>\n<p>Sonntag bis Dienstag (20.-22.11.)<br \/>\nDie Prognose sprach an diesen Tagen von hoher Gewitterwahrscheinlichkeit, so dass wir aus Respekt vor Unwetterartigen Orkanb\u00f6en und Niederschl\u00e4gen w\u00e4hrend der Landephase nicht so richtig ins Flugzeug wollten. Der Sonntag startete mit schnell hochschie\u00dfenden Wolken, so dass wir den Tag recht z\u00fcgig cancelten. Leider stabilisierte sich die Luftmasse unvorhergesagt und brachte letztlich bis zum Abend kein Gewitter zum Vorschein, was zu ein wenig \u00c4rger \u00fcber den verlorenen Tag f\u00fchrte.<br \/>\nDer Montag-Morgen sorgte mit einem Busch-Feuer an der Startstelle f\u00fcr ein wenig Aufregung. Wahrscheinlich hat sich w\u00e4hrend der M\u00e4harbeiten oder durch ein paar Scherben die trockene Wiese von selbst entz\u00fcndet. Nach einem kurzen Anruf bei der Feuerwehr kam diese schlie\u00dflich in aller Ruhe an und l\u00f6schte mit viel Gem\u00fctlichkeit den kleinen Brand &#8211; scheinbar kommt dies hier h\u00e4ufiger vor.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-773\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Feuer-an-der-Startstelle.jpg\" alt=\"feuer-an-der-startstelle\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Feuer-an-der-Startstelle.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Feuer-an-der-Startstelle-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Feuer-an-der-Startstelle-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\nFeuer an der Startstelle<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-778\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/L\u00f6scharbeiten-im-entspannten-Tempo.jpg\" alt=\"loescharbeiten-im-entspannten-tempo\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/L\u00f6scharbeiten-im-entspannten-Tempo.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/L\u00f6scharbeiten-im-entspannten-Tempo-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/L\u00f6scharbeiten-im-entspannten-Tempo-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\nL\u00f6scharbeiten im entspannten Tempo<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-782\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/unbeeindruckter-Rasentraktor-Fahrer.jpg\" alt=\"unbeeindruckter-rasentraktor-fahrer\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/unbeeindruckter-Rasentraktor-Fahrer.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/unbeeindruckter-Rasentraktor-Fahrer-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/unbeeindruckter-Rasentraktor-Fahrer-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\nUnbeeindruckter Rasentraktor-Fahrer<br \/>\nGegen Nachmittag kam dann der erwartete Regen, auch wenn er bei weitem nicht unwetterartig war.<br \/>\nDer Dienstag war von fr\u00fch an mit 8\/8 Cirrus bedeckt und wir fuhren in die Wonderwerk Cave, der wahrscheinlich einzigsten Sehensw\u00fcrdigkeit bei Kuruman. In dieser wohnten Menschen vor \u00fcber 800 000 Jahren, in ihr finden nun ein paar arch\u00e4ologische Ausgrabungen statt.<br \/>\nDas Rechnungsheft, wo jeder Besucher einzeln eingetragen wurde, listete den letzten Besuch vor 5 Tagen auf. Der Museumswart f\u00fchrte also ein etwas weniger stressigeres Leben\u2026 \ud83d\ude09<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-783\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wonderwerk-Cave1.jpg\" alt=\"wonderwerk-cave1\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wonderwerk-Cave1.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wonderwerk-Cave1-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wonderwerk-Cave1-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\nWonderwerk Cave<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-784\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wonderwerk-Cave2.jpg\" alt=\"wonderwerk-cave2\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wonderwerk-Cave2.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wonderwerk-Cave2-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Wonderwerk-Cave2-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\nWonderwerk Cave<br \/>\nMittwoch wird wahrscheinlich auch nochmal schlecht, der Donnerstag und Freitag sehen aber besser aus.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-781\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Sonnenuntergang-in-der-Lodge-und-Weihnachtsschmuck.jpg\" alt=\"sonnenuntergang-in-der-lodge-und-weihnachtsschmuck\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Sonnenuntergang-in-der-Lodge-und-Weihnachtsschmuck.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Sonnenuntergang-in-der-Lodge-und-Weihnachtsschmuck-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Sonnenuntergang-in-der-Lodge-und-Weihnachtsschmuck-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\nSonnenuntergang in der Lodge und Weihnachtsschmuck<\/p>\n<p>Endlich mal wieder fliegbares Wetter<br \/>\nJedoch war die Zusammenfassung des Wetterbriefing, dass 1000km heute h\u00f6chst unwahrscheinlich sind. Nord-\u00d6stlich des Flugplatzes sollte eine NW-SO ausgerichtete Linie mit gutem Wetter stehen, \u00f6stlich davon \u00dcberentwicklung, westlich Blauthermik. Wir mussten also sehen wie wir diesen guten Streifen zwischen den beiden Extremen gut erreichen.<br \/>\nNach einigem Warten im Schatten des Terrassendaches bildeten sich schlie\u00dflich die ersten Wolken in erreichbarer N\u00e4he. Schnell wurden die Flieger an den Start gezogen. Kurz nach dem abheben trafen wir gutes Steigen und waren 11:45 Uhr schlie\u00dflich an der Basis in 3500m. Um in Gebiete mit besserem Bedeckungsgrad zu kommen flogen wir Richtung Osten. Durch R\u00fcckenwind und gute Bedingungen konnte gleich ein ordentlicher Schnitt angelegt werden.<br \/>\nDa ich nach dem ersten Flug ein wenig Zeit hatte das Erlebte zu verarbeiten, konnte ich bei diesem zweiten Flug nun auch taktisch mitdenken, und blickte so langsam auch mit den Kursen, Distanzen und Richtungen in dieser so homogenen Landschaft durch. Zus\u00e4tzlich kam ich mit dem Flugzeug schon ein wenig besser zurecht als es beim ersten Flug und konnte einige gute B\u00e4rte treffen und erfolgreich zentrieren.<br \/>\nW\u00e4hrend diesem so gut laufenden ersten Schenkel erreichten wir schlie\u00dflich das Vaal-Tal, eine besondere Abwechslung in der Savanne. Am Boden sind zahlreiche runde, bew\u00e4sserte Felder zu entdecken. Der Blick gen Osten sah etwas komisch aus und wir vermuteten eine andere Luftmasse. Wir machten einen Sprung durch ein blaues Loch und erreichten schlie\u00dflich die andere Flussseite. Da mit jedem weiteren Kilometer gen Osten das Steigen schw\u00e4cher wird, wendeten wir und flogen Richtung Nord-West. Ein paar Wolken entwickelten \u00fcber, das Steigen wurde schw\u00e4cher und wir kamen immer tiefer. Da beim erfolgreichen Umfliegen eines afrikanischen Schauers Fingerspitzengef\u00fchl gefragt ist gab ich das Ruder wieder an Gert ab. Die n\u00e4chste Stunde verbrachten wir in 1000-1500m \u00fcber Grund. Leider wird diese unwirkliche Gegend aus segelflugtechnischer Sicht nicht wirklich attraktiver, wenn man sie aus der N\u00e4he betrachten kann. Die Wolkenoptik wurde hinter dem Schauer wieder etwas sch\u00f6ner, leider brachte keine Wolke sinnvolles Steigen, was zu diesem anhaltenden Fliegen in Bodenn\u00e4he (f\u00fcr S\u00fcdafrikanische Verh\u00e4ltnisse) f\u00fchrte. Im Osten entstand derweil ein gro\u00dfes Gewitter, auf welches wir gute Sicht hatten.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-774\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Gewitter-im-Osten.jpg\" alt=\"gewitter-im-osten\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Gewitter-im-Osten.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Gewitter-im-Osten-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Gewitter-im-Osten-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\nGewitter im Osten<br \/>\nIrgendwann war es uns zu viel und wir beschlossen diese komische Luftmasse wieder zu verlassen, bzw. sahen zu das wir gen Heimat kommen, bevor es letztlich keine Thermik mehr gibt. Wir wendeten und nahmen als Ziel Kuruman ins Visier. Nach einem abermals schwachen Bart wippte uns der n\u00e4chste mit einem kr\u00e4ftigen Ruck aus dem Kern heraus \u2013 Gert meinte dies war sicher eine Konvergenz, die man gar nicht kurbeln kann. Also gleiteten wir weiter gen Kuruman, wie als h\u00e4tte man einen Schalter umgelegt wurde das Wetter nun wieder schlagartig besser, und wir konnten mit starkem Steigen wieder in eine von der Temperatur ertragbare H\u00f6he aufsteigen. Der R\u00fcckflug erfolgte also problemlos und wir versuchten in der langsam Tagesgang-bedingt abbauenden Thermik immer an der Basis zu bleiben. Um das FAI-Dreieck zu vergr\u00f6\u00dfern flogen wir \u00fcber den Flugplatz hinaus bis zu den Lange-Bergen \u00fcber die Minen bei Sishen hinweg. Schlie\u00dflich wendeten wir \u00fcber einer W\u00fcsten\u00e4hnlichen-Gegend westlich der Lange-Berge. Die Thermik war zu Ende und rechnerisch brauchten wir die verbleibende Zeit bis Sunset, um die 3000m \u00fcber Grund abzugleiten.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-777\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Lange-Berge.jpg\" alt=\"lange-berge\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Lange-Berge.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Lange-Berge-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Lange-Berge-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\nLange Berge<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-771\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Eisenerz-Mine-bei-Sishen.jpg\" alt=\"eisenerz-mine-bei-sishen\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Eisenerz-Mine-bei-Sishen.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Eisenerz-Mine-bei-Sishen-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Eisenerz-Mine-bei-Sishen-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\nEisenerz-Mine bei Sishen<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-776\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Kuruman-Hills.jpg\" alt=\"kuruman-hills\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Kuruman-Hills.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Kuruman-Hills-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Kuruman-Hills-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\nKuruman Hills<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-785\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/WP_20161119_18_39_04_Pro.jpg\" alt=\"wp_20161119_18_39_04_pro\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/WP_20161119_18_39_04_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/WP_20161119_18_39_04_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/WP_20161119_18_39_04_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-772\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Endanflug-auf-Kuruman.jpg\" alt=\"endanflug-auf-kuruman\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Endanflug-auf-Kuruman.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Endanflug-auf-Kuruman-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Endanflug-auf-Kuruman-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\nEndanflug auf Kuruman<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-768\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Ausschweben-bei-Sunset.jpg\" alt=\"ausschweben-bei-sunset\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Ausschweben-bei-Sunset.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Ausschweben-bei-Sunset-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Ausschweben-bei-Sunset-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><br \/>\nAusschweben bei Sunset<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die n\u00e4chsten Tage<\/strong><\/p>\n<p>Der Mittwoch wurde aufgrund von hoher Gewitterwahrscheinlichkeit gleich fr\u00fch fliegerisch gecancelt und wir grillten am Abend ein paar Fische.<\/p>\n<div id=\"attachment_747\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-747\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-747\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161116_16_12_31_Pro.jpg\" alt=\"zu canceln war die richtige Entscheidung\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161116_16_12_31_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161116_16_12_31_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161116_16_12_31_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-747\" class=\"wp-caption-text\">zu canceln war die richtige Entscheidung<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_748\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-748\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-748\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161116_16_18_18_Pro.jpg\" alt=\"der klimatisierte Liegestuhl\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161116_16_18_18_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161116_16_18_18_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161116_16_18_18_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-748\" class=\"wp-caption-text\">der klimatisierte Liegestuhl<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_749\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-749\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-749\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161116_16_20_31_Pro.jpg\" alt=\"Lodge unter Wasser\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161116_16_20_31_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161116_16_20_31_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161116_16_20_31_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-749\" class=\"wp-caption-text\">Lodge unter Wasser<\/p><\/div>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-750\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161116_18_53_07_Pro.jpg\" alt=\"wp_20161116_18_53_07_pro\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161116_18_53_07_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161116_18_53_07_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161116_18_53_07_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><\/p>\n<p>Heute, am Donnerstag, war leider kein allzu gutes Wetter prognostiziert und der Wind war sehr stark und stand quer zur Piste. Da die langen Fl\u00fcgel weit \u00fcber die Asphaltpiste hinausragen, und das Gras da leider auch nicht gem\u00e4ht ist, wollten wir f\u00fcr so ein Wetter kein Risiko beim Start eingehen und fuhren schlie\u00dflich in den Nachbarort Kathu, um bei der dortigen Autovermietung mein Auto f\u00fcr die R\u00fcckfahrt in zwei Wochen Richtung Johannesburg zu reservieren.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Tage sieht das Wetter recht brauchbar aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erster Flugtag &#8211; 15.11.2016<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem \u00ad\u00ad\u00adam Montag die letzten Restarbeiten bei wolkenlosem Himmel in Ruhe beendet werden konnten, sah das Wetter dann f\u00fcr Dienstag recht brauchbar aus. Gegen 9 Uhr fuhren wir also auf den Flugplatz, um schlie\u00dflich gegen 10:15 Uhr abflugbereit auf der Piste zu stehen. In weiter Ferne bildeten sich erste Cumulanten, w\u00e4hrend es am Platz zun\u00e4chst blau blieb. Durch aufmerksames beobachten der Natur und des Windes waren wir uns kurz vor 11 Uhr sicher, das es auch im blauen gehen muss. Also erfolgte der erste Start f\u00fcr mich in Kuruman!<\/p>\n<div id=\"attachment_736\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-736\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-736\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_09_50_14_Pro.jpg\" alt=\"an der Startstelle\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_09_50_14_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_09_50_14_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_09_50_14_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-736\" class=\"wp-caption-text\">an der Startstelle<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_737\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-737\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-737\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_10_26_48_Pro.jpg\" alt=\"startbereit\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_10_26_48_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_10_26_48_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_10_26_48_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-737\" class=\"wp-caption-text\">warten auf die Wolken<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_738\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-738\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-738\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_10_54_56_Pro.jpg\" alt=\"Kuruman\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_10_54_56_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_10_54_56_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_10_54_56_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-738\" class=\"wp-caption-text\">Kuruman<\/p><\/div>\n<p>Durch ausnutzen von Thermik unterst\u00fctzen wir den Motor und waren recht schnell in knapp 1000m \u00fcber Grund. Da immer noch Wolken am Platz fehlten suchten wir ein wenig die Gegend ab, fanden aber nur selten brauchbares Steigen. Irgendwann waren wir wieder auf 300m runter und mussten das Triebwerk nochmal z\u00fcnden. Kurz nach anwerfen des Motors stolperten wir in gutes Steigen, was zusammen mit dem Motor \u00fcber 6m\/s brachte \u2013 die Ausl\u00f6setemperatur muss also erreicht sein. Nun kamen auch mehrere Wolken in Platzn\u00e4he zum Vorschein, und wir flogen 11:30 Uhr langsam Richtung S\u00fcden, wo die Wolken schon etwas h\u00f6her standen und besser entwickelt waren.<\/p>\n<div id=\"attachment_739\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-739\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-739\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_11_13_06_Pro.jpg\" alt=\"das Camp neben dem Betonwerk\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_11_13_06_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_11_13_06_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_11_13_06_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-739\" class=\"wp-caption-text\">das Camp neben dem Betonwerk<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_740\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-740\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-740\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_11_22_06_Pro.jpg\" alt=\"Flugplatz Kuruman\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_11_22_06_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_11_22_06_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_11_22_06_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-740\" class=\"wp-caption-text\">Flugplatz Kuruman<\/p><\/div>\n<p>Nach dem Gert die ersten Minuten geflogen ist um eine vern\u00fcnftige Ausgangsposition zu schaffen, konnte ich schlie\u00dflich im n\u00e4chsten Bart erstmals Hand anlegen, um 26m Spannweite durch die Luft zu f\u00fchren. Schon in den vorhergehenden B\u00e4rten zeigte mir Gert, wie hervorragend steil man mit dem Nimbus 4 kurbeln kann. Davon sehr positiv \u00fcberrascht, schlie\u00dflich sieht man so etwas in Deutschland nur ganz selten, konnte ich mich schlie\u00dflich davon auch selbst \u00fcberzeugen. Beeindruckt wie schnell man eine offene Klasse im Kurvenflug doch einigerma\u00dfen im Griff haben kann ging es nun Richtung S\u00fcden. Hier zeigte sich dann jedoch, wie anders die Fliegerei in S\u00fcdafrika verglichen mit Europa doch ist, wenn man zus\u00e4tzlich noch in einer Flugzeugklasse mit fast doppelt soviel Spannweite als gewohnt fliegt. Durch die senkrecht stehende Sonne und die homogene Landschaft fiel das ausleiten auf Kurs relativ schwer, schlie\u00dflich sieht es in jede Richtung gleich aus. Mein \u201eArschgef\u00fchl\u201c f\u00fcr die offene Klasse war noch nicht richtig kalibriert, was manchmal zu falschen Kreisrichtungen und misslungenen Zentrierversuchen f\u00fchrte. Zus\u00e4tzlich fehlte das Wissen \u00fcber die Lage der Steiggebiete unter den Wolken. Lektion 1 war, dass hier kleinere, etwas zerzaust aussehende Wolken meist das bessere Steigen bringen, wohingegen eine voll durch-entwickelte Wolke mit glatter Unterkante nur schwach trug.