{"id":1051,"date":"2018-05-20T13:00:50","date_gmt":"2018-05-20T11:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/?page_id=1051"},"modified":"2018-10-14T16:57:40","modified_gmt":"2018-10-14T14:57:40","slug":"bericht-der-saison-2017-2018","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/?page_id=1051","title":{"rendered":"Bericht der Saison 2017\/2018"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ausladen der besonderen Art<\/strong><\/p>\n<p>Am Freitag, den 16.M\u00e4rz standen die Container p\u00fcnktlich 12 Uhr auf ihrem heimatlichen Standplatz &#8211; Temperatur 2\u00b0C und ganz leichter Schneefall.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1038\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2391.jpg\" alt=\"\" width=\"668\" height=\"500\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2391.jpg 454w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2391-150x112.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 668px) 100vw, 668px\" \/><\/p>\n<p>Das war aber schon das einzig Positive der bevorstehenden Entladeaktion.<br \/>\nDer leichte Schneefall wurde am Nachmittag zum Schneesturm mit einem Temperatursturz auf -8\u00b0 C am fr\u00fchen Abend. Ergebnis -&gt; 20 cm Schnee mit Verwehungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1037\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2183.jpg\" alt=\"\" width=\"356\" height=\"474\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2183.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2183-113x150.jpg 113w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2183-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 356px) 100vw, 356px\" \/>\u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1033\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2179.jpg\" alt=\"\" width=\"372\" height=\"479\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2179.jpg 715w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2179-116x150.jpg 116w\" sizes=\"(max-width: 372px) 100vw, 372px\" \/><\/p>\n<p>Im gem\u00fctlich warmen Vereinsheim beobachteten wir vor dem wohlig blubbernden Kamin mit den bereits angereisten Sportfreunden das Wetterspektakel. Ein guter afrikanischer Rotwein gab Raum, die fliegerischen Heldentaten der zur\u00fcck liegenden Saison Revue passieren zu lassen.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1032\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/0324.jpg\" alt=\"\" width=\"375\" height=\"500\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/0324.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/0324-113x150.jpg 113w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/0324-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><br \/>\nEin leicht ungutes Gef\u00fchl beschlich uns bei dem Gedanken an die noch unterwegs befindlichen Teilnehmer der Veranstaltung. Eine erste Au\u00dfenlandung (PKW im Graben) kam gegen 21 Uhr. Das sollte auch die Einzige bleiben.<\/p>\n<p>Gegen 7.30 Uhr aufstehen, zur\u00fcck zum Kamin aber diesmal ohne Rotwein. Das Wetter war nicht besser geworden, minus 8\u00b0C und ein straffer Nord Ost Wind.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1031\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2393.jpg\" alt=\"\" width=\"669\" height=\"502\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2393.jpg 640w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2393-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 669px) 100vw, 669px\" \/><\/p>\n<p>Das grenzte den Optimismus f\u00fcr den weiteren Tagesablauf deutlich ein. Los ging es gegen 9.00 Uhr.<br \/>\nZuerst die \u00fcber Winter in den Hallen unseres Vereins eingelagerten H\u00e4nger zu den Containern bringen.<\/p>\n<p>Das erste Auto steckte dann auch gleich in einer Schneewehe fest. Es ging nur mit Allrad ! Irgendwann waren alle H\u00e4nger am richtigen Ort und die Entladung konnte Fahrt aufnehmen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1034\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2180.jpg\" alt=\"\" width=\"376\" height=\"282\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2180.jpg 1280w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2180-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2180-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 376px) 100vw, 376px\" \/>\u00a0 \u00a0<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1035\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2181.jpg\" alt=\"\" width=\"376\" height=\"282\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2181.jpg 1280w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2181-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2181-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 376px) 100vw, 376px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1036\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2182.jpg\" alt=\"\" width=\"376\" height=\"282\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2182.jpg 1280w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2182-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/03\/2182-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 376px) 100vw, 376px\" \/><\/p>\n<p>Glatter Untergrund und starker Wind begleiteten uns \u00fcber den ganzen Tag.