<\/p>\n<p>Durch Anweisungen von Gert und gelegentliche Wechsel in der F\u00fchrung des Flugzeuges konnten wir diese manchmal nicht so effizienten Flugman\u00f6ver \u00fcberspielen und kamen recht gut vorw\u00e4rts. Im S\u00fcden wendeten wir am Luftraum Bloomefontain und flogen dann gen Norden. Leider schob sich aus dem Westen eine hohe Bew\u00f6lkung herein und wir vermuteten schon ein wenig dass diese uns zum Abend Probleme bereiten wird. Als sich die Basis im Norden senkte und die Wolken nicht mehr so sch\u00f6n aussahen, wendeten wir um mit dem Jojo zur\u00fcck gen S\u00fcden weiterzumachen. Besonders im Norden sah die Landschaft einsam aus, man sah keine Stra\u00dfe, keine Stadt, nur mit B\u00fcschen bedeckter, roter Sandboden soweit das Auge reicht. Da man keinerlei Referenzen hat, tr\u00fcgte h\u00e4ufig der Eindruck der H\u00f6he \u00fcber Grund. H\u00e4ufig ist man wesentlich h\u00f6her als gedacht.<\/p>\n<div id=\"attachment_741\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-741\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-741\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_12_38_00_Pro.jpg\" alt=\"kurz nach dem Mittag bestes Wetter\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_12_38_00_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_12_38_00_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_12_38_00_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-741\" class=\"wp-caption-text\">kurz nach dem Mittag bestes Wetter<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_742\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-742\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-742\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_14_50_46_Pro.jpg\" alt=\"von Westen ziehen hohe Wolken auf \" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_14_50_46_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_14_50_46_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_14_50_46_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-742\" class=\"wp-caption-text\">von Westen ziehen hohe Wolken auf<\/p><\/div>\n<p>Nach der Wende hatten wir wieder leichten R\u00fcckenwind und konnten so langsam \u00fcber die verbleibenden 4h Zeit bis Sonnenuntergang nachdenken. Nach der Regel \u201eBis 16 Uhr muss man 600km weg haben\u201c, lagen wir trotz des sp\u00e4ten Abfluges gegen 16 Uhr mit 640km wieder gut im Zeitplan f\u00fcr einen 1000km-Flug. Der Schnitt lag bis dahin bei knappen 150km\/h.<\/p>\n<p>Leider machte uns die besagte Abschirmung einen kleinen Strich durch die Rechnung, indem sie gegen 17 Uhr das Wetter v\u00f6llig zusammenbrechen lie\u00df und wir den notwendigen Schnitt nicht mehr halten konnten. Schlie\u00dflich mussten wir gegen 18 Uhr in der N\u00e4he von Kuruman einen schwachen Bart mitnehmen, um \u00fcberhaupt in der Luft zu bleiben. Durch gut tragende Linien entlang einer H\u00fcgelkette konnten wir die Gleitzahl nochmal ein wenig strecken. Kurz vor der letzten Wende war klar, das ein 1000km nur mit einem Endanflug ohne Reserve bei 50km Distanz zum Platz m\u00f6glich ist. Da wir uns unsicher \u00fcber die Lee-Wirkung der Berge waren, und die absolute Unlandbarkeit der Landschaft bis zum Flugplatz nach wie vor bestand, entschlossen wir uns zum Umkehren bei +500m auf dem Endanflugrechner. Dementsprechend fehlten leider ein paar Kilometer bis zur 1000km-Marke, aber es war ja erst der erste Tag.<\/p>\n<div id=\"attachment_743\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-743\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-743\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_17_37_50_Pro.jpg\" alt=\"und schalten bald die Thermik aus\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_17_37_50_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_17_37_50_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_17_37_50_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-743\" class=\"wp-caption-text\">die hohen Wolken schalten bald die Thermik aus<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_744\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-744\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-744\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_17_44_43_Pro.jpg\" alt=\"Kuruman Hills\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_17_44_43_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_17_44_43_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_17_44_43_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-744\" class=\"wp-caption-text\">Kuruman Hills<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_745\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-745\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-745\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_18_45_02_Pro.jpg\" alt=\"Endanflug\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_18_45_02_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_18_45_02_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_18_45_02_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-745\" class=\"wp-caption-text\">Endanflug<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_746\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-746\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-746\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_18_55_28_Pro.jpg\" alt=\"Landung kurz vor Sunset\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_18_55_28_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_18_55_28_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161115_18_55_28_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-746\" class=\"wp-caption-text\">Landung kurz vor Sunset<\/p><\/div>\n<p>Nach der Landung kurz vor Sunset wurde es schnell dunkel, und mit Hilfe von Petra war der Flieger innerhalb von 20 Minuten \u201ebettfertig\u201c.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sonntag, 13.11.2016: Flieger aufr\u00fcsten<\/strong><\/p>\n<p>Der Sonntag startete um 8 mit einem Fr\u00fchst\u00fcck vor Petra und Gert`s Bungalow. Wir wollten zeitig auf den Flugplatz kommen, um vor der Mittagshitze die schweren Arbeiten, das aufbauen der Flieger, hinter uns zu haben. Dies erfolgte schlie\u00dflich sehr reibungslos. Dem Container blieben anscheinend l\u00e4ngere Fahrten \u00fcber Schotterpisten erspart und alles machte einen sehr sauberen Eindruck. Nach kurzen s\u00e4ubern und neu-fetten der Beschl\u00e4ge standen die Flieger gegen Nachmittag schlie\u00dflich auf dem staubtrocknen Flugplatz. Nach \u00fcber einem halben Tag anstrengender Arbeit in der Sonne war der Kreislauf etwas beansprucht worden und man konnte im Schatten der Fl\u00e4chen sich der Feinarbeit, dem abkleben der Spalten zwischen Rumpf und Fl\u00e4chen widmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-725\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161112_14_38_17_Pro.jpg\" alt=\"alle Flieger sind noch heil und sauber im Container\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161112_14_38_17_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161112_14_38_17_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161112_14_38_17_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">alle Flieger sind heil und sauber im Container<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_726\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-726\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-726\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161113_10_04_37_Panorama.jpg\" alt=\"welcher Fl\u00fcgel voran\" width=\"2000\" height=\"1310\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161113_10_04_37_Panorama.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161113_10_04_37_Panorama-150x98.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161113_10_04_37_Panorama-768x503.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-726\" class=\"wp-caption-text\">welcher Fl\u00fcgel wo ran?<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_727\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-727\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-727\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161113_11_49_50_Pro.jpg\" alt=\"Nimbus Acro\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161113_11_49_50_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161113_11_49_50_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161113_11_49_50_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-727\" class=\"wp-caption-text\">Nimbus Acro<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_728\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-728\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-728\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161113_12_52_36_Pro.jpg\" alt=\"26,5m Spannweite in voller Gr\u00f6\u00dfe\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161113_12_52_36_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161113_12_52_36_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161113_12_52_36_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-728\" class=\"wp-caption-text\">26,5m Spannweite in voller Gr\u00f6\u00dfe<\/p><\/div>\n<p>Zum Schluss wurden die Flieger mithilfe einer mittlerweile selbstangebauten Anh\u00e4ngekupplung an die finale Parkposition gezogen und dort mit schweren Erdankern im Erdboden befestigt. Da keine Hallenpl\u00e4tze zur Verf\u00fcgung stehen, muss die Verankerung also auf alle F\u00e4lle einem Gewitter standhalten k\u00f6nnen. Eingepackt in die Bez\u00fcge und verzurrt mit dicken Gurten standen die Flieger dann (z. Zt. 2x Nimbus 4DM, 1x Ventus Cm) bei allm\u00e4hlich nachlassender Hitze aufgereiht am Rollweg. Nach letzten Aufr\u00e4umarbeiten verlie\u00dfen wir schlie\u00dflich den Flugplatz und fl\u00fcchteten Richtung klimatisierte Unterkunft. Morgen werden noch die letzten Systemchecks und kleine Restarbeiten stattfinden, und dann darf auf fliegbares Wetter gehofft werden!<\/p>\n<div id=\"attachment_729\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-729\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-729\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161113_16_02_02_Pro.jpg\" alt=\"die Flieger stehen fertig aufger\u00fcstet auf Parkposition\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161113_16_02_02_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161113_16_02_02_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161113_16_02_02_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-729\" class=\"wp-caption-text\">die Flieger stehen fertig aufger\u00fcstet auf Parkposition<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Samstag, 12.11.2016: Fahrt nach Kuruman \u00fcber die Gravel Road<\/strong><\/p>\n<p>Nach reichlichem Fr\u00fchst\u00fcck in der Lodge verlie\u00dfen wir gegen 9 Uhr Douglas und nahmen Kurs Kuruman ein. Nach wenigen Kilometer wies ein Verkehrsschild auf den Wechsel von Teerstra\u00dfe zu Schotterweg hin. Holprig und staubig ging es nun wesentlich langsamer Richtung Kuruman. Gegen Mittag erreichten wir die Shomatobe Lodge, wo ein Gro\u00dfteil der in Kuruman fliegenden Piloten untergebracht ist. Auch hier erfolgt die Unterbringung wieder in sehr idyllisch gebauten Rundh\u00e4usern mit Schilfdach.<\/p>\n<div id=\"attachment_722\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-722\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-722\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161112_09_27_00_Pro.jpg\" alt=\"Gravel - Road\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161112_09_27_00_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161112_09_27_00_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161112_09_27_00_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-722\" class=\"wp-caption-text\">Gravel &#8211; Road \/\/ L\u00e4nge: 70km<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_724\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-724\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-724\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161112_11_54_54_Pro.jpg\" alt=\"Unterkunft in Kuruman\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161112_11_54_54_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161112_11_54_54_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161112_11_54_54_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-724\" class=\"wp-caption-text\">Unterkunft in Kuruman<\/p><\/div>\n<p>Nachmittags war es dann endlich so weit \u2013 nach 5 Minuten Autofahrt ab der Lodge erreichten wir den Airport Kuruman, und konnten schlie\u00dflich gespannt in den Container schauen, ob alles den weiten Weg aus Europa unbeschadet \u00fcberstanden hat. Wir fingen an die vordersten Kisten und R\u00fcmpfe zu entladen, um am n\u00e4chsten Morgen gleich freie Bahn zum aufr\u00fcsten der Flieger haben. Das erste Mal begaben wir uns f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit in die brennende Sonne \u2013 dank einer Menge Sonnencreme \u00fcberstanden wir dies ohne heftigen Sonnenbrand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Freitag, 11.11.2016: Sicherheits-Briefing in Douglas<\/strong><\/p>\n<p>Nach drei N\u00e4chten im Mokala National Park mussten wir diese wundersch\u00f6ne Unterkunft leider wieder verlassen, da am Freitag ein Briefing mit dem Campleiter vom Flugplatz Douglas, Martin, terminiert war. Um Belastung f\u00fcr den Reifen zu umgehen, fuhren wir extra einen Umweg \u00fcber geteerte Stra\u00dfen anstatt der Abk\u00fcrzung \u00fcber eine Schotterpiste. Gegen Mittag erreichten den Flugplatz in Douglas sowie den sehr freundlichen Campleiter Martin.<\/p>\n<div id=\"attachment_719\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-719\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-719\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161111_11_48_05_Pro.jpg\" alt=\"Douglas Airport\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161111_11_48_05_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161111_11_48_05_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161111_11_48_05_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-719\" class=\"wp-caption-text\">Douglas Airport<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_720\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-720\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-720\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161111_15_28_01_Pro.jpg\" alt=\"kleines Gewitter am Horizont\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161111_15_28_01_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161111_15_28_01_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161111_15_28_01_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-720\" class=\"wp-caption-text\">kleines Gewitter am Horizont<\/p><\/div>\n<p>Abermals erfolgte die Unterbringung in einer sehr nobel anmutenden Lodge \u2013 so langsam begriff ich aber, dass dies f\u00fcr die wei\u00dfen Bev\u00f6lkerungsteile des Landes Standard ist. Nach dem Beziehen der Unterkunft fand das Briefing f\u00fcr Gert als Campleiter in Kuruman statt. W\u00e4hrenddessen stie\u00dfen Klaus mit Horst samt seiner Frau, allesamt fliegerisch beheimatet im s\u00fcdlichen Brandenburg, zu uns. Sie nehmen ebenso am Camp in Kuruman in den n\u00e4chsten Wochen teil und sind gerade aus Deutschland angereist. Der Abend klang zusammen mit den gerade in Douglas fliegenden Piloten in gro\u00dfer Runde mit interessanten Gespr\u00e4chen aus.<\/p>\n<div id=\"attachment_721\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-721\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-721\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161111_15_34_10_Pro.jpg\" alt=\"Unterkunft in Douglas\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161111_15_34_10_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161111_15_34_10_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161111_15_34_10_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-721\" class=\"wp-caption-text\">Unterkunft in Douglas<\/p><\/div>\n<p><strong>Donnerstag, 10.11.2016: Mokala National Park<\/strong><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag deckten wir uns mit inl\u00e4ndischen Telefonkarten in Potch ein, um die mobile Daten-Verbindung bezahlbar zu halten. Darauf folgte eine \u00fcber 300km weite Autofahrt in den Mokala National Park bei Kimberley. Da die dortige Lodge nur \u00fcber eine 20km lange Schotter-Piste erreichbar ist, kauften wir gleich Lebensmittel f\u00fcr die kommenden 3 Tage ein und tankten das Auto voll.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend folgte meine erste Autofahrt \u00fcber eine ber\u00fcchtigte \u201eGravel Road\u201c. Ein wenig Mitleid hegend mit dem werksneuen Mietwagen erreichten wir kurz vor Gate-Closing den Einlass zum Nationalpark.<\/p>\n<div id=\"attachment_709\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-709\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-709\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161108_16_37_24_Pro.jpg\" alt=\"National-Park Eingang\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161108_16_37_24_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161108_16_37_24_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161108_16_37_24_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-709\" class=\"wp-caption-text\">National-Park Eingang<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_710\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-710\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-710\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161108_16_39_08_Pro.jpg\" alt=\"die ersten Meter im Nationalpark\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161108_16_39_08_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161108_16_39_08_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161108_16_39_08_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-710\" class=\"wp-caption-text\">die ersten Meter im Nationalpark<\/p><\/div>\n<p>Ein Feldweg f\u00fchrte uns Richtung Lodge. Auf dem Weg dahin begegneten wir einer riesigen Herde B\u00fcffel (um die 80 Tiere), was Gert`s Meinung nach eine sehr seltene Sichtung war. Nach kurzem Foto-Shooting f\u00fchrte uns der Weg weiter zur Lodge \u2013 die Lage war atemberaubend. Der Blick \u00fcber ein kleines Flusstal, die Unterbringung in typisch afrikanisch gebauten Schilfdach-H\u00fctten und Savannenlandschaft bis zum Horizont sorgten Safari-Film-Feeling \u2013 dabei war es Realit\u00e4t. Die kommenden zwei Tage fuhren wir durch den National-Park und konnten diverse Tierarten zwischen den B\u00e4umen ersp\u00e4hen \u2013 besonders nennenswert ist sicherlich die Begegnung mit Giraffen und Nash\u00f6rnern. Aber auch viele andere Tierarten wie Knu`s, Kudus, Springb\u00f6cken, Schweinen usw. konnten Dank der hohen Tierdichte im Park gesehen werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_711\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-711\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-711\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161108_17_12_16_Pro.jpg\" alt=\"Unterbringung im National-Park\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161108_17_12_16_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161108_17_12_16_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161108_17_12_16_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-711\" class=\"wp-caption-text\">Unterbringung im National-Park<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_712\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-712\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-712\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161109_09_32_40_Pro.jpg\" alt=\"B\u00fcffel-Herde mit \u00fcber 80 Tieren\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161109_09_32_40_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161109_09_32_40_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161109_09_32_40_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-712\" class=\"wp-caption-text\">B\u00fcffel-Herde mit \u00fcber 80 Tieren<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_713\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-713\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-713\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161109_09_53_25_Pro.jpg\" alt=\"Wegf\u00fchrung im Nationalpark\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161109_09_53_25_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161109_09_53_25_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161109_09_53_25_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-713\" class=\"wp-caption-text\">Wegf\u00fchrung im Nationalpark<\/p><\/div>\n<p>Kurz nach dem Besuch beim Bird Hide \u2013 einer Aussichtsplattform zu einem Wasserloch, wo viele V\u00f6gel zum trinken vorbei kommen \u2013 stellten wir verminderten Luftdruck auf dem rechten Hinterreifen fest. Gl\u00fccklicherweise konnten uns die Park-Ranger wieder zu einem gef\u00fcllten Reifen verhelfen. Au\u00dferdem trafen wir in dem Restaurant auf der anderen Seite des Parks ein paar Deutsche, welche uns mit einem Reifenreperatur-Spray wieder \u201eauf die Beine\u201c helfen konnten.<\/p>\n<div id=\"attachment_714\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-714\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-714\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161109_11_44_50_Pro.jpg\" alt=\"Landkarte der letzten Tiersichtungen\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161109_11_44_50_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161109_11_44_50_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161109_11_44_50_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-714\" class=\"wp-caption-text\">Landkarte der letzten Tiersichtungen<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_715\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-715\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-715\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161109_11_47_45_Pro.jpg\" alt=\"Lodge auf der anderen Parkseite\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161109_11_47_45_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161109_11_47_45_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161109_11_47_45_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-715\" class=\"wp-caption-text\">Lodge auf der anderen Parkseite<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-716\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161110_12_36_37_Pro.jpg\" alt=\"wp_20161110_12_36_37_pro\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161110_12_36_37_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161110_12_36_37_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161110_12_36_37_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><\/p>\n<div id=\"attachment_717\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-717\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-717\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161110_14_20_15_Pro.jpg\" alt=\"erfrischende Abk\u00fchlung in schw\u00fclwarmer Luft\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161110_14_20_15_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161110_14_20_15_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161110_14_20_15_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-717\" class=\"wp-caption-text\">erfrischende Abk\u00fchlung in schw\u00fclwarmer Luft<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_718\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-718\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-718\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161110_18_06_00_Pro.jpg\" alt=\"Mokala - National-Park\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161110_18_06_00_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161110_18_06_00_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161110_18_06_00_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-718\" class=\"wp-caption-text\">Mokala &#8211; National-Park<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Anreise in S\u00fcdafrika<\/strong><\/p>\n<p>Am 6.11. stand ich schlie\u00dflich mit Petra und Gert gegen 17:00 Uhr abflugbereit am Check-In vom Flughafen Leipzig-Halle. Nach einem kurzen mittern\u00e4chtlichen Aufenthalt in Istanbul, und der Hoffnung das Erdogan gerade ruhig schl\u00e4ft, ging es auf meinen ersten Interkontinentalen Linienflug gen Johannesburg. Noch den kalten Regen aus Deutschland gewohnt, wurden wir von der Hitze beim Aussteigen quasi erdr\u00fcckt. Im gek\u00fchlten Terminal lief alles nach Plan und wir konnten erfolgreich in S\u00fcdafrika einreisen. Am Mietwagen-Stand wurden wir angenehm \u00fcberrascht, als uns der Schl\u00fcssel zu einem werksneuen VW Polo \u00fcberreicht wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_705\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-705\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-705\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161107_11_01_46_Pro.jpg\" alt=\"Reiseroute gen Johannesburg\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161107_11_01_46_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161107_11_01_46_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161107_11_01_46_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-705\" class=\"wp-caption-text\">Reiseroute gen Johannesburg<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_706\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-706\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-706\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161107_13_32_24_Pro.jpg\" alt=\"nagelneuer Mietwagen\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161107_13_32_24_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161107_13_32_24_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161107_13_32_24_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-706\" class=\"wp-caption-text\">nagelneuer Mietwagen<\/p><\/div>\n<p>Somit konnten wir schon kurze Zeit sp\u00e4ter die Lodge in Potchefstroom als unser erstes Ziel eingeben. Der Linksverkehr ist selbst als Beifahrer ebenso gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig wie die bis zum Horizont gerade-aus verlaufenden Stra\u00dfen. Die Stra\u00dfenregeln insbesondere beim \u00dcberholvorgang\u00a0 durch er\u00f6ffnen der dritten Spur auf der Mittellinie zwischen beiden Richtungen sorgten ein wenig f\u00fcr Schwei\u00dfperlen. Zusammen mit den ersten Eindr\u00fccken der afrikanischen Landschaft und Lebensweise war diese erste Fahrt sehr spannend.<\/p>\n<div id=\"attachment_723\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-723\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-723\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161112_11_22_27_Pro.jpg\" alt=\"&quot;ein St\u00fcckchen gerade-aus&quot;\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161112_11_22_27_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161112_11_22_27_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161112_11_22_27_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-723\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;ein St\u00fcckchen gerade-aus&#8220;<\/p><\/div>\n<p>Die Lodge in Potch war in nobler Bauweise errichtet und wurde von mehreren G\u00e4rtnern in Top-Zustand gehalten. Nach einem kurzen Lebensmittel-Einkauf ging es weiter zum n\u00e4chsten H\u00f6hepunkt, einem kurzer Besuch bei den Finals des Sailplane Grand Prix 2016. Leider waren fast alle Piloten schon gelandet, als wir den Platz erreichten. Nach der Begr\u00fc\u00dfung der deutschen Piloten verlie\u00dfen wir den Platz leider recht z\u00fcgig, da die L\u00e4den bald schlossen und wir noch f\u00fcr Verpflegung sorgten mussten. M\u00fcde von dem Nachtflug fielen wir kurz nach dem Abendbrot ins Bett und konnten aufgrund der ungewohnten W\u00e4rme trotzdem nicht richtig schlafen.<\/p>\n<div id=\"attachment_707\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-707\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-707\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161107_15_24_13_Pro.jpg\" alt=\"Lodge in Potch\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161107_15_24_13_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161107_15_24_13_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161107_15_24_13_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-707\" class=\"wp-caption-text\">Lodge in Potch<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_708\" style=\"width: 2010px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-708\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-708\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161107_17_10_01_Pro.jpg\" alt=\"Grand Prix in Potchefstroom\" width=\"2000\" height=\"1126\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161107_17_10_01_Pro.jpg 2000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161107_17_10_01_Pro-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/WP_20161107_17_10_01_Pro-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 2000px) 100vw, 2000px\" \/><p id=\"caption-attachment-708\" class=\"wp-caption-text\">Grand Prix in Potchefstroom<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>DMSt-Jahr 2016<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem der DMSt-Saisonbeginn im Mai zwischen Wettbewerben und Kadertraining leider etwas unterging, konnte die erste richtige Strecke erst Anfang Juni ausgeschrieben werden. Da das Wetter nicht richtig mitspielte musste ich leider abbrechen und konnte am 07.06. nur ein freies 550km Dreieck schlie\u00dfen. Einzig ansatzweise nennenswert in der Wertung bis dahin stand ein ebenso freies 500km Dreieck vom Kadertraining in Zwickau. Die Gesamtpunktzahl war also bei weitem noch nicht gut genug, um den Preis des besten Juniors in Anspruch nehmen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich gelang am 11.06.2016 ein Flug, den ich mit Recht und wahrscheinlich \u00fcber lange Zeit als meinen besten jemals absolvierten Flug bezeichnen kann. Eine sehr ausf\u00fchrliche Beschreibung dazu kann hier gefunden werden:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.segelflug.de\/groruewa\/2016_1020\/bericht.html\" target=\"_blank\">www.segelflug.de\/groruewa\/2016_1020\/bericht.html<\/a><\/p>\n<p>Nach diesem Flug bestand noch bis Mitte Juli zusammen mit Florian Heilmann die Hoffnung, durch zwei weitere gute Fl\u00fcge auch in der deutschlandweiten DMSt-Wertung ganz vorn mitzuspielen. Trotz einiger hoffnungsvoller Versuche ergab sich leider nie die M\u00f6glichkeit nochmal einen gro\u00dfen Flug deklariert zu beenden. Der ereignisreiche Mai war halt leider schon vorbei\u2026<\/p>\n<p>Die Pr\u00fcfungsphase der Uni beendete letztendlich die letzten DMSt-Hoffnungen. Ein Blick in die Wertung verriet, dass ich mithilfe der zwei freien Fl\u00fcge im Mai\/Anfang Juni und letztendlich dem Flug vom 11.06.2016 die S\u00e4chsische Meisterschaft und damit auch den F\u00f6rderpreis gewonnen habe. In der Deutschlandwertung der Junioren Clubklasse sprang immerhin noch ein 7. Platz raus.<\/p>\n<p>Der Anruf vom s\u00e4chsischen Segelflugreferenten Heinz-Dieter Sch\u00fcch machte die Geschichte Mitte September schlussendlich offiziell \u2013 Ich darf dieses Jahr nach Kuruman! Nach kurzem \u00dcberlegen, wie man so etwas am besten mit der Uni einf\u00e4deln kann, war die Entscheidung aber schnell und eindeutig getroffen \u2013 so etwas l\u00e4sst man sich nat\u00fcrlich nicht entgehen J<\/p>\n<p>Nach kurzer Absprache folgte am darauffolgenden Wochenende ein Besuch in Roitzschora, um beim Verladen der Flieger in den Container zu helfen und die \u201eFeinplanung\u201c des anstehenden S\u00fcdafrika-Aufenthalts durchzuf\u00fchren. Das Verladen eines Segelflugzeuges in einen Container war f\u00fcr mich absolutes Neuland und dementsprechend sehr spannend. Nachdem die Termine schlussendlich feststanden konnte auch der Hin\/R\u00fcckflug (6.11.-29.11.) Leipzig-Johannesburg gebucht werden. Bis zum Reisebeginn folgten Treffen mit den Vorj\u00e4hrigen Junioren Max und Dennis, welche mir noch einmal ihre Erfahrungen mitteilten sowie Kartenmaterial und Adapter \u00fcberlie\u00dfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie komme ich dazu?<\/strong><\/p>\n<p>Seit 3 Jahren wird innerhalb des s\u00e4chsischen Landesverbandes ein F\u00f6rderpreis f\u00fcr den besten Junior in der DMSt-Wertung Sachsen ausgelobt. Mithilfe von Spenden durch die s\u00e4chsischen Vereine sowie der zur-Verf\u00fcgung-Stellung eines Sitzplatzes im Nimbus 4DM durch Gert Kalisch kann dem jeweiligen Sieger ein 2-w\u00f6chiger Aufenthalt im Segelfliegerparadies S\u00fcdafrika\/Kuruman erm\u00f6glicht werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kuruman Gliding Camp 2015 &#8211; Erlebnisberichte<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Max Heilmann<\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_541\" style=\"width: 4010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/G0030383.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-541\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-541\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/G0030383.jpg\" alt=\"ohne Worte\" width=\"4000\" height=\"3000\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/G0030383.jpg 4000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/G0030383-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/G0030383-2000x1500.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4000px) 100vw, 4000px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-541\" class=\"wp-caption-text\">ohne Worte<\/p><\/div>\n<p><strong>Aufbruch in mein letztes Segelflugabenteuer als Junior<\/strong><\/p>\n<p><strong>Am 04.11.<\/strong> hob der A319-100 in Dresden p\u00fcnktlich ab und ich konnte mich auf den Weg in Richtung S\u00fcdafrika machen. Nach 40 Minuten erreichte ich meinen ersten Zwischenstopp in Frankfurt und von dort ging es dann, zusammen mit Gert und Petra Kalisch, weiter nach Johannesburg. Nach guten 10h Flug und wenig Schlaf erreichten wir schlie\u00dflich unser Ziel. Am Gep\u00e4ckband wurde es dann spannend, sind die Koffer von Dresden bzw. Leipzig mitgekommen? Mein Koffer kam relativ z\u00fcgig zum Vorschein doch die Tasche der Familie Kalisch lie\u00df auf sich warten. Gerts Schritt um das Kofferband wurde immer nerv\u00f6ser doch als einer der letzten Koffer kam dann auch dieser. Die organisatorischen Angelegenheiten wurden fix abgearbeitet. Dabei sprangen einen s\u00fcdafrikanische Sim-Karte und ein Mietwagen, vom Typ Honda Jazz, heraus.<\/p>\n<p><strong>Stufe 1<\/strong> des Abenteuers waren sicherlich die ersten Meter im Linksverkehr, ich klemmte mich jedoch an Gerts R\u00fccklicht und hatte so keine Probleme. Die Vorfahrtsregelung an Stop Kreuzungen sorgte anfangs f\u00fcr Verwirrung, denn es haben alle Zufahrten ein Stop Schild. Wer zuerst kommt, malt zuerst ist dabei das Motto. Nach dieser Erkenntnis verliefen die 150 km bis Potchefstroom v\u00f6llig problemlos. Angekommen besuchten wir das Werk von Jonker Sailplanes. In diesem wurden wir von Gidion, ein sehr sympathischer und aufgeschlossener Mitarbeiter, herumgef\u00fchrt. Der Einblick hinter die Kulissen war sehr interessant und aufschlussreich.<\/p>\n<div id=\"attachment_545\" style=\"width: 3274px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/CIMG6547.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-545\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-545\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/CIMG6547.jpg\" alt=\"zusammen mit Gidion am Traumschiff\" width=\"3264\" height=\"2448\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/CIMG6547.jpg 3264w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/CIMG6547-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/CIMG6547-2000x1500.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 3264px) 100vw, 3264px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-545\" class=\"wp-caption-text\">zusammen mit Gidion am Traumschiff<\/p><\/div>\n<p>Dabei noch einmal einen riesen Dank an Carina, die diese F\u00fchrung f\u00fcr uns m\u00f6glich gemacht hat und uns auch noch mit gut gek\u00fchltem Wasser gerettet hat. Anschlie\u00dfend zeigten Gert und Petra mir die \u00f6rtlichen Einkaufsm\u00f6glichkeiten. Eingedeckt mit Trockenfleisch, Rotwein und Wasser ging es dann in unser Nachtquartier.<\/p>\n<div id=\"attachment_522\" style=\"width: 4602px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04008.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-522\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-522\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04008.jpg\" alt=\"Die erste Unterkunft\" width=\"4592\" height=\"2576\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04008.jpg 4592w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04008-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04008-2000x1122.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4592px) 100vw, 4592px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-522\" class=\"wp-caption-text\">Die erste Unterkunft<\/p><\/div>\n<p>Eine traumhafte Lodge am Stadtrand. Gert schloss sofort Freundschaft mit dem Hund des Hauses, welcher uns daraufhin mit seiner Gegenwart bis in die Abendstunden bereicherte. Gegessen wurde, wohl typisch f\u00fcr Afrika, Fleisch. Ich g\u00f6nnte mir dabei ein 600g T-Bone Steak. Wir rundeten den Abend mit dem einen oder anderen Schluck Rotwein ab.<\/p>\n<p><strong>Nach guten 9h Schlaf<\/strong> erfolgte dann der Start in den 2. Tag meines Aufenthaltes. Auf dem Plan stand ein Trip nach Douglas mit \u00dcbernachtung in einer der lokalen Lodges. Die Fahrt selber war wenig aufregend und nach gut 500 km erreichten wir Douglas. Dort besuchten wir Martin, einen guten Freund von Gert und Petra, auf dem lokalen Flugplatz.<\/p>\n<div id=\"attachment_523\" style=\"width: 4602px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04030.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-523\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-523\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04030.jpg\" alt=\"Flugplatz Douglas\" width=\"4592\" height=\"2576\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04030.jpg 4592w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04030-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04030-2000x1122.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4592px) 100vw, 4592px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-523\" class=\"wp-caption-text\">Flugplatz Douglas<\/p><\/div>\n<p>Er zeigte uns dann die Lodge f\u00fcr die Nacht, welche wieder hervorragend ausgestattet war. Ganz \u00fcberraschend g\u00f6nnten wir uns wieder ein ordentliches St\u00fcck Fleisch und dazu ein wenig Rotwein (der Geschmack ist durchaus \u00fcberzeugend \ud83d\ude09 ).<\/p>\n<p><strong>Am folgenden Tag <\/strong>sollte dann endlich die letzte Etappe nach Kuruman starten. Es gab zwei M\u00f6glichkeiten, entweder den asphaltierten Weg \u00fcber Kimberley (gute 500km) oder die Gravel-Road (150km). Also checkten wir kurzerhand die Ausstattung unserer Mietwagen und bewaffnet mit Wasser und Reserver\u00e4dern ging es auf die Gravel Road.<\/p>\n<div id=\"attachment_524\" style=\"width: 4602px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04048.