<br \/>\nGegen 16.00 Uhr waren die Flieger in den H\u00e4ngern und es begannen die Heimfahrten. Leider auch nicht allzu weit, noch auf dem Flugplatzweg warteten die Schneewehen. Tolle Arbeit von unserem 4&#215;4 Fahrer, irgendwann waren die Gespanne auf der Hauptstra\u00dfe und rollten gen Heimat.<br \/>\nRes\u00fcmee : das braucht keiner !!!<br \/>\nDas Einfachste ist es, den Klimawandel verantwortlich zu machen.<\/p>\n<p>auf ein Neues in 2019!<\/p>\n<p>g.k. \u2013 27.03.2018<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Die Saison 2017 &#8211; 2018<\/strong><\/p>\n<p>Der Saisonbeginn war f\u00fcr den 11.11.17 vorgesehen. Es war wohl nicht als Karnevalsscherz gedacht, das wir zeitgleich die Information der Spedition erhielten, dass die Auslieferung der Container wegen, \u201eorkanartigem Sturm im Hafen\u201c nicht m\u00f6glich ist. Ein Kontrollblick auf einschl\u00e4gige Wetterprogramme best\u00e4tigte die Situation beeindruckend. Leider ist auch der Ausblick f\u00fcr die Folgetage eher suboptimal.<br \/>\nAm 15.11. abends stehen die Container dann am Flugplatz in Kuruman. Der \u00fcbliche erste Kontrollblick zeigt, alles perfekt verpackt und keine Sch\u00e4den.<br \/>\nDiese Verz\u00f6gerung war unterm Strich kein wirklich verlorener Flugtag. Das Wetter war einfach nicht flieg bar. Damit hatten wir Zeit, die von uns in Auftrag gegebene<br \/>\n-Verbreiterung und Planierung der Querbahn auf 50m ( 500m lang)<br \/>\n-Vergr\u00f6\u00dferung und Planierung der Abstellfl\u00e4che<br \/>\nzu verfolgen und Abschlie\u00dfen zu lassen. Das ist jetzt ein wirklicher Qualit\u00e4tssprung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-915\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-5.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-5.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-5-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-5-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nLuftbild Landebahn und Landung PK auf der Querbahn<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Thema war der 70 cm hohe Grasbewuchs an der Bahn. Das M\u00e4hen liegt in der \u201eVerantwortung der Gemeinde\u201c.<br \/>\nComunicipality<br \/>\nAus den Erfahrungen der vergangenen Jahre hatte sich die Chefin unserer Lode, eine beeindruckende und dominante 120kg Frau, schon im Vorfeld um die L\u00f6sung des Problems bem\u00fcht. Die Aussagen waren, ein defekter Traktor, M\u00e4hwerk kaputt und kein Akku mehr da! Wie wir Deutschen nun mal sind haben wir diese \u201eFake News\u201c bei den angegebenen Firmen hinterfragt. Ergebnis, nichts bekannt. Nach kurzer Beratung fuhren wir im Konvoi, voran der X5 der Chefin und danach drei poplige Leihwagen unseres Teams, auf den technischen Werkhof der Gemeinde. Das Treiben der ausschlie\u00dflich dunkelfarbigen Angestellten hielt sich sehr in Grenzen um nicht zu sagen, die machten alle nichts. Die Chefin n\u00e4herte sich vorsichtig einer gr\u00f6\u00dferen Menschengruppe die wohl so eine Art \u201eWork Shop\u201c abhielten. Eine gewisse Vorspannung hatte sich wohl bei ihr aufgebaut als sie aus der gehobenen Sitzposition mit l\u00e4ssig heruntergelassener Scheibe des X5, mit bewundernswerter anf\u00e4nglicher Ruhe ein Gespr\u00e4ch begann. Um das Drohpotential zu erh\u00f6hen stellten wir uns als wei\u00dfe Minderheit sicherheitshalber neben den X5. Das\u201c Afrikaans\u201c war schwer zu verstehen aber nach einer gef\u00fchlten Ewigkeit kam doch Bewegung in den Laden. Alle technischen Probleme waren wie weggeblasen, nur der Akku fehlte noch und der wurde gerade aus einem daneben stehenden LKW ausgebaut. Unglaublich, aber eine Stunde sp\u00e4ter tauchte der Rasenm\u00e4her am Flugplatz auf.<br \/>\nSieben Mal hoch und runter, das sind mit Wendehammer ca. 23km. Nach etwa 2 Stunden unterbrach der Fahrer sein Werk um nach R\u00fccksprache mit uns ein paar Sandwiches und eine Cola zu erbitten. Kein Problem, im nahen \u201eSuperSpar\u201c organisierten wir ihm eine opulente Portion.