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-524\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-524\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04048.jpg\" alt=\"Hier f\u00e4ngt der Spa\u00df an :-)\" width=\"4592\" height=\"2576\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04048.jpg 4592w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04048-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04048-2000x1122.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4592px) 100vw, 4592px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-524\" class=\"wp-caption-text\">Hier f\u00e4ngt der Spa\u00df an \ud83d\ude42<\/p><\/div>\n<p>Gert versuchte mir den schlaglochfreisten Weg zu markieren, doch meist verschwand\u00a0 er in einer Staubwand.<\/p>\n<div id=\"attachment_525\" style=\"width: 4602px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04054.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-525\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-525\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04054.jpg\" alt=\"den Rauchzeichen folgend\" width=\"4592\" height=\"2576\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04054.jpg 4592w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04054-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04054-2000x1122.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4592px) 100vw, 4592px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-525\" class=\"wp-caption-text\">den Rauchzeichen folgend<\/p><\/div>\n<p>Trotzdem schafften wir den Trip ohne Probleme und konnten so gegen Mittag die Stadtgrenze Kurumans \u00fcberfahren. Angekommen in unserer Lodge, f\u00fcr Petra und Gert das Zuhause der n\u00e4chsten 3 Monate, wurden wir herzlichst empfangen und auf Grund von noch nicht bezugsfertigen Zimmern erstmal\u00a0 auf einen Gin-Tonic eingeladen.<\/p>\n<div id=\"attachment_526\" style=\"width: 2586px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04083.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-526\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-526\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04083.jpg\" alt=\"endlich in Kuruman\" width=\"2576\" height=\"4592\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04083.jpg 2576w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04083-84x150.jpg 84w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04083-1683x3000.jpg 1683w\" sizes=\"(max-width: 2576px) 100vw, 2576px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-526\" class=\"wp-caption-text\">endlich in Kuruman<\/p><\/div>\n<p>Nach einer weiteren Runde konnten wir unsere Rundh\u00fctten dann beziehen. Leider mussten wir direkt feststellen, dass die Klimaanlagen ihren Dienst quittiert hatten. Doch darum k\u00fcmmerte sich die Lodge Besitzerin kurzerhand und zum Vorschein kamen leicht verschmutze Filter.<\/p>\n<div id=\"attachment_527\" style=\"width: 4602px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04097.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-527\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-527\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04097.jpg\" alt=\"F\u00fctterung...\" width=\"4592\" height=\"2576\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04097.jpg 4592w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04097-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04097-2000x1122.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4592px) 100vw, 4592px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-527\" class=\"wp-caption-text\">F\u00fctterung&#8230;<\/p><\/div>\n<p>Im Anschluss ging es z\u00fcgig zum Flugplatz, schauen ob der Container angekommen ist. Vor Ort trafen wir dann auch Familie Wiesenthal. Der Container stand an dem geplanten Ort, doch bei \u00d6ffnung offenbarte sich uns ein Bild, wie nach einem Sandsturm. Die Flieger dick mit Sand bepackt und in jeder Ritze Staub und Dreck. Augenscheinlich ist der LKW Fahrer eine der vielen Gravelroads relativ z\u00fcgig entlang ged\u00fcst. Die Reinigung verschoben wir auf den n\u00e4chsten Tag und machten uns erstmal auf den Weg ins \u00f6rtliche Spar um uns mit Lebensmitteln einzudecken. Daraus resultierte dann auch das Abendbrot. Gert zauberte ein wirklich schmackhaftes Lammgulasch.<\/p>\n<p><strong>Tag 2 in Kuruman<\/strong> nutzen wir in vollem Ma\u00dfe zum Entladen des Nimbus 4dm aus dem Container mit anschlie\u00dfender Waschung.<\/p>\n<div id=\"attachment_528\" style=\"width: 4602px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04108.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-528\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-528\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04108.jpg\" alt=\"frisch geputzt\" width=\"4592\" height=\"2576\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04108.jpg 4592w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04108-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04108-2000x1122.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4592px) 100vw, 4592px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-528\" class=\"wp-caption-text\">frisch geputzt<\/p><\/div>\n<p>Allein das Waschen nahm gute 3h in Anspruch, wobei die Temperatur auf dem Hallenvorfeld unaussprechliche Werte annahm. Trotzdem war sowohl das Entladen als auch der restliche Tag relativ unspektakul\u00e4r.<\/p>\n<div id=\"attachment_529\" style=\"width: 4602px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04114.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-529\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-529\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04114.jpg\" alt=\"wir bauen uns eine Anh\u00e4ngerkupplung\" width=\"4592\" height=\"2576\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04114.jpg 4592w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04114-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04114-2000x1122.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4592px) 100vw, 4592px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-529\" class=\"wp-caption-text\">wir bauen uns eine Anh\u00e4ngerkupplung<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_530\" style=\"width: 4602px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04117.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-530\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-530\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04117.jpg\" alt=\"Wir haben fertig!!\" width=\"4592\" height=\"2576\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04117.jpg 4592w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04117-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04117-2000x1122.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4592px) 100vw, 4592px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-530\" class=\"wp-caption-text\">Wir haben fertig!!<\/p><\/div>\n<p>So konnten wir uns gegen 17 Uhr zur\u00fcck in Lodge begeben. Zum Abendbrot gab es dann ein Chili con Carne a la Max. Der abendliche Blick in den OLC verriet uns dann auch noch, dass Hans Wiesenthal immerhin einen 600km Ausflug unternommen hatte.<\/p>\n<div id=\"attachment_531\" style=\"width: 4602px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04119.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-531\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-531\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04119.jpg\" alt=\"gewappnet f\u00fcr gro\u00dfe Taten\" width=\"4592\" height=\"2576\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04119.jpg 4592w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04119-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04119-2000x1122.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4592px) 100vw, 4592px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-531\" class=\"wp-caption-text\">gewappnet f\u00fcr gro\u00dfe Taten<\/p><\/div>\n<p><strong>Der dritte Tag<\/strong> startete relativ fr\u00fch, da wir uns vorgenommen hatten, endlich in die Luft zu kommen und den Tag zu nutzen. Die Prognosen waren auch nicht schlecht, doch leider brauchte die Blauthermik ein wenig um in Schwung zu kommen.<\/p>\n<div id=\"attachment_534\" style=\"width: 4602px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04154.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-534\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-534\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04154.jpg\" alt=\"Kuruman Hills\" width=\"4592\" height=\"2576\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04154.jpg 4592w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04154-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04154-2000x1122.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4592px) 100vw, 4592px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-534\" class=\"wp-caption-text\">Kuruman Hills<\/p><\/div>\n<p>Wir entschieden uns f\u00fcr einen Flugweg in Richtung S\u00fcdosten, durch ein bis dato gesperrtes Gebiet. Dabei verglich ich immer wieder die auf der Karte eingezeichneten Airfield mit denen in der Wirklichkeit und musste konsterniert feststellen, dass auf dem ganzen Flug nur ein einziger Platz in Reichweite war, welcher f\u00fcr unseren Nimbus geeignet w\u00e4re. Der Flug an sich war gepr\u00e4gt von unrunder und teils schwacher Blauthermik. Wir flogen bis km 150 in den S\u00fcdwesten. Die dortige Bergkette brachte leider nicht die erw\u00fcnschte Thermik. Also folgten wir einer anderen Bergkette in Richtung Nordwest, doch leider trafen wir auch da auf kein vern\u00fcnftiges Steigen.<\/p>\n<div id=\"attachment_533\" style=\"width: 4602px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04148.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-533\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-533\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04148.jpg\" alt=\"Abwechslung in der Ein\u00f6de\" width=\"4592\" height=\"2576\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04148.jpg 4592w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04148-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04148-2000x1122.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4592px) 100vw, 4592px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-533\" class=\"wp-caption-text\">Abwechslung in der Ein\u00f6de<\/p><\/div>\n<p>Wir machten uns immer wieder Mut nach dem Motto, Blauthermik fliegen ist wie wenn eine Biene durch einen Wald fliegt, irgendwann trifft sie einen Baum. Irgendwie lief es aber nicht so richtig. Wieder im Flachland angekommen durfte Gert sich in einem sehr engen Bart austoben und ich lernte den Nimbus im darauffolgenden 0,3 m\/s Bart richtig kennen. Nach 4h entschlossen wir uns dann f\u00fcr die Landung, schlie\u00dflich hatten wir mehr geschwitzt als wir trinken konnten. Kaum im Endanflug auf Kuruman treffen wir nat\u00fcrlich wieder einen wirklich guten 3 m\/s Bart. Wie immer wenn man kein Steigen mehr braucht ;-).<\/p>\n<div id=\"attachment_532\" style=\"width: 4602px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04130.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-532\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-532\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04130.jpg\" alt=\"Flugplatz und Basislager in Kuruman\" width=\"4592\" height=\"2576\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04130.jpg 4592w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04130-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04130-2000x1122.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4592px) 100vw, 4592px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-532\" class=\"wp-caption-text\">Flugplatz und Basislager in Kuruman<\/p><\/div>\n<p>Am Ende standen etwa 350 km auf der Uhr. Der Tag wurde mit einem Gin-Tonic in der Lodge abgerundet.<\/p>\n<p><strong>Tag 4<\/strong> sollte dann endlich wirklich gutes Wetter bringen. Die Modelle sprachen von guter und hochreichender Cumulus-Thermik. Thermikbeginn sollte gegen 10 Uhr loc sein. Wir standen dann 10.30 Uhr auf der Bahn und warteten auf die ersten Wolken oder wenigstens ein paar Abl\u00f6sungen. Kurz bevor unser Gar Punkt in Richtung \u201edone\u201c ging, entschieden wir uns f\u00fcr den Start. 11.35 Uhr konnte der Motor eingefahren und thermisch gestiegen werden. 10 Minuten sp\u00e4ter erfolgte der Abflug und es ging 112 km in Richtung S\u00fcden. Dabei trafen wir auch die ersten Wolken, welche aber noch im Aufbau und daher nicht so richtig ergiebig waren.<\/p>\n<div id=\"attachment_535\" style=\"width: 4602px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04161.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-535\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-535\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04161.jpg\" alt=\"das Wetter beginnt sich zu entwickeln\" width=\"4592\" height=\"2576\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04161.jpg 4592w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04161-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04161-2000x1122.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4592px) 100vw, 4592px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-535\" class=\"wp-caption-text\">das Wetter beginnt sich zu entwickeln<\/p><\/div>\n<p>Es folgte ein 300 km Schenkel bis Mafikeng mit einem schmalen blauen Loch von etwa 150 km. Doch dank der super Gleitleistung des Nimbus konnte uns das nicht stoppen. Ein Nachrechnen der Schnittgeschwindigkeit lie\u00df auf etwa 850 km hoffen. F\u00fcr die 1000 km Marke fehlten uns in Mafikeng etwa 75 km um im Zeitplan zu liegen. Doch zu unserer \u00dcberraschung liefen die folgenden Schenkel hervorragend und wir konnten unseren Schnitt stetig erh\u00f6hen.<\/p>\n<div id=\"attachment_537\" style=\"width: 4602px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04180.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-537\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-537\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04180.jpg\" alt=\"endlich im guten Wetter angekommen\" width=\"4592\" height=\"2576\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04180.jpg 4592w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04180-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04180-2000x1122.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4592px) 100vw, 4592px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-537\" class=\"wp-caption-text\">endlich im guten Wetter angekommen<\/p><\/div>\n<p>Leider fiel unser Oudie aus und wir mussten die geflogenen Kilometer h\u00e4ndisch absch\u00e4tzen. Dabei unterlief uns wohl ein kleiner Fehler, so sollte es die Endabrechnung zumindest zeigen. Die Schenkel 4 und 5 konnten wir unter einer super entwickelten Wolkenstra\u00dfe mit Basis 5200m msl zur\u00fccklegen.<\/p>\n<div id=\"attachment_499\" style=\"width: 4602px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/DSC04195-Wolkenstra\u00dfe.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-499\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-499\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/DSC04195-Wolkenstra\u00dfe.jpg\" alt=\"Wolkenstra\u00dfe in 5000m msl\" width=\"4592\" height=\"2576\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/DSC04195-Wolkenstra\u00dfe.jpg 4592w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/DSC04195-Wolkenstra\u00dfe-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/DSC04195-Wolkenstra\u00dfe-2000x1122.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4592px) 100vw, 4592px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-499\" class=\"wp-caption-text\">Wolkenstra\u00dfe in 5000m msl<\/p><\/div>\n<p>Dabei zeigte der Nimbus welche Qualit\u00e4ten die Offenenklasse im Geradeausflug hat. Das Spiel mit den W\u00f6lbklappen muss ich zwar noch ein wenig pr\u00e4zisieren, trotzdem konnte ich die Wolkenstra\u00dfe gut ausfliegen. Punkt 19.00 Uhr loc (Sunset) setzten wir dann in Kuruman auf.<\/p>\n<div id=\"attachment_539\" style=\"width: 4602px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04232.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-539\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-539\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04232.jpg\" alt=\"Endanflug auf Kuruman\" width=\"4592\" height=\"2576\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04232.jpg 4592w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04232-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/DSC04232-2000x1122.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4592px) 100vw, 4592px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-539\" class=\"wp-caption-text\">Endanflug auf Kuruman<\/p><\/div>\n<p>Wir hofften auf 1000 km, doch bei Auslesen kam dann die Ern\u00fcchterung, es reichte \u201enur\u201c f\u00fcr 995 km. Trotzdem waren Gert und ich absolut zufrieden, da keiner mit einer solchen Distanz f\u00fcr diesen Tag gerechnet hatte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.onlinecontest.org\/olc-2.0\/gliding\/flightinfo.html?dsId=4784090\" target=\"_blank\">Hier unser Flug<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Zusammenfassung der letzten Tage<\/strong> kann relativ schnell erfolgen. Wir hatten etwa eine Woche mit wundersch\u00f6nem Urlaubswetter zu k\u00e4mpfen. Dabei gab es jeden Tag eine realistische Chance auf fl\u00e4chige Streckenfl\u00fcge, doch leider war die Luft wie angestemmt und es konnte sich, wenn \u00fcberhaupt, erst zum sp\u00e4ten Nachmittag Thermik entwickeln. Also nutzen wir die Zeit und erkundeten Kuruman, samt neuer Mall.<\/p>\n<div id=\"attachment_549\" style=\"width: 3274px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151113_1312521.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-549\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-549\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151113_1312521.jpg\" alt=\"dezente Auswahl an s\u00fcdafrikanischen Backwaren\" width=\"3264\" height=\"1836\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151113_1312521.jpg 3264w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151113_1312521-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151113_1312521-2000x1125.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 3264px) 100vw, 3264px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-549\" class=\"wp-caption-text\">dezente Auswahl an s\u00fcdafrikanischen Backwaren<\/p><\/div>\n<p>Die restliche Zeit wurde beispielsweise f\u00fcr ein typisch s\u00fcdafrikanisches Braii genutzt.<\/p>\n<div id=\"attachment_551\" style=\"width: 3274px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151113_1840191.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-551\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-551\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151113_1840191.jpg\" alt=\"klassischer Grill\" width=\"3264\" height=\"1836\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151113_1840191.jpg 3264w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151113_1840191-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151113_1840191-2000x1125.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 3264px) 100vw, 3264px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-551\" class=\"wp-caption-text\">klassischer Grill<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_550\" style=\"width: 3274px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151113_1840101.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-550\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-550\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151113_1840101.jpg\" alt=\"eine bunte Auswahl f\u00fcr 3 Personen\" width=\"3264\" height=\"1836\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151113_1840101.jpg 3264w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151113_1840101-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151113_1840101-2000x1125.