<br \/>\nDamit waren wir nun endg\u00fcltig einsatzbereit.<br \/>\nZwei Container und damit viele neue Gesichter<br \/>\nDas bedeutete f\u00fcr die Neuen eine gr\u00fcndliche Einweisung sowohl in die Regeln eines eigenverantwortlichen Handelns auf einem unkontrollierten Platz als auch in die Wetterbesonderheiten und eben auch die speziellen Landem\u00f6glichkeiten in der Kalahari. Unser Prinzip ist es so wenig wie m\u00f6glich Regeln aber auf deren Durchsetzung streng zu achten. Das hat sich auch mit der gr\u00f6\u00dferen Besatzung gut bew\u00e4hrt und wurde im Wesentlichen eingehalten.<\/p>\n<p>Nun zum fliegerischen Teil;<br \/>\nDie Zeit vom Beginn des Camps bis Mitte Dezember war fast ausschlie\u00dflich gepr\u00e4gt von Trockenthermik, unterbrochen von einzelnen Tagen an denen sich die Troglinie aus Nordost bis auf 100-150 km angen\u00e4hert hatte.<br \/>\nTrockenthermik ist ja nun nicht jedermanns Sache zumal sich das alles \u00fcber unlandbarem Gebiet abspielt. Abl\u00f6sepunkte wie man es in Europa kennt sind nicht auf den ersten Blick erkennbar. Man fliegt also nach dem Prinzip \u201eschie\u00df eine Kugel in den Wald und irgendwann trifft sie einen Baum\u201c. Das klappt auch ganz gut und wenn man dann genauer hin sieht, ist die Quelle der Thermik dann doch ein Farbunterschied in der Bodenbeschaffenheit, eine markante Bodenformation oder Bewuchs der zur Abl\u00f6sung f\u00fchrt. Diese abgel\u00f6sten Luftmassen sind fl\u00e4chig sehr gro\u00df und es Bedarf entweder Gl\u00fcck oder einen gewissen Suchanteil um das meist sehr gute Steigen mit teils enormen Steigwerten (6 &#8211; 8 m\/s sind keine Seltenheit) zu finden. Wenn man sich dann damit angefreundet hat sind auch im<br \/>\nBlauen Fl\u00fcge bis zu 900 km machbar.<br \/>\nBesonders spannend und f\u00fcr Neulinge beeindruckend waren die Wetterlagen bei denen sich an der Luftmassengrenze eine \u201eKonvergenz\u201c gebildet hatte. Diese Linie entwickelt sich nat\u00fcrlich erst mit Intensivierung der Einstrahlung und steht in ganzer Pracht am fr\u00fchen Nachmittag.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-925\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-3.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-3.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-3-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-3-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/p>\n<p>Das ist dann eine \u201eRennstrecke\u201c bei der man sehr auf die Einhaltung der Betriebsgrenzen des Flugzeuges achten muss. Der Heimflug am Abend ist dann ein Wohlf\u00fchlvergn\u00fcgen nach einem erfolgreichen Tag.<br \/>\nAb Mitte Dezember stellte sich das normale afrikanische Wetter ein. Gute Cumulus Thermik mit Basis \u00fcber 5000 m NN und nicht zu starken Wind. Entsprechend purzelten dann auch mehr Tausender. Leider waren die ganz guten Tage um die Jahreswende, im Bereich Botswana, den wir regelm\u00e4\u00dfig befliegen, erneut von Schauern und Gewittern schon ab dem Nachmittag gest\u00f6rt. Beachtliche Schauerlinien mussten mehrfach durchflogen werden und in den Zwischenr\u00e4umen hatte der Regen f\u00fcr tote Luft gesorgt. Das war vor allem f\u00fcr den abendlichen Heimweg eine spektakul\u00e4re Herausforderung.<\/p>\n<p>Mehr und mehr schob sich dann ab dem 10. Januar die feuchtwarme Luft \u00fcber unseren Raum, die Grenze zur trockenen Luftmasse lag etwa im Bereich Upington ca. 250 km westlich von uns. Diese Konstellation ist eigentlich sonst erst ab Ende Januar zu erwarten und stellt den \u00fcblichen Beginn der Regenzeit in SA dar. Das war in diesem Jahr deutlich zu fr\u00fch.<br \/>\nAlle Tage sind dann bis zum Nachmittag gut fliegbar, ab da bilden sich erst einzelne Schauer die in k\u00fcrzester Zeit zu m\u00e4chtigen Zellen wuchsen. Das Ganze wird dann hochgradig spannend wenn sich solche Zellen in Platzn\u00e4he oder gar \u00fcber dem Platz etablieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1025\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Abendliches-Gewittertief.png\" alt=\"\" width=\"749\" height=\"623\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Abendliches-Gewittertief.png 749w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Abendliches-Gewittertief-150x125.png 150w\" sizes=\"(max-width: 749px) 100vw, 749px\" \/><\/p>\n<p>Dann hei\u00dft es einen freien Landezeitpunkt finden oder warten. In dieser Zeit spielt der Wind oft \u00fcbel mit. Windspr\u00fcnge von einem Moment zum Anderen sind an der Tagesordnung. Hier hat uns die nun nutzbare Querbahn hervorragende Dienste geleistet. Leider wurden durch diese Wetterunbilden auch eine Vielzahl von langen Fl\u00fcgen ausgebremst.<br \/>\nAlles in allem ein gutes Jahr in Kuruman. Nur wenige Tage waren gar nicht fliegbar, unfallfrei und keine Au\u00dfenlandungen best\u00e4tigen die hohe Disziplin der Camp Teilnehmer.<br \/>\nUnterm Strich haben wir nachfolgende Leistungen erflogen:<\/p>\n<p>Anzahl der PIC: 24<\/p>\n<p>Fl\u00fcge: 269<\/p>\n<p>Geflogene km: 186.490<\/p>\n<p>Was bleibt, ist der Ausblick auf die Saison 2018 \/ 2019<br \/>\nVerladung der Flugzeuge\u00a0\u00a0 \u00a0sp\u00e4testens\u00a0 \u00a0 30.09. \/ 31.09.18<br \/>\nBeginn Camp \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a011.11.2018 oder 04.11.2018<br \/>\nEnde Camp und einpacken \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 27.01. \/ 28.01.19<br \/>\nWir werden 2 Container mit max. 12 Flugzeugen mitnehmen. Die Vergabe der Pl\u00e4tze erfolgt in folgender Reihenfolge;<br \/>\n-Vorrang haben die Teilnehmer des vergangenen Jahres, die Pl\u00e4tze bleiben reserviert bis 15.04.18<br \/>\n-Danach werden die freien Pl\u00e4tze nach Anfrage\/Anmeldung und\/oder nach Art des freien Platzes (Dosi\/OK\/Einsitzer) vergeben<\/p>\n<p>Zeitnah werden wir auf http:\/\/kuruman-gliding-camp.de im entsprechenden Button zum Stand der Auslastung der Container und bestehende Charterm\u00f6glichkeiten \/ Mitflugm\u00f6glichkeiten einstellen.<\/p>\n<p>Preise dann auf Anfrage.<br \/>\ng.k. \u2013 24.01.2018<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Bericht J\u00fcrgen<\/strong><\/p>\n<p>Es ist Ende November und hier in Deutschland regnet es gef\u00fchlt seit 4 Wochen ununterbrochen. Mein Stemme Partner Axel hat in S\u00fcdafrika einen Ventus gechartert und daher surfe ich auf die Seite von \u201eKuruman Gliding Camp\u201c. Berichte von sch\u00f6nen Ausfl\u00fcgen in die Tierparks, zu den Minen und von tollen Fl\u00fcgen lassen mich neidisch werden. Ich h\u00e4tte ja eigentlich auch Zeit, denn die Firma ist von Weihnachten bis ende der ersten Januar Woche geschlossen. Aber ein S\u00fcdafrika-Abenteuer plant man langfristig. Unterkunft, Flugzeug, Anreise das muss alles rechtzeitig organisiert werden.<br \/>\nAls ich auf die Seite mit den Charterm\u00f6glichkeiten sto\u00dfe bin ich pl\u00f6tzlich hellwach. Laut Belegungsplan ist da in einer ASG32 noch ein Platz frei. Es f\u00e4ngt sofort an in mir zu arbeiten: Ich k\u00f6nnte als Copilot alles erst mal in Ruhe anschauen und dann f\u00fcr n\u00e4chstes Jahr die Weichen stellen. Sofort setze ich eine Mail an Gert ab um nachzufragen wie aktuell der Belegungsplan ist. Die Antwort ist erst mal schwer verdaulich. Die ASG ist zwar nicht mehr frei aber da w\u00e4re noch ein Nimbus 4DM. So ein Dickschiff steht zwar nicht ganz oben auf meiner Wunschliste, trotzdem nehme ich Kontakt mit dem Eigent\u00fcmer auf. Der erkl\u00e4rt dass er am 22.12 nach hause fliegt und der Nimbus dann ganz frei ist. Ups\u2026 Ich wollte doch nur als Co erst mal alles anschauen. Aber wenn man schon mal so kurzfristig die Gelegenheit bekommt\u2026. Ich setzte eine WhatsApp auf unserer Vereinsgruppe ab und frage ob jemand Lust Zeit und Geld hat mitzufliegen. Keine Stunde sp\u00e4ter meldet sich Marcel und die Sache ist klar. Wir treffen uns mit Axel, stimmen ab wer was mitnimmt und besprechen die Einzelheiten der Anreise.<br \/>\nLufthansa hat im Flug \u00fcber der Jahreswechsel noch ausreichend Pl\u00e4tze und so treffen wir am 01.01.2018 morgens um 9 in Johannesburg ein. Das ist praktisch, denn dann k\u00f6nnen wir die 500km nach Kuruman bei Tageslicht fahren.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag bekomme ich unkompliziert von Klaus eine Einweisung f\u00fcr den Nimbus und schon am fr\u00fchen Nachmittag sind wir mit Marcel und Axel im Ventus zu einem ersten Erkundungsflug unterwegs. Er f\u00fchrt uns zur Sishen Mine, der gr\u00f6\u00dften Tagebau Stahlmine der Welt. Auch aus 3500m H\u00f6he beeindruckend!<br \/>\nDas Wetter g\u00f6nnt uns keine Eingew\u00f6hnung, denn schon am n\u00e4chsten Tag sind alle die schon l\u00e4nger hier sind websig. Wir hadern noch mit der Betankung und den elektronischen Helferlein im Flugzeug und stehen daher erst mal ganz hinten am Start. Wir versuchen den anderen hinterher zu fliegen doch sp\u00e4testens an der Grenze zu Botswana sind wir zu unsicher \u00fcber den Luftraum und machen unser eigenes Ding. Der Nimbus braucht weniger Eingew\u00f6hnung als bef\u00fcrchtet und so sind schon beim ersten Flug \u00fcber 800km auf der Uhr.