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 3264px) 100vw, 3264px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-550\" class=\"wp-caption-text\">eine bunte Auswahl f\u00fcr 3 Personen<\/p><\/div>\n<p>Trotz allem Aufessen und Wettergott anbeten, gab es keine signifikante Besserung. Selbst der Durchzug einer Kaltfront, hier nicht ganz das Selbe wie zu Hause, konnte nicht helfen.<\/p>\n<div id=\"attachment_553\" style=\"width: 8186px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151115_1057221.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-553\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-553\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151115_1057221.jpg\" alt=\"trocken, trocken, trocken\" width=\"8176\" height=\"656\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151115_1057221.jpg 8176w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151115_1057221-150x12.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151115_1057221-2000x160.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 8176px) 100vw, 8176px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-553\" class=\"wp-caption-text\">trocken, trocken, trocken<\/p><\/div>\n<p>Schlie\u00dflich sollten wir dann doch mal wieder in die Luft kommen. Gestern ergab sich nutzbare Blauthermik und wir konnten gegen 11.00 loc starten. Es ging erstmal 50 km nach S\u00fcden entlang der Kuruman Hills. Danach flogen wir Kurs Osten und versuchten, am Horizont schimmernde Wolken zu erreichen. Wir wurden jedoch das Gef\u00fchl nicht los, dass diese versuchten uns immer weiter zu enteilen, doch wir lie\u00dfen ihnen keine Chance und konnten diese nach etwa 190 km erreichen. Die erste Wolke ging auch ganz gut bis auf 4000m msl, doch alle folgenden verweigerten den Dienst. Also Kurs wieder ins Blau und Richtung Nordwesten. Unser Plan, ein 750km FAI Dreieck zu fliegen, ging leider nicht auf, da die vorher sehr zuverl\u00e4ssig Blauthermik immer schw\u00e4cher wurde. So fanden wir uns nach 200km Kampf in 1000m agl \u00fcber weit und breit unlandbarem Gel\u00e4nde wieder. Nach z\u00e4hem Ringen ging es dann wieder aufw\u00e4rts und wir entschieden uns f\u00fcr den R\u00fcckflug. Dieser war dann voll und ganz entspannt. Am Ende konnten wir 608km Fai Dreieck und 622km OLC verbuchen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.onlinecontest.org\/olc-2.0\/gliding\/flightinfo.html?dsId=4788366\" target=\"_blank\">Hier der Link zu unserer Meisterleistung \ud83d\ude42<\/a><\/p>\n<p>Heute sahen die Vorhersagen nicht allzu berauschend aus. Ein H\u00f6hentrog sollte f\u00fcr zeitnahe \u00dcberentwicklungen sorgen. Zu Hause sicher kein Grund einen Tag abzuschreiben, aber wenn sich hier eine \u00dcberentwicklung etabliert, kann der R\u00fcckflug durchaus unm\u00f6glich werden. Also begaben wir uns in Warteposition. Als 12 Uhr loc nur undefinierbare Fetzen am Himmel hingen, entschieden wir uns den Tag zu neutralisieren. Der darauffolgende Besuch in einer lokalen Sushi-Bar wurde zu einer Qual. Die Wolkenoptik verbesserte sich rapide und wir mussten uns zwingen nicht an den Himmel zu schauen.<\/p>\n<div id=\"attachment_554\" style=\"width: 3274px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151117_1307411.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-554\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-554\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151117_1307411.jpg\" alt=\"Blick vom Balkon der Sushi-Bar\" width=\"3264\" height=\"1836\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151117_1307411.jpg 3264w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151117_1307411-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151117_1307411-2000x1125.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 3264px) 100vw, 3264px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-554\" class=\"wp-caption-text\">Blick vom Balkon der Sushi-Bar<\/p><\/div>\n<p>Die Frage warum man in der W\u00fcste eine Sushi-Bar aufsucht ist dabei durchaus nachvollziehbar, aber immer nur Fleisch ist auch hart. Au\u00dferdem ist das Preis-Leistungsverh\u00e4ltnis durchaus \u00fcberzeugend.<\/p>\n<p>Das die Entscheidung nicht zu Fliegen richtig war, zeigte das Rumoren und Donnern etwa 2 Stunden sp\u00e4ter.<\/p>\n<div id=\"attachment_555\" style=\"width: 3274px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151117_1648311.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-555\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-555\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151117_1648311.jpg\" alt=\"Blickrichtung Flugplatz\" width=\"3264\" height=\"1836\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151117_1648311.jpg 3264w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151117_1648311-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151117_1648311-2000x1125.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 3264px) 100vw, 3264px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-555\" class=\"wp-caption-text\">Blickrichtung Flugplatz<\/p><\/div>\n<p>Tja so werden wir uns heute Abend mal wieder dem Braii widmen und hoffen, dass wir morgen endlich wieder richtig angreifen k\u00f6nnen. Immerhin scheinen wir jetzt \u00f6fter mit Cumulusbew\u00f6lkung rechnen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Nun ist es doch<\/strong> noch passiert. Wetter, ja gutes, schnelles und nutzbares Wetter. Der Start konnte schon 9.45 loc erfolgen. Die Optik war wirklich vielversprechend. Wie immer ging es mit Motorhilfe auf 1000m agl, doch da hatten wir auch die Basis beinahe erreicht. Ich hatte Gerts Regel, nicht unter 1000m agl im Hinterkopf und machte mir beinahe Sorgen. Aber schon der erste Bart, machten die Sorgen zu nichte, denn es ging mit guten 4 m\/s nach oben. Die Optik erlaubte lange Flugstrecken ohne Kreis, so kamen wir trotz der niedrigen Basis gut voran. Das abfallende Gel\u00e4nde kam uns da nat\u00fcrlich auch entgegen. Unser erster Schenkel f\u00fchrte uns \u00fcber Hozatel in Richtung Botswana. Nach 194 km setzten wir unsere erste Wende, etwa 25 km hinter der Grenze Botswanas.<\/p>\n<div id=\"attachment_561\" style=\"width: 4010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0429.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-561\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-561\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0429.jpg\" alt=\"welcome to Botswana\" width=\"4000\" height=\"3000\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0429.jpg 4000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0429-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0429-2000x1500.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4000px) 100vw, 4000px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-561\" class=\"wp-caption-text\">welcome to Botswana<\/p><\/div>\n<p>Die Basish\u00f6hen sind auf dem ganzen St\u00fcck leider nicht angestiegen und so hatten wir nur 2500m msl zur Verf\u00fcgung. Der zweite Schenkel f\u00fchrte uns dann in Richtung S\u00fcdosten. Gert hatte die Hoffnung das die Langen Berge im Winde reihen, doch leider war das nicht der Fall, aber wir konnten trotzdem hervorragend geradeaus fliegen. Gegen 13 Uhr stieg die Basis endlich auch \u00fcber 3000m msl an und so stieg auch unsere Schnittgeschwindigkeit.<\/p>\n<div id=\"attachment_562\" style=\"width: 4010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0447.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-562\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-562\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0447.jpg\" alt=\"Kalaharisand Wolken\" width=\"4000\" height=\"3000\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0447.jpg 4000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0447-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0447-2000x1500.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4000px) 100vw, 4000px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-562\" class=\"wp-caption-text\">Kalaharisand Wolken<\/p><\/div>\n<p>Nach 250 km setzen wir dann unseren zweiten Wendepunkt in Postmansburg, wobei wir hier kurzfristig 4700m Basis nutzen konnten. Der Anfang des dritten Schenkels wurde dadurch deutlich beschleunigt, da wir nur durch hohe Geschwindigkeit unter die fallende Basis gelangen konnten. So setzten wir 1000 H\u00f6henmeter in Kilometer um. So ging es 314 km in Richtung Nordwesten und wir konnten noch weiter nach Botswana hinein fliegen. Gegen Ende des Schenkels trafen wir dann endlich auch gute B\u00e4rte. So erwischte ich erst einen 5 Meter Bart und Gert deklarierte diesen schon zum Bart des Tages, doch die beiden folgenden waren noch deutlich besser.<\/p>\n<div id=\"attachment_559\" style=\"width: 3274px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151118_162141.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-559\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-559\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151118_162141.jpg\" alt=\"brauchbares Steigen\" width=\"3264\" height=\"1836\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151118_162141.jpg 3264w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151118_162141-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151118_162141-2000x1125.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 3264px) 100vw, 3264px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-559\" class=\"wp-caption-text\">brauchbares Steigen<\/p><\/div>\n<p>Mit 6 m\/s zentrierte schlussendlich Gert den Bart des Tages. Am Wendepunkt war klar, dass wir die 1000 km Marke knacken, wenn wir nach Kuruman fliegen w\u00fcrden. Doch waren wir ja schnell und der Tag hatte auch noch ein paar Stunden zu bieten. Leider trat dann das ein, wovor alle Wettermodelle gewarnt hatten. \u00dcberentwicklungen in Richtung Heimat.<\/p>\n<div id=\"attachment_563\" style=\"width: 4010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0504.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-563\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-563\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0504.jpg\" alt=\"Blickrichtung Kuruman...\" width=\"4000\" height=\"3000\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0504.jpg 4000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0504-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0504-2000x1500.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4000px) 100vw, 4000px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-563\" class=\"wp-caption-text\">Blickrichtung Kuruman&#8230;<\/p><\/div>\n<p>Diese Labilit\u00e4t war auch der Grund f\u00fcr den allgemein westlich gelegten Flugweg. Genau im Endanflug auf Kuruman wurde es nachtschwarz. Weder Gert noch ich konnten einsch\u00e4tzen wie die Wettersituation am Platz war. Mehere Versuche jemanden per Funk zu erreichen blieben ohne Erfolg, also entschlossen wir uns eine L\u00fccke im Dunkel zu nutzen und flogen in Richtung Kuruman.<\/p>\n<div id=\"attachment_564\" style=\"width: 4010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0518.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-564\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-564\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0518.jpg\" alt=\"Anflug auf Kuruman\" width=\"4000\" height=\"3000\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0518.jpg 4000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0518-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0518-2000x1500.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4000px) 100vw, 4000px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-564\" class=\"wp-caption-text\">Anflug auf Kuruman<\/p><\/div>\n<p>Dort angekommen stellten wir fest, dass der schlimme Niederschlag schon vorbei war. Am Horizont konnten wir nach wie vor Blitze beobachten und die Landebahn, silbern schillernd, zeugte von den starken Niederschl\u00e4gen. Das Ende des Flugs war so problemlos umsetzbar und wir landeten sicher nach 1054 km. Nach der Landung wurden wir umgehend mit einem erfrischenden Kaltgetr\u00e4nk von Kuruman-Boden, Petra, versorgt.<br \/>\nR\u00fcckwirkend waren sicher 150 km mehr drin, doch ohne Gewissheit \u00fcber die Wetterverh\u00e4ltnisse am Platz war es die beste Entscheidung entspannt zur\u00fcckzukehren. Die Situation nach der Landung machte uns jedoch deutlich, dass die 1200 km Marke absolut in Reichweite lag. Nichts desto trotz konnten wir mit Stolz und Zufriedenheit auf einen super Flug zur\u00fcckschauen. Immerhin der erste 1000er f\u00fcr mich!!! Danke Gert f\u00fcr die Gelegenheit daf\u00fcr.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.onlinecontest.org\/olc-2.0\/gliding\/flightinfo.html?dsId=4789365\" target=\"_blank\">Der Flugweg \ud83d\ude42<\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_565\" style=\"width: 4010px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0530.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-565\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-565\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0530.jpg\" alt=\"1000 Kilometer? check!\" width=\"4000\" height=\"3000\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0530.jpg 4000w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0530-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/GOPR0530-2000x1500.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 4000px) 100vw, 4000px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-565\" class=\"wp-caption-text\">1000 Kilometer? check!<\/p><\/div>\n<p><strong>Aber wie sollte es<\/strong> anders sein, die Modelle machten uns f\u00fcr den Folgetag wieder Hoffnung. \u201eEs ist wohl besser die dicken Socken anzuziehen\u2026\u201c, Gerts Kommentar zum Wetter. Die Wettersituation wenige Stunde sp\u00e4ter holte uns dann aber wieder auf den Boden der Tatsachen zur\u00fcck. Denn von wegen super Wetter, erst passierte bis 12.30 gar nichts und dann kochten die Wolken innerhalb von 1 Stunde \u00fcber. Damit war an Fliegen nicht mehr zu denken. Also mal wieder in die Mall und kurioser Weise stand ich pl\u00f6tzlich vor einen Regal voller Weihnachtsb\u00e4ume.<\/p>\n<div id=\"attachment_560\" style=\"width: 3274px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151119_123253.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-560\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-560\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151119_123253.jpg\" alt=\"Baumschule?\" width=\"3264\" height=\"1836\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151119_123253.jpg 3264w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151119_123253-150x84.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/20151119_123253-2000x1125.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 3264px) 100vw, 3264px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-560\" class=\"wp-caption-text\">Baumschule?<\/p><\/div>\n<p>Hier laufen die Uhren wirklich anders. Drau\u00dfen 35 \u00b0C und in der Mall Weihnachtszeit.<br \/>\nF\u00fcr morgen ist dann der Durchzug einer Kaltfront prognostiziert, was hier meist leider nicht zu einer geilen R\u00fcckseite wie in Deutschland f\u00fchrt. Also bleibt wieder nur Aufessen und Wettergottanbeten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kuruman Gliding Camp 2014 \u2013 Erlebnisberichte<\/strong><\/p>\n<p><em>Von Dennis Zettwitz<\/em><\/p>\n<p>S\u00fcdafrika, Dezember 2014. Ideales Segelflugwetter, traumhafte W\u00fcstenlandschaften, unendliche Streckenkilometer und exotische Lebensweisen. Soviel steht zumindest im Prospekt. Eine gl\u00fcckliche F\u00fcgung verhalf mir dazu, einen Aufenthalt in Gliding Camp Kuruman zu \u201egewinnen.\u201c Wie kam es dazu? Nun ja, zun\u00e4chst einmal muss man dazu wissen, dass eine weitbekannte, hocherfolgreiche Koryph\u00e4e des Segelflugs, namens Gert Kalisch, seit einigen Jahren seinen Winterhorst in S\u00fcdafrika situiert. Dieser liegt in einem kleinen, typisch s\u00fcdafrikanischen Provinzst\u00e4dtchen an einer Oase der Kalahari mit Namen Kuruman. Nun war der gute Gert so freundlich, einen Preis f\u00fcr den punktbesten s\u00e4chsischen Junior 2014 nach DMSt-Rangliste auszuschreiben. Ich habe das Vergn\u00fcgen, diesen Preis durch eine unausgewogene Kombination von fliegerischer Leistung und viel Anf\u00e4ngergl\u00fcck verliehen bekommen zu haben. Inhalt des Preises: zwei Wochen im Nimbus 4DM den s\u00fcdafrikanischen Luftraum unsicher machen. Die dabei vollzogenen Schandtaten und Fl\u00fcge m\u00f6chte ich im Folgenden einmal festhalten, und von meinen mehr oder minder bedeutenden Erlebnissen berichten.<\/p>\n<p><strong>Anreise, 11. &amp; 12. Dezember<\/strong><\/p>\n<p>Alles hat ja bekanntlich einen Anfang. In diesem Fall startet das Abenteuer mit dem Versuch, einen Vertrauensbeweis zu erbringen. Getreu dem Grundsatz \u201eWillst du gut und sicher reisen, fahre mit der Bahn aus Eisen\u201c, wird die erste Etappe zum Flughafen Frankfurt in Gegenwart eines l\u00e4nglichen, schienengebundenen Vehikels angetreten. Trotz Bedenken hinsichtlich der Aktualit\u00e4t des Sprichwortes (es handelt sich heutzutage ja eher um eine Bahn aus Plastik \u2026) und der m\u00f6glichen Pr\u00e4senz eines un\u00fcberwindlichen Hindernisses in Form einer Schneeflocke, gelingt es der Deutschen Bahn doch tats\u00e4chlich, den Fahrplan mit gerade mal f\u00fcnf Minuten Versp\u00e4tung einzuhalten (Beweis vorerst erbracht). Ich bin v\u00f6llig baff und wei\u00df erstmal gar nicht, was ich mit der nun \u00fcberfl\u00fcssigen Reservezeit von immerhin gut sechs Stunden anfangen soll. Also zun\u00e4chst mal zum Check-in, um die mitgef\u00fchrte Textilkollektion loszuwerden. Der Airline-Mitarbeiter grinst mich bl\u00f6d an: \u201eWie jetzt? Sie kommen jetzt schon? Wir erwarten die ersten Flugg\u00e4ste erst in 3 Stunden.\u201c Ignorieren, Gep\u00e4ck abgeben und einen zweideutigen Spruch zur\u00fcckgeben, erscheint mir da die sinnvollste Reaktionsmethode zu sein. F\u00fcnf Stunden sp\u00e4ter, nachdem ich das Abflugterminal per Abschreiten genauestens kartografiert und eine miserabel schmeckende, v\u00f6llig \u00fcberteuerte Suppe genossen habe, geht es endlich an Bord des Hauptreiseger\u00e4tes, in diesem Fall ein A340-600. Fliegerisch verl\u00e4uft diese zweite Etappe ohne besondere Vorkommnisse. Lediglich eine statische Entladung, die beim Durchflug einer ausgedehnten Wolkenschicht im Anflug auf Johannesburg kurzeitig die Au\u00dfenlichtverh\u00e4ltnisse radikal intensiviert und mit bombastischem Soundeffekt einige Passagiere zum Kreischen bringt, sorgt f\u00fcr etwas Abwechslung. Der lakonische Kommentar des Piloten: \u201eLadys and gentleman, the loud bang you just heard was a lightning on the outside of the aircraft.\u201d Ich glaube der Mann hat den richtigen Job. Kurz darauf kommt der Personenfrachter auf dem Flughafen Johannesburg OR Tambo zum Stehen. Zielgerichtet werden einige hundert W\u00e4hrungseinheiten auf einige tausend erweitert und die Kommunikationsf\u00e4higkeit mit einer \u00f6rtlichen SIM-Karte in ein akzeptables Preisniveau ger\u00fcckt. Die dritte Etappe wird gleichzeitig die interessanteste: mit dem Mietwagen 560 km quer durch S\u00fcdafrika nach Kuruman. Unmittelbar nach dem Losfahren wird das erste Problem offensichtlich: das sch\u00f6nste Segelflugwetter offenbart sich als Dauerregen. Ich wei\u00df noch nicht, was ich davon halten soll \u2026 Zus\u00e4tzlich f\u00e4hrt hier jeder grunds\u00e4tzlich auf der verkehrten Stra\u00dfenseite. Ganz zu schweigen vom eingeschr\u00e4nkten Verst\u00e4ndnis des Rei\u00dfverschlussverfahrens bei eingeengter Fahrbahn. Das wird hierzulande durch viel Gehupe und Gefluche ersetzt. Einfach munter mitmachen. So kommt es dazu, dass die ersten zehn Kilometer auf Grund eines Unfalls auf der Autobahn, welcher drei der vier Spuren versperrt, in einer rekordverd\u00e4chtig kurzen Zeit von zwei\u00a0Stunden zur\u00fcckgelegt sind. Danach geht es erstaunlicherweise ohne gro\u00dfe Probleme weiter, und nach hundert Kilometern kommt auch das versprochene Wetter in Sicht. Sofort entsteht die Frage, warum ich zum Mietwagen keine Fl\u00fcgel dazu gebucht habe?<\/p>\n<div id=\"attachment_331\" style=\"width: 703px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Anreise.