<br \/>\nDer n\u00e4chste Tag bringt Basish\u00f6hen von 4800m bei traumhafter Optik. Ich kann kaum glauben welche Groundspeed der Rechner anzeigt was was sich dabei f\u00fcr Schnitte ergeben. Doch auch in S\u00fcdafrika ist Segelfliegen mit \u00dcberraschungen verbunden. Auf dem R\u00fcckweg aus Westen bricht pl\u00f6tzlich die Thermik zusammen, daf\u00fcr stehen am Platz Gewitter. Die kurze D\u00e4mmerung tut ein \u00fcbriges um den Heimflug spannend werden zu lassen.<br \/>\nWir haben wohl das ideale Wetterfenster der Saison erwischt. Alle folgenden Tage sind fliegbar. Mit 620km im blauen ist das Minimum markiert. Nachdem wir am 06.01. die magischen 1000 km nur um 6 km verfehlt haben gelingt am 13.01. unverhofft doch noch der Coup. Eigentlich hatten wir wegen der erneut aufkommenden Gewitter den Flug schon aufgegeben, aber aus einem zarten Pfl\u00e4nzchen kurz vor dem Absaufen in Hotazel wurde noch ein 4m\/s Bart der uns die entscheidende Gleitstrecke erm\u00f6glichte.<br \/>\nMein Fazit: S\u00fcdafrika f\u00fcr kurzentschlossene ist \u2013 zumindest in Kuruman \u2013 durchaus m\u00f6glich. Der Platz bietet alles was man als Segelflieger braucht und man findet vor Ort eine kleine aber feine Truppe die nur eines im Sinn hat: Segelfliegen und das konsequent.<br \/>\n7200 Streckenkilometer in 70 Flugstunden innerhalb von 2 Wochen, 600km mit einem Schnitt von \u00fcber 160 km\/h, 140 km ohne Kreis sprechen f\u00fcr sich.<br \/>\nWem die etablierten Zentren in Namibia zu exklusiv und die weiter s\u00fcdlich gelegenen Pl\u00e4tze wie Gariep Dam oder Worcester wetterm\u00e4\u00dfig zu unsicher sind der findet in Kuruman bezahlbaren Flugspa\u00df pur.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Bericht Heinza (Woche 08.-14.01.18)<\/strong><\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 2017 stellten Heiko und ich fest, dass im Januar 2018 schon wieder die 3 Jahre vergangen sein werden, wo wir das letzte Mal in S\u00fcdafrika zum Fliegen waren. Der Entschluss war dann schnell gefasst, also: mit Gert K. den Januar Chartertermin f\u00fcr den Nimbus 4DM abstimmen, Fl\u00fcge und Auto buchen, in der Firma die Dinge vorbereiten und los ging es am 04.01.18 ab Dresden via Frankfurt nach Johannesburg.<br \/>\nVor Weihnachten gab es noch eine kleine \u201eSchrecksekunde\u201c, Heiko wollte unbedingt den modernen Neubau im Bautzener Krankenhaus kennenlernen.<br \/>\nDer Flug mit einer Boeing 747-8 der LH (l\u00e4ngstes Passagierflugzeug der Welt) verlief unspektakul\u00e4r und p\u00fcnktlich. Die erste Herausforderung ist dann die Eingew\u00f6hnung im Stra\u00dfenverkehr auf Links und die damit verbundene mehrfache Bedienung des Scheibenwischers zum Blinken.<\/p>\n<p>Im Camp angekommen, wurden wir herzlich von Jutta und Klaus, Norbert und nat\u00fcrlich von \u2018Camp Direktor\u201c Gert mit \u201eStellvertreter\u201c Sven begr\u00fc\u00dft. Hier m\u00f6chte ich mich ganz herzlich bei Jutta f\u00fcr die grandiose Unterst\u00fctzung beim Einkaufen, Fr\u00fchst\u00fcck und Abendessen bedanken. Ein \u201eRundum Sorglos Paket\u201c.<\/p>\n<p>Ab Sonntag 07.01. konnten wir dann gem\u00e4\u00df unserem Chartervertrag fliegen (die 1.000er Wetterlage, die Gert und Norbert noch am Vortag nutzen konnten, war \u201edurch\u201c), so dass wir mit 700 km zum Eingew\u00f6hnen, dann am 09.01. mit 600 km komplett im Blauen (v\u00f6llig neue Erfahrung!), am 10.01. mit 900 km und jeweils \u00fcber 800 km am 13.01. und 14.01. sehr sch\u00f6ne Fl\u00fcge mit guten Schnittgeschwindigkeiten und sehr sch\u00f6nen Impressionen absolvieren konnten.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1012\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Bild-1.jpg\" alt=\"\" width=\"671\" height=\"503\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Bild-1.jpg 320w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Bild-1-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 671px) 100vw, 671px\" \/><\/p>\n<p>Immer wieder ein Erlebnis ist das Fliegen im Luftraum von Botswana, das sind bleibende Erlebnisse!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1013\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Bild-2.jpg\" alt=\"\" width=\"673\" height=\"898\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Bild-2.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Bild-2-113x150.jpg 113w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Bild-2-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 673px) 100vw, 673px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Leider intensivierte sich besonders an den beiden letzten Flugtagen dieser Woche die Schauer- und Gewittert\u00e4tigkeit, der wir sehr gro\u00dfen Respekt zollten und deshalb nicht diese beiden Tage bis zur letzten Minute ausgereizt haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1015\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Bild-4.jpg\" alt=\"\" width=\"613\" height=\"460\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Bild-4.jpg 320w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Bild-4-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sehr angenehm war f\u00fcr mich das Kennenlernen der weiteren Teilnehmer des diesj\u00e4hrigen Gliding Camps:<br \/>\nDieter vom LFV Mainz, Axel, J\u00fcrgen und Marcel vom FSC Aschaffenburg sowie Igor vom Vilnius Aeroclub aus Litauen und den beiden Fliegerfreunden aus \u00d6sterreich.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1016\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Bild-5.jpg\" alt=\"\" width=\"657\" height=\"493\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Bild-5.jpg 320w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/Bild-5-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 657px) 100vw, 657px\" \/><\/p>\n<p>Mal schauen, was die Woche 2 f\u00fcr uns bringen wird.<\/p>\n<p>Heinza, 15.01.18<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bericht Norbert Teil2<\/strong><\/p>\n<p><strong>31\/12\/17-02\/01\/18<\/strong><br \/>\nDer morgentliche Blick in die Wettervorhersage verspricht ein Tag Pause. Wir widmen uns als ganz dem Jahreswechsel. Dieser wird mit lauter Musik und einem echt \u00fcppigen Feuerwerk von unserem Lodge-Betreiber eine Stunde vor Deutscher Zeit dann geh\u00f6rig begossen.<br \/>\nDie folgenden beiden Tage passiert im nord-westlichen Teil S\u00fcdafrikas leider auch fliegerisch nicht viel.<\/p>\n<p>03\/01\/18 (960km)<\/p>\n<p>Am 03.01. sehen die Karten Richtung Nordost Wolken vor. Wir Starten (wie immer\u2026.) 11:25Uhr. Im blauen geht\u2019s zun\u00e4chst m\u00fchsam nach Norden, jedoch lassen Steigwerte und Basis noch gut \u201eLuft\u201c nach oben. Nach etwa 120km haben wir die ersten Flusen und erhoffen uns die n\u00f6tige Verbesserung. Nun ist kein blauer Himmel mehr \u00fcber uns, das j\u00e4mmerliche Steigen bleibt. Am Abend bekommen wir zumindest ein knappes 900er FAI Dreieck zusammen.<\/p>\n<p>04\/01\/18 \u2026.ZONK!!!!<\/p>\n<p>Gute Vorhersagen f\u00fcr den Bereich s\u00fcdlich von uns. Der \u00fcblich sp\u00e4te Start, mittlerweile hat man sich daran gew\u00f6hnt. W\u00e4hrend alle anderen den Weg \u00f6stlich des FAR Sperrgebietes w\u00e4hlen, entscheiden wir uns f\u00fcr die westliche Umrundung. Die Entscheidung f\u00fchrt uns relativ zielgerichtet an den Grubenrand der gr\u00f6\u00dften Eisenerzmiene S\u00fcdafrika\u00b4s. Wie gro\u00df zeigt sich nun, da wir mit geringer Ausgangsh\u00f6he ein gr\u00f6\u00dferes Gleitst\u00fcck bew\u00e4ltigen m\u00fcssen. Nach einer \u00be Stunde gekrampfe an dem riesigen roten Loch bleibt nur noch Resth\u00f6he f\u00fcr einen knappen Anflug auf Sishen Airport. Brannthahn auf, Z\u00fcndungsschalter in der Hand, Endteil\u2026. 2,8m\/s\u2026. Nach der \u00dcbung f\u00fchlt sich der Tag wie abgelutscht an, wir gleiten zur\u00fcck nach Kuruman. Die Landung ohne funktionierende Bremse rundet den Ausflug ab, ich rolle etwa 1000m am Abstellplatz vorbei.<br \/>\nErgebnis 5 Fl\u00fcge von 700 bis 1007km, wir \u00fcppige 160 und eine bei 42\u00b0C reparierte Bremse!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-1006\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4407.jpg\" alt=\"\" width=\"652\" height=\"489\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4407.jpg 2016w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4407-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4407-768x576.jpg 768w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4407-2000x1500.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 652px) 100vw, 652px\" \/><\/p>\n<p>05\/01\/18 (1100km)<\/p>\n<p>Alle Vorhersagemodelle geben ROTES Licht :o)<br \/>\nHeute wird ein 1250 JoJo deklariert, Briefing und Startaufbau vorgezogen, alle sind h\u00f6chst motiviert.<br \/>\nUnd tats\u00e4chlich, der erste Start geht um 10:20 Uhr raus. Nach Motorlauf bis 1050mAGL folgt die Erkenntnis\u2026. Diesmal zu fr\u00fch dran. Bis kurz vor 11 Uhr ist es schwierig sich am Himmel zu halten, dann wird der Schalter endlich umgelegt. Der 3te Bart auf Kurs bringt direkt 4,9m\/s und hebt uns auf luxuri\u00f6se 4700mMSL. Der S\u00fcden hat schon 1\/8 flache Cumuli, die wir ansteuern. Punktgenau an der ersten Wende h\u00f6ren die Wolken auf, wir drehen 12:15 Uhr auf dem 2ten Schenkel ein. Wende soll das 3 L\u00e4ndereck Namibia-Botswana-S\u00fcdafrika sein, 527km entfernt. Leider verlieren auf den ersten 200km zu viel Zeit, sodass unser Zeitfenster auf Reserve blinkt, 16 km vor erreichen drehen wir um 16 Uhr auf Kuruman ein. Mit heftigen Schauern und Gewittern begleitet, gehen die letzten 90km des Tages spannend zu Ende. Aquaplaning auf der Piste 20, Bremse wieder Fehlanzeige!