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-331\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-331\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Anreise.jpg\" alt=\"Unterwegs nach Kuruman\" width=\"693\" height=\"520\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Anreise.jpg 693w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Anreise-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 693px) 100vw, 693px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-331\" class=\"wp-caption-text\">Unterwegs nach Kuruman<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mit diesem Anblick geht es \u00fcber die n\u00e4chsten f\u00fcnf Stunden weiter, nur unterbrochen von gelegentlichen Ausweichman\u00f6vern wegen am Verkehr teilnehmender Esel und K\u00fche. Kurz nach Sunset ist dann die Shomatobe Lodge, Wahlheimat f\u00fcr die n\u00e4chsten 18 Tage, erreicht. Ich werde von Petra, Gert, Georg, Gerhard, Filip und Jens mit einem g\u00f6ttlichen Kesselgulasch herzlich empfangen. Dabei ernte ich schallendes Gel\u00e4chter, als ich beim Einparken zweimal den treuen Hyundai i10 abw\u00fcrge. Okay, 40 Stunden ohne vern\u00fcnftigen Schlaf machen einen eben doch kirre, so dass es nach dem Abendessen gerade noch f\u00fcr eine halbe gerissene Rolle in R\u00fcckenlage aufs Nachtlager reicht.<\/p>\n<p><strong>Akklimatisierungstage, 13. &amp; 14. Dezember<\/strong><\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um 7:00 Uhr rei\u00dft mich die lokale Weckerautomatik aus dem Schlaf und er\u00f6ffnet so den ersten Tag in S\u00fcdafrika. Die dabei erklingenden T\u00f6ne erinnern stark an eine qu\u00e4kende Katze, allerdings mit f\u00fcnffacher Lautst\u00e4rke und Ausdauer.<\/p>\n<div id=\"attachment_333\" style=\"width: 703px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Weckautomat.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-333\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-333\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Weckautomat.jpg\" alt=\"Die lokale Weckerautomatik (ein Pfau, falls es jemandem entgangen sein sollte)\" width=\"693\" height=\"520\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Weckautomat.jpg 693w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Weckautomat-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 693px) 100vw, 693px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-333\" class=\"wp-caption-text\">Die lokale\u00a0Weckerautomatik (ein Pfau, falls es jemandem entgangen sein sollte)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum Fr\u00fchst\u00fcck werden die Wetteraussichten f\u00fcr den Tag eifrig diskutiert. Gert ist der festen \u00dcberzeugung, dass heute die Labilisierung in der H\u00f6he gutes Wetter verspricht :-D. Folglich geht es z\u00fcgig zum Flugplatz, wo die vier Langl\u00f6ffel (Arcus, ASW 22 und 2 x Nimbus 4DM) sowie \u201eOpa Wiesenthals\u201c<br \/>\nDG-800 mit den Hufen scharren. Das Wetter h\u00e4lt, was es verspricht, und alles begibt sich zum \u201ebacktracking\u201c auf Piste 02. Eifrig wird die Seglerkolonne von \u201eKuruman Groundcontol\u201c in die Luft dirigiert. Obwohl Gert zun\u00e4chst mit seinem abgesoffenem Motor die Aufmerksamkeit des s\u00fcdafrikanischen Piloten Mannie McLauchlan auf sich zieht, und diesem mit exzellentem Englisch und Gestensprache innerhalb einer halben Stunde beibringt, was \u201eabgesoffen\u201c denn bedeutet (nebenbei legt er den Treibling noch trocken, um die n\u00f6tige Zeit zu rechtfertigen), kommt er noch vor 11:00 Uhr loc in die Luft.<\/p>\n<div id=\"attachment_332\" style=\"width: 703px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Groundcontrol.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-332\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-332 size-full\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Groundcontrol.jpg\" alt=\"12-Groundcontrol\" width=\"693\" height=\"520\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Groundcontrol.jpg 693w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Groundcontrol-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 693px) 100vw, 693px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-332\" class=\"wp-caption-text\">\u201eKuruman Groundcontol\u201c beim Pr\u00fcfen der Startvorbereitungen (es handelt sich hier nat\u00fcrlich um Petra, die gute Seele des Gliding Camps)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nachdem nun alle Beherrscher der L\u00fcfte mit Ihren Glasfaser-R\u00f6ssern \u00fcber die Kalahari reiten, bleibt ein wenig Zeit, sich die Stadt etwas genauer anzusehen. Petra chauffiert mich zielstrebig durch Kurumans Stra\u00dfen, vorbei am \u201eEye Of Kuruman.\u201c Unterwegs wird die Bev\u00f6lkerungsstruktur er\u00f6rtert, die im Wesentlichen aus zwei Spezies zu bestehen scheint: \u201ehomo reichus corpulentus\u201c und \u201ehomo armus magerus.\u201c \u00dcberhaupt scheint das \u00f6rtliche Sch\u00f6nheitsideal ein Schwimmring zu sein. Ein Zwischenstopp im \u00f6rtlichen Supermarkt zeigt auch warum: traumhafte Auswahl und niedrigste Preise f\u00fcr alle Arten von Fleisch lassen jeden noch so verbitterten Schlankheitsfanatiker schwach werden. Wer also Geld hat, zeigt seinen Reichtum in diesem Land der eifrigen Fleischverzehrer mit f\u00fclligem Auftreten. Nach Beendigung der Supermarktbesichtigung demonstriert Petra noch Ihre \u00fcberlegenen Fahrk\u00fcnste mit einem perfekt ausgerundetem Linksvollkreis auf dem \u00f6rtlichen Busbahnhof, worauf jeder Fahrlehrer stolz w\u00e4re.<\/p>\n<p>Kurz vor Sunset kommen alle mit teils breitem Grinsen wieder sicher in Kuruman an. Es stehen zwischen 931 km und 1042 km auf dm Z\u00e4hler. Zum Abend wird der Tag bei deftigem Kesselgulasch ausgewertet.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Tag beginnt wieder mit dem gemeinsamen Fr\u00fchst\u00fcck vor Petra\u2018s und Gert\u2018s H\u00fctte. Heute gibt es frische Eier, von Filip mit h\u00f6chster G\u00fcte zubereitet. Da dr\u00e4ngt sich mir sofort das Verlangen auf, die Eier auf Druckfestigkeit zu pr\u00fcfen, was zur ersten Sauerei des Tages f\u00fchrt. Im Folgenden wird mit handbrecherischen Man\u00f6vern versucht, die verbleibenden Eiwei\u00dfreste aus den Tr\u00fcmmern zu retten. Es folgt die obligatorische Stippvisite des Flugfelds, wo allerdings nur Beine in den Bauch gestanden werden, da das Wetter \u201e\u00e4 bissl bleede\u201c aussieht. Letztendlich wird der Flugbetrieb f\u00fcr heute abgesetzt.<br \/>\nAls Alternative wird eine Talkrunde einberufen, die wenig sp\u00e4ter auf Grund einsetzender Regenf\u00e4lle im Schilfbunker verschwindet. Staunend beobachten wir innerhalb weniger Minuten die Umwandlung der Lodge-Wege in ein Flusssystem. Zus\u00e4tzlich angereichert wird das Erlebnis durch einen, mit lautem Get\u00f6se, fremdbet\u00e4tigtem FI-Schalter, der versucht die Blitzauswirkungen zu negieren. Der kurioseste Teil ist jedoch ein stillschweigend ausgetragener Wettbewerb zwischen Niederschlag und Rasensprenger, die um die h\u00f6chste Wasser-F\u00f6rdermenge konkurrieren. In den Abendstunden wird nach Abklingen des Gewitters auf Einladung von Filip und Jens die \u201eRed Sands Country Lodge\u201c angesteuert, um die beiden in w\u00fcrdevoller Umgebung zu verabschieden.<\/p>\n<p><strong>Warten auf Flugwetter oder das Umschiffen des Lagerkollers, 15. bis 18. Dezember<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem Filip und Jens mit der Bemerkung: \u201eJetzt wo wir deinen Flieger freigemacht haben, wird\u2019s Wetter sch&#8230;\u201c, abgereist sind, geht das Gliding Camp f\u00fcr mich erst richtig los. Irgendwie scheint jedoch der Abreisekommentar der beiden mit einer Bestechung des Wetters einhergegangen zu sein, das jetzt zunehmend fluguntauglich wird. (Nichts f\u00fcr ungut, falls Ihr zwei das lesen solltet ;-).) Also wird nach anderen Aktivit\u00e4ten gefahndet. Georg ergreift kurzerhand die Initiative und greift sich Gerhard und mich f\u00fcr einen Ausflug zur 40 km s\u00fcdlich gelegenen Wonderwerk Cave, einem pr\u00e4historischen Ausgrabungsort. Vor Ort beweisen wir der F\u00fchrerin, dass wir keine H\u00f6hlenmenschen sind, indem wir erst mit dem gef\u00fchlt zwanzigstens Hinweis erraten, was die H\u00f6hlenmalereien darstellen sollen (einen Elefanten). Auch interessant: zwischen 1900 und 1907 wurde diese H\u00f6hle von einem Pionier besiedelt, der zwei H\u00f6henmeter ma\u00df und 200 kg wog!<\/p>\n<div id=\"attachment_349\" style=\"width: 702px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Wonderwerk-Cave.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-349\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-349\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Wonderwerk-Cave.jpg\" alt=\"Eingang zur Wonderwerk Cave\" width=\"692\" height=\"390\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Wonderwerk-Cave.jpg 692w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Wonderwerk-Cave-150x85.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 692px) 100vw, 692px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-349\" class=\"wp-caption-text\">Eingang zur Wonderwerk Cave<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum Abschluss statteten wir noch dem \u00d6rtchen Danielskuil einen Besuch ab und bewundern die \u00f6rtlichen Steinwerke aus der Ferne, welche weit und breit die einzigen Industriekomplexe zu sein scheinen. Der Abend lief durch das verz\u00f6gerte Grillen wegen mehrfach regengel\u00f6schten Feuers eher langsam an. Trotzdem konnte der Tag mit ein paar Witzeleien gut zu Ende gebracht werden.<\/p>\n<p>Der Dienstag kommt mit etwas zu viel H\u00f6hen-Labilisierung daher, sodass heute wieder externe Besch\u00e4ftigung n\u00f6tig ist. Diesmal geht es zusammen mit Gerhard nach Kimberley zur alten Diamantenmine mit dem schillernden Namen \u201eBig Hole.\u201c Die dabei zur\u00fcckgelegten 460 Stra\u00dfenkilometer zeichnen sich durch einmalige Abwechslung aus. Ganze zwei Mal muss man auf der Strecke abbiegen, um zum Ziel zu kommen. Ansonsten immer stumpf gerade aus ohne jegliche Abbiegem\u00f6glichkeit. Ich komm mir schon bl\u00f6d vor, weil ich das Navi eingeschaltet habe &#8230; Vor Ort besichtigen wir diverse alte Technik und erfahren viel \u00fcber Geschichte und Lebensbedingungen der Arbeiter um 1900, die einem KZ gleichkamen. Besonders f\u00e4llt mir die historische Stadt ins Auge, die in kleinen Teilen erhalten wird und besichtigt werden kann. Da gibt es doch tats\u00e4chlich ein (historisches) Unternehmen mit Namen \u201eStromberg Carburetors\u201c &#8230; \u2013 also, ich find den Branchenwechsel toll, aber ob ich da kaufen w\u00fcrde??? Abends machen wir uns bei den Campteilnehmern unbeliebt, da wir erst 18:07 Uhr wieder in der Lodge eintreffen, obwohl 18:00 Uhr geplant ist, um in der Oryx Lodge essen zu gehen (ja, der Hyundai kann halt nicht so schnell und ja, wir sind zu sp\u00e4t losgefahren weil\u2018s so toll war). Das Essen besteht f\u00fcr mich aus einem Strau\u00dfensteak, was sich als erstaunlich gut erweist. Nebenbei stellt sich die gesamte Rentierherde des Lodge Besitzers am Zaun vor und l\u00e4sst sich mit Toastbrot abf\u00fcllen.<\/p>\n<p>Der Mittwoch bringt die gleiche Wetterlage und erfordert erneut eine Ausflugsidee. Es geht in eine Rei\u00dfbrettstadt in Reinform, mit Namen Kathu. Petra, Gert und ich machen die Einkaufsmall unsicher und verwirren das Kassenpersonal, als Gert einen Handfeger ohne die dazu geh\u00f6rende Schaufel erstehen m\u00f6chte. Petra okkupiert gleichzeitig f\u00fcr eine halbe Stunde den Servicepoint im Baumarkt, um sich ein Mosaik auszusuchen, dass zu Hause eine S\u00e4ule verkleiden soll. Es bildet sich dadurch eine ordentliche Schlange im sonst leeren Gesch\u00e4ft. Weiter geht es zum \u201ePick\u2018n Pay\u201c (Supermarkt), wo Gert zu allererst einmal die halbe Belegschaft fotografiert (verkappter NSA Agent?:-D).<\/p>\n<div id=\"attachment_348\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Supermarkt.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-348\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-348\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Supermarkt.jpg\" alt=\"Das von Gert prim\u00e4r verd\u00e4chtigte Subjekt, rechts nat\u00fcrlich!\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Supermarkt.jpg 640w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Supermarkt-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-348\" class=\"wp-caption-text\">Das von Gert prim\u00e4r verd\u00e4chtigte Subjekt, rechts nat\u00fcrlich!<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Zwischenstopp im Kuriosit\u00e4tenladen f\u00f6rdert einige Mitbringsel zu Tage, die an der Stelle aus Datenschutz- und \u00dcberraschungsgr\u00fcnden aber nicht verraten werden. Zum Abschluss geht es in die Pizzeria mit Ausblick auf die m\u00e4chtig gewaltige Shishen Mine. Dieses riesige Tagebauloch dient der F\u00f6rderung von Eisenerz und erscheint aus der Luft als sehr n\u00fctzliche Orientierungsfl\u00e4che, \u00e4hnlich der Tagebaue in Brandenburg. Zum Abendbrot gibt es ein hervorragendes Eisbein mit exzellentem Sauerkraut, was \u00fcber Nacht die Bettdecke in einen Gasballon umfunktioniert.<\/p>\n<p>Der Donnerstag \u2013 ja genau, die gleiche Wetterlage wie die letzten Tage auch &#8230; \u2013 sieht Georg, Gerhard und mich auf Safari im Naturreservat bei Vryburg. Bereits die Anreise h\u00e4lt das erste Highlight f\u00fcr uns bereit: Ein Lkw, in Fachkreisen auch Leicht-Kraft-Wagen genannt, f\u00e4hrt vor uns. Auf der R\u00fcckseite thront in auff\u00e4lligen Farben die Aufschrift: \u201ePlease report bad driving\u201c und dazu die Telefonnummer der Spedition. Das h\u00e4tte ich gerne in Deutschland auch. In Vryburg eingetrudelt, beginnt die Suche nach dem Park, der laut Gert nicht zu \u00fcbersehen sein soll. Wir finden tats\u00e4chlich ein massives Tor mit aufgenagelten Lettern \u201eJon Talgaaren Nature Reserve\u201c. Die Nachfrage beim Torw\u00e4chter erschlie\u00dft jedoch die Erkenntnis, dass es sich um den Ausgang handelt und der Eingang im Stadtzentrum ausgeschildert sei. Georg\u2018s Kalesche gesattelt und weiter. Nach etwa zehn Suchkreisen in der Stadt, mit 5 km Radius, gelingt es schlie\u00dflich doch ein Schild zu entdecken, hinter einem Festival Plakat. Wenig sp\u00e4ter rollen wir durch das Park-Tor und sind gespannt. Leider entpuppt sich der Park als recht leer, und wir haben ganze f\u00fcnf Begegnungen, wovon die spektakul\u00e4rste ein Strau\u00df ist, der mit wildem Gerenne und eigenartigen Gesten auf sich aufmerksam macht. Dies f\u00fchrt zu Georgs wissenschaftlichem Moment des Tages: \u201eAaalso, die Tragfl\u00e4chen sind viel zu klein und die Fl\u00e4chenbelastung viel zu hoch, der kann net fliegen. Aaach Geil.\u201c Von den versprochenen Nash\u00f6rnern und Giraffen kommen leider keine in Sicht. Heute Abend wird wieder gegrillt und eifrig ins Bett gekrochen, da sich f\u00fcr morgen endlich gutes Wetter anbahnt.<\/p>\n<p><strong>Die ersten Fl\u00fcge und ein gemeiner Zwischenfall, 19. &amp; 20. Dezember<\/strong><\/p>\n<p>Freitag, endlich, Gert schmiert sich seine Bemmen, es ist Flugwetter. Zeitig geht es auf den Flugplatz, um das erste Mal den Nimbus zu bewegen. Angesagt sind gute Steigwerte und Basish\u00f6hen bis 18000 ft MSL. Die wolkigen B\u00e4rte lassen jedoch auf sich warten, sodass keiner so recht als Erster \u201eraus\u201c will und regelrecht strategische Man\u00f6ver gefahren werden, um blo\u00df nicht die Pole-Position zu bekommen. Wer bekommt die Pole? Nat\u00fcrlich Gert und ich. Wir versuchen, durch taktisches Warten eine Verbesserung der Wetterlage abzuwarten und nicht als Wetterschn\u00fcffler missbraucht zu werden. Es n\u00fctzt jedoch alles nichts. Der Druck von hinten wird so stark und herausfordernd, dass wir schlie\u00dflich mit der getarnten, durchsichtigen Thermik vorlieb nehmen m\u00fcssen. Das geht die ersten 50 km so weiter und sorgt f\u00fcr einige F\u00e4kalausdr\u00fccke im Cockpit. Aber dann sind die ersten Wolken erreicht und es geht direkt auf 14000 ft hoch, was mich vor das n\u00e4chste Problem stellt. Die n\u00e4chsten zehn Minuten verbringe ich damit, die Nasenkan\u00fcle des Sauerstoffger\u00e4ts zu positionieren. Schlie\u00dflich ist eine stabile Endlage der Kan\u00fcle erreicht und ich kann mich darauf konzentrieren, nicht st\u00e4ndig S-voraus zu fliegen. Im flotten Galopp von 180 km\/h IAS geht es nach S\u00fcden bis zum Ende der Bew\u00f6lkung. Eines ist sofort festzustellen: Offene Klasse ist eben doch was ganz anderes als Standard. Wie wirkt sich das aus? Nun ja, der Nimbus versucht mit merkw\u00fcrdig torkelnden und oft schiebenden Fluglagen in B\u00e4rten von teils 6 m\/s und mehr an H\u00f6he zu gewinnen. Ich bin ja der Meinung, dass ein Flugzeug gesteuert werden will (wahrscheinlich zu viel Jantar geflogen ;-)), aber der Nimbus scheint alles selber machen zu wollen, sodass wir teils in verschiedene Richtungen und damit ins Saufen steuern. Zudem ist die Massetr\u00e4gheit des Ger\u00e4ts f\u00fcr mich noch sehr gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Trotz dieser Eskapaden wird nach der ersten Wende z\u00fcgig nach Nordwesten gelenkt. Es geht vorbei am \u201eSchie\u00dfgebiet\u201c und den Minenkomplexen von Sishen und Black Rock. Die Basis steigt dabei auf 17000 ft an. Der Ausblick ist einfach nur ph\u00e4nomenal, zus\u00e4tzlich garniert vom Eintreffen der D\u00fcnen-W\u00fcste unter uns. Wenig sp\u00e4ter ist der ausgetrocknete Grenzflusslauf nach Botswana erreicht. Dort ist nun im wahrsten Sinne des Wortes gar nichts, au\u00dfer einer Asphaltstra\u00dfe, bei der wir uns fragen, wer die wohl benutzt? Kaum 30 km in Botswana, ist unsere Lieblingsthermik (die sichtbare) aber auch schon wieder alle. Also kehrt und zur\u00fcck Richtung Kuruman. Mit einem 153er Schnitt geht der dritte Schenkel direkt zum Absaufer bei Hotazel: Gert\u2019s dicke Wolke entpuppt sich leider als ein Schauer, der eine 90-Grad-Biege erfordert und den ganzen Meister am Steuer erfordert (also nicht mich). Nicht genug der Probleme: Pl\u00f6tzlich entschlie\u00dft sich das umliegende Wetter auch noch Feierabend zu machen. Wieder hochgehungert aus 7500 ft (ca. 1000 m GND), im \u201eHolzhackerbart\u201c (zit. G. Kalisch, 19.12.14), gelingt es uns wieder Anschluss an eine tragende Wolkenstra\u00dfe zu erlangen, die uns nochmals auf 15000 ft hebt. Und jetzt kommt das Beeindruckende: 130 km\/h und gleiten, gleiten, gleiten. \u00dcber Kuruman hinweg, bis wir eine Ankunftsh\u00f6he von 500 m angezeigt bekommen und kehrtmachen. Das Ganze dauert knapp eine Stunde und bringt die Letzten der 858 km am heutigen Tag ein. Fazit des Tages: Ein sehr sch\u00f6ner erster Flug, der mir einen \u00dcberblick \u00fcber die Umgebung verschafft und die Eigenheiten von \u00f6rtlichem Wetter und Langl\u00f6ffeln (hier ist noch Verbesserungsbedarf) verschafft hat.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Thermikkarte-1.gif\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-356\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Thermikkarte-1.gif\" alt=\"12-Thermikkarte-1\" width=\"800\" height=\"600\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Thermikkarte-2.gif\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-357\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Thermikkarte-2.gif\" alt=\"12-Thermikkarte-2\" width=\"800\" height=\"600\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Samstag beginnt 01:30 Uhr mit einem lauten Knall, den ich im Unterbewusstsein irgendwie registriere, aber gleich wieder wegd\u00f6se. 01:40 Uhr, ich wache erneut auf und stelle eine ge\u00f6ffnete T\u00fcr und damit Zirkulation im H\u00fcttenraum fest. Scheinbar war die Spendensammelorganisation f\u00fcr Altelektronik vor Ort und glaubte, dass meine gesamte Elektronik zum Ausrangieren w\u00e4re. Jedenfalls ist die nun weg. Immerhin waren die Herren so freundlich, mir die Identit\u00e4t und andere wichtige Utensilien wie Kreditkarten und R\u00fcckflugticket, fein verpackt in einer entleerten Schachtel meiner Lieblingsm\u00fcsliriegel, im Geb\u00fcsch liegen zu lassen. Dass keine Spendenquittung ausgestellt wurde, finde ich dann aber doch reichlich daneben. Da ich den Verdacht hege, wo eine Spendenorganisation ist, sind auch andere, wird die restliche Nacht mit erh\u00f6hter Wachsamkeit und genau null Stunden Schlaf verbracht. Am Morgen wird das Ereignis detailliert mit einem sehr freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter der Spendengegenbewegung (wird teils auch als \u201ePolizei\u201c adressiert) diskutiert und in \u00f6rtliche Datenbanken aufgenommen. Dies ist auch der Grund, warum Bilder ab hier leider etwas d\u00fcnner ges\u00e4t sein werden.