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1007\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4500.jpg\" alt=\"\" width=\"405\" height=\"540\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4500.jpg 405w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4500-113x150.jpg 113w\" sizes=\"(max-width: 405px) 100vw, 405px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1008\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4502.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"405\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4502.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4502-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p>06\/01\/18 (1140km FAI Dreieck)<\/p>\n<p>Auch heute wieder lecker Wetter, Wetter, Wetter!<br \/>\nLos geht\u2019s, weil\u00b4s am Vortag so zeitig ja Mist war, erst kurz vor 11 Uhr. Die ersten 3 B\u00e4rte im blauen gehen diesmal direkt Hammerm\u00e4\u00dfig. Wegen einem einem 50km\/h Windfeld im S\u00fcden wird schon nach 100km die erste Wendemarke gesetzt und grob Kurs Mafikeng eingeschlagen. So sch\u00f6n Sorgenfrei, ohne die l\u00e4stige Deklaration\u2026<br \/>\nDer gesamte 2te Schenkel l\u00e4uft irre gut, damit keine Grenzverletzung passiert drehen wir nach 338km vorerst auf 285\u00b0 Kurs und fliegen entlang der Borderline bis zum 23\u00b0 Ost auf S\u00fcdafrikanischer Seite. Mittlerweile hat sich der Tag pr\u00e4chtigst entwichelt, jede 2te Wolke schauert, schneit, hagelt oder h\u00e4ngt einfach nur so 300m tiefer. Mit jeder Querung der Schauerlinien werden die Schatten am Boden kompackter und es l\u00e4utet sich irgendwie wieder der abendliche<br \/>\nSchalter-AUS-Gong ein. Ab 17:10 Uhr fliegen wir nur noch unter abgeregneten Konturen die aber gelegentlich noch Steigen bis 2 m\/s parat haben. 18:15 Uhr finden wir bei aufgefrischem Gegenwind dann doch noch die fehlenden 800 Meter zum ankommen.<br \/>\nIch rolle 19:20 Uhr das letzte Mal f\u00fcr diese Saison auf der Piste in Kuruman aus. Bremse arbeitet\u2026<br \/>\nEs waren 2 Supersch\u00f6ne Wochen mit Euch\u2026<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1009\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4510.jpg\" alt=\"\" width=\"405\" height=\"540\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4510.jpg 405w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4510-113x150.jpg 113w\" sizes=\"(max-width: 405px) 100vw, 405px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Happy New Year! 2018<\/strong><\/p>\n<p><strong>Wir freuen uns auf sch\u00f6ne Fl\u00fcge im neuen Jahr<\/strong><\/p>\n<p><strong>und w\u00fcnschen allen eine erfolgreiche Saison 2018.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Kuruman Gliding Camp Team 2017\/2018<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Bericht Norbert<\/strong><\/p>\n<p>Vier Flugtage am St\u00fcck<\/p>\n<p>Nach der Weihnacht wurde ich am 25.12. unter Tr\u00e4nen und viel Herzschmerz in D\u00fcsseldorf am Flughafen von meinen Kindern verabschiedet.<\/p>\n<p><strong>26\/12\/17<\/strong><\/p>\n<p>Anstelle 04:40 rollt der A380 erst gegen 6:30 in Dubai auf die Piste. Ich komme ohne viel Schlaf in JoBurg am Hertz Schalter in die n\u00e4chste Warteschleife, hier scheint gerade Mittagspause zu sein\u2026<br \/>\nDie ersten 170 km auf dem Weg nach Kuruman liegen Autos im Stra\u00dfengraben, es sch\u00fcttet wie aus Eimern, Sichtweite bei etwa 10 Metern\u2026 Riesige Wasserfl\u00e4chen teilweise k\u00f6rnig, fast wie zu Hause. Danach ein etwa 200km breiter Streifen der echt mordsm\u00e4\u00dfig Bock auf fliegen macht, leider bediene ich aber nur ein ollen Toyota und kein Segelflugger\u00e4t. Dann wird\u2019s blau und das Thermometer zeigt langsam an das die Kalahari nahe ist und ich gleich am Ziel bin.<\/p>\n<p><strong>27\/12\/17 (960km)<\/strong><\/p>\n<p>Gestartet wird gegen 11 Uhr LOC, zun\u00e4chst geht\u2019s etwas m\u00fchsam Richtung Kimberly und wir quetschen uns zwischen Kontrollzone und einen Sperrgebiet nach S\u00fcden durch. Nach einem recht kurzen St\u00fcck in bestem Wetter wenden wir und gehen Richtung Vryburg. Z\u00fcgiges gleiten unter der Basis l\u00e4sst uns erstmal nichts Schlechtes erahnen, au\u00dfer dass die Basis genauso z\u00fcgig mit uns sinkt. Wir brechen den Versuch nach Mafikeng zu fliegen nach bemerken das nicht nur die Basis tief ist sondern auch das Steigen zu w\u00fcnschen \u00fcbrig l\u00e4sst ab. Kurs Nord-West soll uns wieder in die Spur bringen. Laut Wetterbericht auch richtig.