<\/p>\n<p>In Anbetracht dieses Zwischenfalls wird von Gert r\u00fccksichtsvollerweise die Entscheidung getroffen: Wir fliegen heute!!! Okay, steige ich eben v\u00f6llig \u00fcberm\u00fcdet und mit eingeschr\u00e4nkter Sicht, da die Nasenfahrr\u00e4der auch weg sind, ins Luftsportger\u00e4t. Lediglich die gute Karin Wiesenthal, die mir zumindest eine Sonnenbrille leiht (Danke!!!), schafft etwas Abhilfe. Zur Entsch\u00e4digung geht es heute z\u00fcgig los, und auch nach oben. Die Wolken dirigieren uns wieder nach S\u00fcden, diesmal gute 130 km bis es blau wird. Nach gesch\u00e4tzt 80 km bem\u00fcht sich Gerts PDA schlie\u00dflich dazu, sein Tagwerk aufzunehmen, was sp\u00e4ter noch von gro\u00dfer Bedeutung sein wird. Nach Umrundung des S\u00fcdpunktes der folgenschwere Satz vom vorderen Sitz: Und nu? Einzige M\u00f6glichkeit: den gleichen Pissbogen zur\u00fcck nach Kuruman.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Flugweg-1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-355\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Flugweg-1.jpg\" alt=\"12-Flugweg-1\" width=\"396\" height=\"546\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Flugweg-1.jpg 396w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/12-Flugweg-1-109x150.jpg 109w\" sizes=\"(max-width: 396px) 100vw, 396px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dort angekommen scheint uns das Gl\u00fcck hold zu sein, als sich in westlicher Richtung Quellungen zeigen und beim Abbiegen in diese Richtung als passable Luftstra\u00dfe entpuppen. An gleicher Stelle treffen wir den Nimbus mit Georg am Kn\u00fcppel, der den gleichen Kurs eingeschlagen hat. Wieder vorbei an den Minen geht es in gro\u00dfen H\u00f6hen um 15000 ft gegen den Wind nach Westen. Meine mittlerweile unterirdische Beherrschung des Flugger\u00e4ts vernichtet den H\u00f6henvorteil gegen\u00fcber Georg von gut 500 m innerhalb 30 km auf Null. Lediglich das Eingreifen des Kompetenzzentrums f\u00fcr Streckensegelflug auf dem F\u00fchrersitz verhindert die totale Blamage des Tieferkommens und l\u00e4sst mich wieder aufatmen. Aber dann!!! Nach der Wende im Westen geht es mit dem Wind unter der nun voll entwickelten Wolkenstra\u00dfe retour 270 km nach Osten, mit einem 166er Schnitt. Im Osten gewendet, kommt der Clou: Gert ist sich \u00fcber die L\u00e4nge der geflogenen Strecke nicht im Klaren (PDA Sp\u00e4tstart). Ich sowieso nicht, da mein Hauptaugenmerk beim Offenhalten der Augen liegt (die daf\u00fcr vorgesehenen Lidh\u00f6lzer sind auch abhandengekommen &#8230;). Aber wir sind uns einig, dass wir mit dem letzten Schenkel 930 km erreichen k\u00f6nnen. Das geht auch wunderbar der langsam sinkenden Sonne entgegen. Nach letztmaligem Passieren von Kuruman auf Westkurs wird der Umkehrpunkt bei 500 m Ankunftsh\u00f6he festgelegt. Ich habe die Ehre, den Final Glide auszuf\u00fchren und erreiche Kuruman mit ordentlicher Reserve in 800 m GND. Nach der Landung werden wir von allen mit Fragen \u00fcbersch\u00fcttet, wie: Habt Ihr die 1000 vollgemacht? Gert verneint entschlossen und beschw\u00f6rt alle: \u201eHeute war kein 1000-km-Tag.\u201c Der abendliche Blick in den OLC gibt ihm Recht: 20.12.2014, Nimbus 4DM, Besatzung: G. Kalisch, D. Zettwitz, zur\u00fcckgelegte Strecke 999,19 km &#8230;<\/p>\n<p>Das Abendprogramm besteht aus einem Facepalm nach dem anderen, aber gut. Wahrscheinlicher Grund f\u00fcr diesen Fauxpax: Ich musste heute mit ATK-Hut fliegen, der nicht 1000 km zugelassen ist, da mein Kuruman-Deckel ebenfalls gemopst wurde.<\/p>\n<p><strong>Labilit\u00e4tsintermezzo, 21.-23. Dezember<\/strong><\/p>\n<p>G\u00e4hn, endlich wieder mal ausgeschlafen. Und ohne Augenringe d\u00e4mmert der Sonntag heran. Nach den zwei h\u00f6chst ansprechenden Vortagen scheint uns das Wetter heute, eine taktisch pr\u00e4gnante Aufgabe aufzuerlegen. Obwohl die ganze Truppe voller Hoffnung auf den Flugplatz gest\u00fcrmt ist, wechselt das Diskussionsthema innerhalb einer Stunde vom Er\u00f6rtern der besten Streckenwahl auf \u201eFliegen oder nicht Fliegen?\u201c Daf\u00fcr verantwortlich ist eine doch recht beachtliche, fremdinduzierte Str\u00f6mung, die quer zur Landebahn steht.<br \/>\nAlle schauen sich in die Augen und beschlie\u00dfen augenblicklich die einzige Alterative: \u00dcberleben. Um genau zu sein: Grillen. Das gesamte Personal quetscht sich wieder in die Rechtslenker und bl\u00e4st zum Sturm auf Spar und Fleischerei. Ein Gl\u00fcck, dass man in S\u00fcdafrika sonntags nicht an verschlossenen T\u00fcren h\u00e4ngenbleibt und dann bl\u00f6de dasteht&#8230; Nach erfolgreichem Pl\u00fcnderzug durch die Regale und Evakuierung der Einkauftruppe ans Heiligtum des \u00dcberlebens, kommen wieder Zweifel an der F\u00fchrung. \u00dcberleben, ja, Grillen bei zwischenzeitlich aufkommenden Regen, \u00e4h naja&#8230; Allerdings fehlt in der Gleichung noch die Kompetenz des Grillmeisters, gelegentlich Gert genannt. Nun ist es n\u00e4mlich so, Fleisch auf dem Grill ist immer gut. Ein Grill der im Regen steht und st\u00e4ndig ausgeht, eher weniger. Aber auch hier scheint das alles irgendwie geplant zu sein. Nach dreimaligem Neuanz\u00fcnden und zwischenzeitlicher R\u00e4ucherung sowie Waschung des Grillgutes, ist der Regen durch und l\u00e4sst ein wenig Zeit zur Finalisierung der exotischen Zubereitung. Erstaunlicherweise ist das Alles f\u00fcr mich aber sogar geschmacklich exzellent, was Gert dazu verleitet, der Meinung zu sein, ich sei ein Antigourmet. Wo er Recht hat, hat er Recht :-D. Ganz zu schweigen, dass ich negativ auffalle, weil ich st\u00e4ndig Gert`s geliebten Wein abweise und stattdessen \u201eliterweise von diesem schwarzen Zeug saufe\u201c (G.K.).<\/p>\n<p>Naja gut, versuche ich eben anderweitig zu beeindrucken, schweife beim abendlichen Gespr\u00e4ch in die Staatstheorie ab (von der ich eigentlich gar keine Ahnung hab ;-)) und versuche, die Idee der Stochastokratie zu er\u00f6rtern. Wie sich auf den Gesichtern in der Runde bald zeigt: erfolglos. Als dann Georg anf\u00e4ngt, mit mir \u00fcber Werke und Schaffen des Arthur C. Clarke zu reden und Gert davon zu \u00fcberzeugen sucht, es g\u00e4be schwarze L\u00f6cher, weicht die geistig hochanspruchsvolle Diskussion einem verzweifelten Blickeaustauschen und einer fluchtartigen Bewegungen in Richtung Schnarchst\u00e4tte.<\/p>\n<p>Tja die Fr\u00fcchte des unbesch\u00e4ftigten Geistes sind immer f\u00fcr \u00dcberraschungen gut &#8230;<\/p>\n<p>Montag, wenn das Elend wieder von vorne beginnt. Nein so schlimm ist es nicht ;-). Trotzdem herrscht nach dem Fr\u00fchst\u00fcck wieder gedr\u00fcckte Laune, als das Briefing evaluiert wird. Kurz: Es ist mit starker Tendenz zur \u00dcberentwicklung zu rechnen. Der Grund daf\u00fcr ist die Luftmassengrenze, die bereits letzte Woche die Fliegerei zumindest einem Vabanquespiel gleichsetzte und bereits gestern f\u00fcr den flotten Wind gesorgt hat. Leider hat sich diese Grenze nach kurzem Zielr\u00fcckausflug Richtung Nordost dazu entschlossen, uns wieder ein bisschen mit Ihrer \u00fcbertriebenen Labilit\u00e4t den Tag zu versauern. Neben dieser Tatsache ist heute auch der letzte Urlaubstag f\u00fcr Georg angebrochen und die KG wird vorr\u00fcbergehend eingepackt und mittels zweier gewichtiger Wasserkanister sturmgesichert.<br \/>\nWas w\u00e4re so ein Urlaub ohne st\u00e4ndigen Einkaufsbummel? Also beschlie\u00dft Georg kurzerhand, dem Wetter davonzufahren und die Mall von Kathu unsicher zu machen. Weiterer Motivationspunkt: Im Camp wird seit einiger Zeit der Staubsauger vermisst, was mangels Anwesenheit hellhaariger Reinigungskr\u00e4fte hier in der W\u00fcste unerkl\u00e4rlich scheint &#8230; Also losgedaddelt, und ich gleich mit: Die Gelegenheit einen neuen tragbaren Fernsprecher und passende Pedalstampfer (fliegen mit meinen BW-Kinders\u00e4rgen hat doch eher f\u00fcr Geknarze als Wirkung in den Steuerseilen gesorgt :-\/\u2026) zu erstehen, lass ich mir nicht entgehen.<br \/>\nDas Verkaufsgespr\u00e4ch im Schuhladen entwickelt sich zu einer einst\u00fcndigen Odyssee, da man st\u00e4ndig versucht, mir alle m\u00f6glichen Arten von Sportschuhen zu verkaufen, denen ich noch nie was abgewinnen konnte. Nachdem die Verk\u00e4uferin mindestens zehnmal ins Lager gerannt ist, kommen endlich ein paar Treter zum Vorschein, die unkonventionell genug f\u00fcr mich sind: sch\u00f6n stabil aus Leder und sie sehen hundealt aus. Man merkt dem Personal die Erleichterung sichtlich an, als ich mich daf\u00fcr entscheide. Daf\u00fcr gibt\u2019s dann sogar noch Einlegesohlen, Waschmittel und ein M\u00fcffelprotector-Spray als Rabatt dazu. Entweder waren die saufreundlich oder wollten mich loswerden, wer wei\u00df? Auch ein Fernsprecher ist schnell gefunden und Georg kann einen Staubsauger aufst\u00f6bern. Und jetzt zur\u00fcck: \u201eAm ersten Kreisverkehr \u2013 die erste, zweite, ja welche denn nu?\u201c Mmh, verfahren. Okay, schnell das Navi einschalten. Leichter gedacht als getan: Nachdem wir dreimal \u00fcber den gleichen Kreisverkehr gefahren und f\u00fcnfmal in einer Sackgasse geendet sind, d\u00e4mmert mir allm\u00e4hlich, dass die Karte nicht eingenordet ist und sich st\u00e4ndig mitdreht (ist schon bl\u00f6d wenn man das anders gew\u00f6hnt ist). Jedenfalls ist das Tagesziel damit erreicht, und man bringt den Abend gemeinsam in Gerts H\u00fctte zu Ende, wo zu Georgs Abschied, unter Blitz und Donner, die Gl\u00e4ser kurbeln.<\/p>\n<p>Der Dienstag geht als historischer Moment in meine Geschichte ein, war ich doch das erste Mal in meinem Leben in einer Polizeistation. Dort wurde mit Hilfe von Markus Geisen noch einmal nachgestochert bez\u00fcglich des Polizeiberichtes \u00fcber den Einbruch, zumindest erfolgversprechend. In Anbetracht des weiterhin schlechten Wetters wird wieder nach bodenst\u00e4ndigen Aktivit\u00e4ten gesucht. Ein Prim\u00e4rziel ist die Beschaffung eines neuen Sichtoptimierers f\u00fcr meine Wenigkeit, denn unscharfes Fliegen ist ganzsch\u00f6n besch&#8230;r\u00e4nkt. Aber was muss man feststellen? Beim Optiker klebt doch tats\u00e4chlich ein Schild am Schaufenster: bis 5. Januar geschlossen. Das mit dem Autofahren zum Flughafen k\u00f6nnte interessant werden :-\/. \u00dcberhaupt ist die Stadt menschenleer und in der Lodge gibt es noch ganze drei Bewohner. Da liegt es nahe, mal im etwas gr\u00f6\u00dferen Umkreis zu schn\u00fcffeln. Gesagt, getan: Wir unternehmen einen Vorsto\u00df \u00fcber die imagin\u00e4re Mauer ins schwarze Ausland. Was man dort so findet, erkl\u00e4rt so einiges \u00fcber die drei Meter hohen, stacheldrahtbew\u00e4hrten Mauern der Anwesen im \u201ewei\u00dfen Inland\u201c. Die riesigen H\u00fcttensiedlungen sind zwar keine Wellblechslums, aber auch nicht viel besser. Man m\u00f6chte hier nicht ohne Sprit liegenbleiben. Trotzdem ist es faszinierend, wie sich lokale Autowerkst\u00e4tten darstellen: Im Vorbeifahren sieht man \u00dcberdachungen mit einem Schwei\u00dfger\u00e4t, einem Dutzend R\u00e4dern und dazu noch eine Handvoll Arbeiter, die einem erwartungsvoll entgegenblicken. Auch die \u00f6rtlichen Telefonanbieter, namentlich Vodacom, wissen mit hochmodernen Filialen, in Form eines Containers, die Bed\u00fcrfnisse der Bev\u00f6lkerung gesichert. Dass da des \u00d6fteren mal eine Truppe zum \u201eSpendensammeln\u201c auszieht, ist eigentlich leider schon fast selbstverst\u00e4ndlich. Zum Abend folgt die n\u00e4chste Exkursion, diesmal in den Gourmetbereich, wo ich meine Unbedarftheit wiedermal zum Ausdruck bringe. Gert ist endg\u00fcltig davon \u00fcberzeugt, dass ich die Personifizierung des Antigourmets bin, als ich zu den (hervorragenden) Avocados mit Moppelkotze bemerke: gut essbar, aber zu aufw\u00e4ndig und nicht mein Fall. Daf\u00fcr bin ich von Petras Kartoffelsalat hin und weg (wer da eine Chance hat, zugreifen!!!), was sich in einer enormen Schwundrate bei den Kartoffeln niederschl\u00e4gt. Nach dem ausgiebigen Schlemmerabend wird aber zeitnah der R\u00fcckzug in die Pforzmulle geordert, da sich gutes Wetter anbahnt.<\/p>\n<p><strong>Weihnachten mal anders, 24. &amp; 25. Dezember<\/strong><\/p>\n<p>Der folgende Mittwoch ist weltweit ein besonderer Tag, an dem viele Familien eine gemeinsame Auszeit nehmen: Weihnachten. Nur in Kuruman und ein paar anderen Orten der S\u00fcdhalbkugel stellt sich eine ganz bestimmte Gruppe Verr\u00fcckter quer: die Segelflieger. Gutes Wetter geht bei uns ja bekanntlich \u00fcber alles, und wenn sich dann 1.000 km ank\u00fcndigen, kann man ja nur noch fliegen gehen. Es geht auch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig zeitig um 10:30 Uhr lokal los. Kaum ist der Rotax verpackt, kommt auch schon die erste Ern\u00fcchterung: Die noch sp\u00e4rlichen Bupfen stehen in nur knapp 3.500 ft GND, einzig und allein \u00fcber den Kuruman Hills. Also rutschen wir zun\u00e4chst in unbequemer H\u00f6he \u00fcber den H\u00fcgelzug. Steigwerte kaum \u00fcber 1 m\/s lassen zun\u00e4chst nichts Gutes erhoffen und lassen uns vorsichtig mit 130 km\/h vorw\u00e4rts schleichen. Das ist auch die erste Gelegenheit, bei der ich die Spitze des Funkmastes zwischen Kuruman und Danielskuil, fliegenderweise \u00fcber mir vorbeiziehen sehe . . . Auch Gert ist mit der Lage nicht wirklich zufrieden und l\u00e4sst so einige \u201eOoch n\u00f6\u2019s\u201c und \u201eDas gibt\u2019s doch nicht!\u201c verlauten. Als sich etwa 15 km vorm H\u00f6henzug auch Cumulanten zeigen, wird kurzerhand 45\u00b0 abgebogen und dort gesucht. Eine weise Entscheidung, wie die danach auf gute 10.000 ft. angestiegene Basis und 3m\/s B\u00e4rte beweisen. Endlich kann ich aufh\u00f6ren nach landbaren \u00c4ckern zu schauen, die zwar nicht unauffindbar aber doch recht selten sind (Macht der Gewohnheit). Gerts Anweisung nach dem Aufstieg: \u201eObenbleiben!\u201c So wird der Weg zur ersten Wende doch noch etwas beschleunigt. Und es kommt noch besser: Zur\u00fcck auf Nordkurs zeigen sich merkw\u00fcrdig zerrupfte Wolkenformationen, l\u00e4ngs zu den Kuruman Hills und quer zum Wind. Ich denk mir erstmal nix dabei und flieg mitten durch, mit zunehmender Fahrt und H\u00f6he :-D. Postwendend f\u00e4ngt Gert an, mit seiner Kamera rumzufuchteln und nach Passieren des Ph\u00e4nomens gratuliert er mir doch tats\u00e4chlich zum ersten Konvergenzflug!<\/p>\n<p>Aber kaum sind wir daran vorbei, vergesse ich wieder gem\u00e4\u00dfigter zu fliegen und breche erstmal Gerts goldene Afrikaregel: \u201eNie unter 1.000 m!\u201c Das darauffolgende Rumgeeier nahe Kuruman findet dann aber doch noch mal im 3-Meter-Bart ein Ende. Zur\u00fcck am Steuer hab ich wieder Gelegenheit, meine Handhabung des Gro\u00dfraumtransporters zu \u00fcben. Teilweise gelingen mir hin und wieder sogar nicht-schiebende Kurven und so langsam scheine ich auch beim W\u00f6lben, auf die richtige Spur zu kommen. Bei der Vorflugtaktik unter der von Kuruman in Richtung Nordwest verlaufenden Wolkenstra\u00dfe, perfektionieren wir unsere Kommunikation von: \u201eBissl mehr rechts! Ja!\u201c auf: Gert fuchelt mal kurz links oder rechts und gibt bei Gefallen den Daumen. Funktioniert erstaunlich gut. So fliegen wir NW bis die Wolken d\u00fcnner werden und schlie\u00dflich gute 50km in Botswana ganz verschwinden. Da kommt nat\u00fcrlich nur ein Jojo in Frage, also kehrt und die Stra\u00dfe geschwind zur\u00fcck nach Kuruman mit Steigwerten von 4-5m\/s und Basis bei 16000ft. Gewendet wird wieder etwa 40km s\u00fcdlich Kuruman. Das konstant gute Wetter erm\u00f6glicht uns einen weiteren Schenkel mach NW bis auch hier die Wolkenstra\u00dfe endet. 18:00 Uhr sind wir dann noch gute 50 km NW von Kuruman und haben gute Aussichten, die Wolken \u00fcber dem Platz zu kriegen und die letzten 1,5 h vor Sonnenuntergang auszufliegen. Tats\u00e4chlich tr\u00e4gt uns die m\u00e4\u00dfige Abendthermik nochmals auf 15.000 ft und l\u00e4sst uns die letzte Stunde und 120 km abgleiten. Obwohl es mit der tiefstehenden Sonne im R\u00fccken auch leicht zu fr\u00f6steln beginnt, immer wieder ein Genuss! Und tats\u00e4chlich: nach dem Ausrollen ist der erste echte Tausender (1.027,9 km) geflogen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Flugweg1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-473\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Flugweg1.jpg\" alt=\"21-Flugweg1\" width=\"395\" height=\"545\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Flugweg1.jpg 395w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Flugweg1-109x150.jpg 109w\" sizes=\"(max-width: 395px) 100vw, 395px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Wetter1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-479\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Wetter1.jpg\" alt=\"21-Wetter1\" width=\"590\" height=\"810\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Wetter1.jpg 590w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Wetter1-109x150.jpg 109w\" sizes=\"(max-width: 590px) 100vw, 590px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Wetter2.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-480\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Wetter2.jpg\" alt=\"21-Wetter2\" width=\"674\" height=\"593\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Wetter2.jpg 674w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Wetter2-150x132.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 674px) 100vw, 674px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Gert, das war definitiv das sch\u00f6nste Weihnachtsgeschenk dass ich bis jetzt erhalten habe. DANKE!!!<\/p>\n<p>Zu guter Letzt, da heute ja Weihnachten ist, wird wieder einmal die Red Sands Lodge beehrt. Seit einer Weile die erste Gelegenheit, den Hyundai mal wieder zu nutzen. Ich stelle immer wieder fest, dass man als Antialkoholiker ein sehr beliebtes Kneipen Schuttle betreiben kann. Beim Essen habe ich zun\u00e4chst vor, mir ein gro\u00dfes Steak zu g\u00f6nnen, was ich aber nach einem Blick in die Speisekarte (gro\u00dfes Steak 600 g, klein 350 g) doch recht schnell nach unten korrigiere. So geht das erste Weihnachten ohne beleuchtetes Waldimitat zu Ende, auch mal ganz sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Der erste Weihnachtsfeiertag bringt wieder Flugwetter mit sich. Da die Zeit schon etwas fortgeschritten ist, wollen Gert und ich jede Chance nutzen, und bugsieren unser Gef\u00e4hrt mit beginnender Routine auf die 02. Gestartet wird noch zeitiger, 10:00 Uhr loc. Wir legen den ersten Schenkel nach Richtung SO in Richtung der sich bereits gut entwickelnden Wolken, kommen erstaunlich gut weg und fliegen einen 150-er Schnitt auf dem ersten Schenkel. Alles scheint sich pr\u00e4chtig zu entwickeln, lediglich eine etwas sehr schwarze Wolke erleichtert sich geringf\u00fcgig, als wir sie unterqueren. Wir wenden an Kimberleys Luftraum direkt nach West, wo es es allerdings schon etwas \u00fcberentwickelt ausschaut. Auch die Basis geht langsam von den ohnehin nicht \u00fcppigen 10.000 ft herunter. Gert setzt dem ganzen dann noch die Krone auf, als er auf die Frequenz von Douglas umschaltet. Das erste was wir da zu h\u00f6ren bekommen, ist eine nicht sehr zuversichtliche Meldung eines gewissen Benno B. \u00fcber eine Flugh\u00f6he von 380 m. Die Lage spitzt sich zu. Als wir kaum 100 km nach Westen gekommen sind, wird es blau, und hinter uns hat jemand die Kochplatte ganz aufgedreht. Also hilft nur, wieder nach Norden Richtung Kuruman ausweichen und hoffentlich rechtzeitig am Platz sein. Wenn da nicht dieses Schie\u00dfgebiet auf Kurs w\u00e4re &#8230;<br \/>\nWie wir da wieder raus gekommen sind? Tja, die Geschichte ist hier fehl am Platz \ud83d\ude09 Trotzdem sind wir nat\u00fcrlich in Platzn\u00e4he angekommen und \u00fcberlegen, den Flug fortzusetzen. Ein kurzer Rundumblick und Meldungen des nicht abgesoffenen Herrn B. er\u00fcbrigen aber auch das schnell: Rundum Schauer mit zunehmender Ausbreitung veranlassen uns nach gut 450 km zur baldigen Transferierung der Traglast von Fl\u00fcgel auf Gummirolle.<\/p>\n<p><strong>Die \u00dcberentwicklung vom Dienst (\u00dcVD), 26. &amp; 27. Dezember<\/strong><\/p>\n<p>Zweiter Weihnachtsfeiertag. Nachdem wir gestern unseren Luftkampf wegen strategisch ung\u00fcnstiger Entwicklung der Wetterlage vorzeitig abgebrochen haben, wird der Wetterbericht heute ganz besonders kritisch be\u00e4ugt. Der Afrikaner sagt neuerdings immer das Wetter von gestern voraus, ist schon auff\u00e4llig &#8230; Trotzdem wird der Flugplatz aufgesucht und eifrig mit Hans diskutiert, der sich bei Wetter-Jetzt informiert hat. Auch dort wird f\u00fcr heute nur hei\u00dfe, hochschie\u00dfende Br\u00fche vorhergesagt. Also muss ein Alternativplan her. Der erl\u00f6sende Vorschlag kommt diesmal von Markus: Wir versuchen uns am Kessel und projektieren eine Soljanka. Damit steht das Nachmittags- und Abendprogramm. Davor bleibt noch ein bisschen Zeit, in der ich die Flugplatzbibliothek durchforste und das Handbuch f\u00fcr Segelkunstflug herausangele. Mit der Lekt\u00fcre und entsprechenden Man\u00f6ver- und Gleichgewichts\u00fcbungen am schwenkbaren Liegestuhl vergeht der Tag doch recht fix und alles konzentriert sich darauffolgend auf die k\u00f6stliche Soljanka. Markus, gute Idee!<\/p>\n<p>Samstag. Bereits fr\u00fch morgens h\u00e4ngen mittelhohe Wolkenfelder \u00fcber der Lodge, was unsere Hoffnung auf einen Start schnell negiert. Das Satellitenbild zeigt die Grenze der Felder etwa 100 km s\u00fcdwestlich. Die Vorhersage k\u00fcndigt keine Verbesserung f\u00fcr heute an. Tats\u00e4chlich entschlie\u00dfen wir uns direkt dazu, heute den Flugplatz auszulassen und direkt nach Kathu zu fahren. Dort wird die Mall unsicher gemacht und ich mockiere mich beim \u00f6rtlichen H\u00e4ndler f\u00fcr Fernsprecher \u00fcber die mangelnde Speicherkapazit\u00e4t des neu erworbenen Ger\u00e4tes. Nach kurzem Disput dr\u00fcckt dieser mir doch glatt eine Speicherkarte f\u00fcr umsonst in die Hand.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Kathu1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-475\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Kathu1.jpg\" alt=\"21-Kathu1\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Kathu1.jpg 640w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Kathu1-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Kathu2.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-476\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Kathu2.jpg\" alt=\"21-Kathu2\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Kathu2.jpg 640w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Kathu2-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Kathu3.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-477\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Kathu3.jpg\" alt=\"21-Kathu3\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Kathu3.jpg 640w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Kathu3-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Kathu4.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-478\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Kathu4.jpg\" alt=\"21-Kathu4\" width=\"640\" height=\"480\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Kathu4.jpg 640w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Kathu4-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Trotz der mittelhohen Bew\u00f6lkung setzt kurz nach Mittag die Thermik ein, und nach kurzer Zeit quellen s\u00e4mtliche L\u00f6cher zu. Zur\u00fcck in der Lodge sehen wir auf einmal einen Arcus \u00fcber der Stadt kreisen. Zun\u00e4chst angestellte Vermutungen, dass Hans doch nochmal gestartet ist, stellen sich als nichtig heraus.<br \/>\nEs handelt sich um einen Sportsfreund von au\u00dferhalb, den wir dann auch am F-Schlepp-Seil wieder abreisen sehen. Nun gut, wenn schon mal ein Kurumaner in Douglas einkehrt, warum soll das nicht auch andersrum funktionieren?<\/p>\n<p><strong>Die finalen Fl\u00fcge, 28. &amp; 29. Dezember<\/strong><\/p>\n<p>Der Sonntag beginnt, zur Erleichterung des Gem\u00fcts, mit blauem Himmel. Auch sagt der Afrikaner halbwegs taugliche Bedingungen voraus. TopMeteo hat sich das Wetter von gestern auf die Fahnen geschrieben. Bei der Fahrt zum Flugplatz sieht man im Nordosten allerdings bereits die Luftmassengrenze mit hochaufschie\u00dfender dichter Advektionsbew\u00f6lkung. Wir hoffen auf die goldene Mitte und ergreifen trotz der immer noch hochlabilen Lage die Chance, gegen 10:00 Uhr loc einen fr\u00fchen Start zu wagen. Altbew\u00e4hrt wird S\u00fcdkurs entlang der cumulierten Kurmuan Hills eingeschlagen. Nach 50 km zeigt sich aber bereits die (zu) hohe Labilit\u00e4t an tiefschwarzen Wolkenstra\u00dfen, kaum 1,5 h nach Thermikbeginn.<br \/>\nWir entwischen weiter nach S\u00fcden und wenden etwa 140 km s\u00fcdlich Kuruman. Der Blick nach Norden ist, gelinde gesagt, interessant. Im Osten, das gleiche schwarze Gebr\u00e4u mit integrierter Spr\u00e4nkleranlage. S\u00fcd und West: Blau. Da bleibt nur eins \u00fcbrig: vorsichtig nach Kuruman zur\u00fccktasten. \u00dcberhaupt scheint heut alles quer zu laufen.<br \/>\nMeine Steuereingaben werden zusehends suboptimaler, was Gert am Abend mit \u201edas war dein schlechtester Tag heute\u201c zutreffend umschreibt. Man kann halt nicht immer oben fliegen ;-). Dann sagt der Nano endlich &#8222;null Meter schwarz&#8220; auf Kuruman. Die zwei Schauer auf Kurs sind aber anderer Meinung. Wir versuchen \u00fcber den total abgeschatteten Hills tragende Linien zu finden und kurbeln des \u00d6fteren im Nullschieber, um Zeit zu gewinnen. Da entdecke ich einen aufsteigenden Kondensbupfen und steche an, in voller \u00dcberzeugung dort Steigen zu finden. Vergebens. \u201eTja denkste!\u201c, kommt von vorn. Statt Steigen kommt jetzt die negative Version bei uns an. Nur winzige vereinzelte Sonnenl\u00f6cher lassen uns unter der 8\/8 Bedeckung noch hoffen. Tats\u00e4chlich, Gert f\u00e4delt kaum 800 m \u00fcber den H\u00fcgeln 2 m\/s ein und bringt uns so \u00fcber den Gleitpfad. Am Platz angekommen l\u00e4sst sich nur noch feststellen, dass da gerade verbreitet kostenlos geduscht werden kann. Auch Beleuchtung und Elektrizit\u00e4t ist immer wieder mal umsonst vorhanden. Ein Traum f\u00fcr jeden Mieter, schlecht f\u00fcr uns, da wir eigentlich landen wollen.<br \/>\nAlso dirigiere ich: \u201eFliegen wir eben weiter.\u201c Gert gesteht mir dar\u00fcber am Abend folgenden Gedankengang: \u201eHat der immer noch nicht die Schnauze voll?!?\u201c Nach Nordwest wird es lichter und geht auch auf 12.000 ft hoch. Eigentlich gar nicht schlecht. Somit verlagern wir den Standort nochmal 120 km nach Nordwesten, wo es aber kurioserweise blau wird. Kaum gewendet, sehe ich wie Gert anf\u00e4ngt, rechts unten im Cockpit herumzufuhrwerken. Sofort verschwindet das Hintergrundrauschen, was vorher keinem so richtig aufgefallen ist. Damit wir uns verstehen: Nach 400 km haben wir uns dann dazu entschlossen, das Fahrwerk einzufahren &#8230; Ein Gl\u00fcck, dass wir heute allein unterwegs waren :-D.<br \/>\nSofort erscheint uns alles einfacher und wir erreichen nach 530km Kuruman. Zwar rutschen wir bei der Landung \u00fcber die klitschnasse Piste, aber daf\u00fcr ist zumindest jetzt die Sonne da. Das Anbinden und Beziehen des Ger\u00e4ts erfolgt, wegen weiterer drohender Energieentladungen von oben, in solcher Hast, dass ich beinahe die von Gert geliehene, \u00e4u\u00dferst hochwertige, edle Uhr, Fabrikat Hirsch, im Geb\u00fcsch verliere. Der Grund: ein gerissenes Lederarmband. &#8230; Und, wie hilft sich der Segelflieger in diesem Fall? Genau, mit Universalreparaturtape von Nitto!<\/p>\n<p>Montag. Eigentlich ist das Trainingslager heute f\u00fcr mich vorbei. Aber da wir doch eine recht magere Ausbeute an Fl\u00fcgen hatten und ich eh noch da bin, \u00fcberzeugt Gert sich davon, den heutigen Tag noch dranzuh\u00e4ngen. Danke! Das Wetter sieht heute wirklich vielversprechend aus und bietet eine ausgedehnte Zielstrecke nach Botswana Richtung NW an. Der obligatorische S\u00fcdschwenker am Morgen endet unter meiner Gest\u00e4ngeverschiebung zweimal im Keller. Trotzdem holen wir uns bei m\u00e4\u00dfiger Thermik so die ersten 150 km. An Kuruman vorbei mit Kurs 320\u00b0 geht es dann aber geschwind auf die Grenze zu, die wir kurz nach halb zwei \u00fcberfliegen. Als h\u00e4tte jemand einen Schalter umgelegt, rammel ich sofort unter ersten guten Wolke in einen 6,5-m\/s-Bart, was der Nimbus mit einem \u00c4chzen und Gert mit \u201eAhhh, nicht so schnell!\u201c kommentiert.<br \/>\nViel schlimmer noch: Bereits den ganzen Flug \u00fcber hat uns ein penetrantes Pfeifen bei negativer W\u00f6lbung den Nerv geraubt und schl\u00e4gt jetzt die ganz hohen T\u00f6ne an (sp\u00e4ter wird festgestellt, dass wir das komplette untere Spaltdichtband an der linken W\u00f6lbklappe verloren haben). Daf\u00fcr schaffe ich es zur Abwechslung mal, den Bomber stabil und zentriert im Kreis zu halten und bis an die 11.500 ft Basis zu steigen. Wenn das so weiter geht wird das ein richtig guter Flug, und ich presche mit 180 km\/h weiter vor. 100 km hinter der Grenze \u00fcbernimmt Gert das Steuer und ich versuche mich mal in \u201eold school Navigation\u201c, d.h. Karte hervorkramen. Der Abgleich Karte zu Landschaft f\u00fchrt nach einigen Minuten und mehreren Rundumblicken beim Kurbeln auf folgendes Ergebnis: Eindeutig und einheitlich leer, nix zu sehen. Erst der Abgleich mit den Koordinaten vom Nano zeigt die wahre Position. Okay, habe mich um 50 km versch\u00e4tzt, aber bei den \u00fcppig vorhandenen Orientierungspunkten m\u00f6ge man mir verzeihen. Daf\u00fcr staune ich nicht schlecht, als 20 min sp\u00e4ter die Ortung einen Flugplatz unter uns ausweist. Alles schaut nach unten und sieht: eine Salzpfanne, gut und gerne 20 km\u00b2 gro\u00df und mit Namen als Platz in der Karte vermerkt: \u201eJackies Pan.\u201c Der einzige Minuspunkt: ohne Hotel und Autobahnanbindung f\u00fcr R\u00fcckholtouren :-\/.<br \/>\nJetzt habe ich aber einen besseren Ausgangpunkt als nix und kann so die n\u00e4chsten Punkte voraussagen: eine Gruppierung aus drei Ortschaften (Lehututu, Hukunntsi, Tshane) mit je einer landbaren Salzpfanne bleiben links und eine kreisrunde Pfanne rechts liegen. Dazwischen verl\u00e4uft eine Asphaltstra\u00dfe mit etwa einem Fahrzeug im 100-km-Radius. Wir sind etwa 420 km NW Kuruman und Gert steuert weiter mutig auf den in der Karte vermerkten Rand der Erdscheibe zu. Dann sind dr\u00fcber hinweg und stellen fest: die Welt geht weiter, unglaublich! Ja man kann tats\u00e4chlich von Karten runterfliegen obwohl man am gegen\u00fcberliegenden Ende gestartet ist :-D.<br \/>\nEs wird Zeit f\u00fcr die Wende, welche dann 50 km neben der Karte und 480 km NW Kuruman um viertel vier erfolgt. Und weil wir so bequem mit 20 km\/h R\u00fcckenwind und im Schnitt 4-m\/s-B\u00e4rten hier hoch geflogen sind, d\u00fcrfen wir zur\u00fcck mit 30 km\/h Gegenwind und Ausbreitungstendenz mit max. 3 m\/s auskommen?! Oha. Zitat G.K.: \u201eUnd dann brach die Kommunikation im Cockpit zusammen.\u201c Der Grund: Vorne werden Bestleistungen im Vor- und Kurbelflug verbracht, w\u00e4hrend sich hinten st\u00e4ndig eine einfache Gleichung aus den Variablen verbleibende Zeit, Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit als unl\u00f6sbar erweist, da der Zeitpunkt f\u00fcr Sunset vergessen wurde &#8230;<br \/>\nIch kann daher blo\u00df sch\u00e4tzen und wei\u00df, das wird eng. Wir mogeln uns immer weiter notgedrungen mit klassischem McCready \u00fcber die einzelnen B\u00e4rte und lange Gleitstrecken an die Grenze heran, die dann 18:00 Uhr passiert wird, immer noch knapp 200 km von Kuruman entfernt. Die Wolken werden immer sp\u00e4rlicher und die letzten sind 19:00 Uhr 100 km vorm Platz passiert. Als Gert auf einmal Kurs nach Hotazel einschl\u00e4gt, denke ich schon, wir statten da mal einen Besuch ab. Aber nein, die Geheimwaffe kommt zum Einsatz und zerpfl\u00fcckt die abendliche Ruhe mit dr\u00f6hnendem Zweitaktgeknatter. Ja, so kann man sich die letzten 1000 m nach Hause ganz gut miteinpacken, wenn mal kein Kraftwerk auf dem letzten Schenkel vorbeikommt. Mit dem umgesetzten Kraftstoff k\u00f6nnen wir nochmal anstechen und rauschen um 19:40 Uhr \u00fcber das Zielband zur Landung bei roter Sonne. Zehn Minuten sp\u00e4ter ist es dunkel und Petra holt uns schon mit eingeschaltetem Scheinwerfer von der Bahn.<br \/>\nAm Abend steht fest: neuer pers\u00f6nlicher Streckenrekord f\u00fcr mich mit 1.058,2 Wertungskilometern und neuer (Pionier-) Rekord im Zielr\u00fcckflug nach Nord. Da oben war wohl vor uns noch keiner. Gert da muss ich an der Stelle noch mal ein ganz gro\u00dfes Dankesch\u00f6n aussprechen. Dieser Flug wird bei mir eingerahmt im Wohnzimmer h\u00e4ngen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Wetter3.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-481\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Wetter3.jpg\" alt=\"21-Wetter3\" width=\"765\" height=\"611\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Wetter3.jpg 765w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Wetter3-150x120.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 765px) 100vw, 765px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Flugweg2.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-474\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Flugweg2.jpg\" alt=\"21-Flugweg2\" width=\"394\" height=\"544\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Flugweg2.jpg 394w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Flugweg2-109x150.jpg 109w\" sizes=\"(max-width: 394px) 100vw, 394px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Wetter4.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-482\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Wetter4.jpg\" alt=\"21-Wetter4\" width=\"600\" height=\"799\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Wetter4.jpg 600w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/21-Wetter4-113x150.jpg 113w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Die R\u00fcckreise, 30. &amp; 31. Dezember<\/strong><\/p>\n<p>So, wie bekanntlich die Wurst zwei Enden hat, muss auch diese Reise zumindest ein Ende haben. Nachdem ich meine verbleibenden Habseligkeiten wieder in den Hyundai gezerrt und den Inhalt meiner neu bef\u00fcllten Monetenschachtel beim Lodge-Eigent\u00fcmer ausgekippt habe, geht es zum letzten Mal auf den schon vertraut wirkenden Flugplatz zur Verabschiedung. Alles w\u00fcnscht mir gute Heimreise und umarmt nochmal. Gert schw\u00f6re ich darauf ein, die Veranstaltung weiterzuf\u00fchren. Die Junioren werden sich freuen. Dann verlasse ich jedoch endg\u00fcltig das St\u00e4dtchen Kuruman \u00fcber die N14 in Richtung Johannesburg. Die Fahrt verl\u00e4uft problemlos und zum Gl\u00fcck habe ich eine mehrst\u00fcndige Zeitreserve. Das Fehlen einer ad\u00e4quaten Brille macht sich dann doch bemerkbar als ich auf einmal vor dem falschen Flugplatz zum Stehen komme &#8230; Egal, fahren wir eben nochmal quer durch die ganze Stadt, warum auch nicht. Im Flughafengeb\u00e4ude wird die Dreckw\u00e4sche verfrachtet und ein wesentlich preiswerterer Snack als in Frankfurt eingenommen. An Bord des Airbus habe ich diesmal einen Kanadier als Nachbarn, mit dem ich meine englische Sprache auf die Probe stelle. Es reicht immerhin daf\u00fcr aus, sich gemeinsam \u00fcber die zweist\u00fcndige Abflugverz\u00f6gerung auf Grund der Ersatzteilbeschaffung f\u00fcr die defekte Steuerung der Klimaanlage eines Frachtraumes aufzuregen. Der Flug \u00fcber Nacht verl\u00e4uft sehr ruhig und ich d\u00f6se mit klassischer Musik schnell weg.<\/p>\n<p>Mittwochmorgen landen wir in Frankfurt und trennen unsere Wege. Rodger, so hie\u00df er, fliegt weiter nach Kanada, und ich vertraue erneut auf die Bahn von Eisen. Kaum bin ich dem Terminal entflohen, will ich sofort wieder zur\u00fcck: Von 35\u00b0 und cumuliertem Himmel zu -5\u00b0 und grauem Himmel ist einfach nur besch&#8230;eiden. Aber gut, wenigstens f\u00e4hrt der Zug zeitnah, 40 min nach Ankunft des Fliegers.<br \/>\nNoch schnell zu Hause die Ankunft ank\u00fcndigen. N\u00e4chster Stolperstein: Mobilfernsprecher bekommt mit ZA-Simkarte kein Netz. Okay, M\u00fcnztelefon, macht sich sehr gut ohne Euro-Cents. Schlie\u00dflich funktioniert es beim dritten Versuch mit Kreditkarte an der Telekoms\u00e4ule. F\u00fcr 2 min Gespr\u00e4chszeit 1,80 EUR. Damit ist diese H\u00fcrde aber auch gemeistert. Ankunft in Bautzen. Gro\u00dfe Wiedersehensfreude mit dem Sch\u00f6pfer. Nat\u00fcrlich soll ich die Kalesche nach Hause lenken und steige gleich erstmal rechts ein. &#8230;Und wiederum f\u00e4hrt jeder auf der verkehrten Stra\u00dfenseite, nicht auszuhalten. Silvester steht mit lautem Geballer vor der T\u00fcr und leitet das neue Jahr f\u00fcr mich in Deutschland ein. Damit endet mein Erlebnisbericht zum Kuruman Gliding Camp 2014.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst m\u00f6chte ich noch einmal ein ganz gro\u00dfes Danke an Petra und Gert richten, die mir diesen wundersch\u00f6nen Urlaub erm\u00f6glicht haben. Eins ist sicher: Alleine h\u00e4tte ich mir das nicht leisten k\u00f6nnen und w\u00e4re in S\u00fcdafrika verloren gewesen (dass das fast wirklich passiert w\u00e4re, lassen wir mal au\u00dfen vor, daf\u00fcr k\u00f6nnt ihr ja nix ;-)).<br \/>\nGert, von dir habe ich mir auf den gemeinsamen Ausfl\u00fcgen viel abschauen k\u00f6nnen und viel wertvolle konstruktive Kritik an meinem Flugstil aufgesogen. Ich bin gespannt, wie ich das in Zukunft umsetzen kann, unter anderem die Quax-Weisheit der zwei Finger. Auf jeden Fall hatte ich neben dem Lerneffekt einen Riesenspa\u00df und definitiv den bisher besten Urlaub meines Lebens. Petra, Deine Rundumbetreuung ist \u00fcber jede Bewertung erhaben. Erhalte dir deine unbeschwerte Art! Alleine die Tatsache, dass ich gut und gerne 2-3 kg zugenommen habe, spricht B\u00e4nde \u00fcber deine Verpflegungsmanufaktur. Zusammen seid ihr ein Spitzenteam und ich kann nur jedem w\u00e4rmstens empfehlen, bei euch mal vorbeizuschauen!<br \/>\nAch, und alle Junioren, die tats\u00e4chlich bis hierhin lesend durchgehalten haben: Dieser Preis ist nicht vergleichbar, weder mit einer Medaille noch einem Pokal. Er ist wesentlich einzigartiger, erstrebenswerter und kann von jedem, der wenig Zeit und \u00e4lteres Ger\u00e4t hat, errungen werden. Mir haben 3 x 500 km deklarierte FAI-Dreiecke (2.498 DMSt-Punkte) zu diesem Preis verholfen. Es ist nicht zu schwer, nutzt diese einmalige Chance!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kuruman Gliding Camp 2016 &#8211; Erlebnisberichte Von Markus Uhlig -neueste Beitr\u00e4ge ganz oben- zu Hause angekommen Abschied nehmen von S\u00fcdafrika Nach diesem letzten guten Tag reisten die Campteilnehmer f\u00fcr die n\u00e4chsten zwei Wochen an. Die letzten zwei Tage zwischen letztem Flugtag und Heimreise verbrachten wir also mit dem Aufbauen der bis zu dem Zeitpunkt im &#8230; <span class=\"more\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/?page_id=330\">[Read more&#8230;]<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/330"}],"collection":[{"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=330"}],"version-history":[{"count":51,"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/330\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":789,"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/330\/revisions\/789"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=330"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}