<br \/>\nLeider nur laut Bericht, zu schwaches Steigen und keinerlei Verbesserung f\u00fchrt zur Kapitulation. Wir Qu\u00e4len uns (nur weils noch viel zu zeitig ist\u2026) noch bis Tswalu, dann hat keiner mehr Lust, es folgt gehaltloses OLC Kilometer-abgleiten, die Landung und das Abendessen.<\/p>\n<p><strong>28\/12\/17 (925km)<\/strong><\/p>\n<p>Schon fr\u00fch bl\u00e4\u00dft ein zorniger Wind um den Fr\u00fcst\u00fcckstisch. Das man noch sp\u00e4ter als den Vortag starten kann, wird heute aufgezeigt. (11:25 Uhr)<br \/>\nDie Prognose zeigt eine m\u00f6gliche Trog Linie mit heftig Wasser in den Karten westlich Kuruman. Auf geht\u2019s nach S\u00fcden unter 3\/8Cu mit stetem Anstieg der Basis und ordentlichen Steigwerten. Nach 200km drehen wir unter schon recht \u00fcppig gro\u00dfen Wolken auf 330\u00b0 ein, vor uns bildet sich die angesagte Linie mit dem ebenso angesagtem Wasser. Mit Erreichen der Vorderkante erh\u00f6ht sich das Stundenmittel auf angenehme 162km\/h bei beachtlichen 45 km\/h Gegenwind. Leider sind wir zu einem ung\u00fcnstigen Zeitpunkt im Norden an der Grenze zu Botswana, voraus h\u00e4ngt \u00fcberall Wasser am Himmel und ein Weiterflug scheint relativ unsinnig. Wir drehen um und wollen versuchen das Maximum aus dem guten St\u00fcck herausholen. Schon 130 km sp\u00e4ter ist Endstation wegen gesperrtem Luftraum voraus. Also nochmal nach 330\u00b0 eindrehen, mittlerweile ist die Linie schon an vielen Stellen kr\u00e4ftig beleuchtet, tr\u00e4gt aber Vorderseitig noch brillant. Etwa an der gleichen Stelle wie beim ersten Angriff nach Botswana einzufliegen ist wieder Schluss, diesmal weil alles was hoch steigen soll anscheinend Feierabend hat. Wir landen 18:25 in Kuruman mit einer weiteren verschenkten Stunde am Abend. Hat Bock gemacht\u2026<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1001\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4408.jpg\" alt=\"\" width=\"405\" height=\"540\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4408.jpg 405w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4408-113x150.jpg 113w\" sizes=\"(max-width: 405px) 100vw, 405px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1003\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4410.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"405\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4410.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4410-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1002\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4409.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"405\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4409.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2018\/01\/IMG_4409-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><strong>29\/12\/17 (580km)<\/strong><\/p>\n<p>In allen Wettermodellen bleibt unser Bereich heute BLAU! Die Trog Achse soll gut 150km \u00f6stlich liegen und von \u00e4hnlicher Qualit\u00e4t des Vortages entwickeln. Wind gerechnet 35km\/h \u2013 nicht un\u00fcblich in S\u00fcdafrika. An die sp\u00e4ten Starts nach 2 Tagen gew\u00f6hnt, geht\u2019s 10 nach elf los. Brutal bockiger Crosswind macht schon den Start zum Erlebnis. Nach den ersten 2-3 Kreisen in nicht allzu komfortabler H\u00f6he zeigt der Windrechner bereits 56km\/h an. Das macht nat\u00fcrlich den ersten Schenkel mit R\u00fcckenwind ganz angenehm. Wir drehen nach 220km auf Nordwest ein um den Zeitpunkt nicht zu verpassen, hinter der Schauerlinie gefangen zu sein. Auf Kurs bestes Wetter mit Steigwerten bis 7,2m\/s integriert bieten dem Wind von schr\u00e4g vorne Paroli. Bis weit westlich von unserer Position auf einmal ein geschlossener Vorhang aus Wasser sichtbar wird. Planabbruch und gegen die Front versuchen den Flugplatz zu erreichen. Wer so etwas schon mal durchflogen ist wird wissen was folgt. Allen anderen w\u00fcnsche ich diese Erfahrung nicht dringend machen zu m\u00fcssen.<br \/>\nWir landen 17 Uhr ohne den Motor gebraucht zu haben bei mittlerweile 62km\/h Wind in Kuruman.<\/p>\n<p><strong>30\/12\/17 (1060km)<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Wetterbriefing vom Vorabend sollte heute ein Tag Pause sein. Heute ist allerdings alles anders. Viel Wind am Standort, weniger davon je s\u00fcdlicher man kommt. Dazu soll der S\u00fcden gut entwickeln.<br \/>\nLeider starten wir wieder (wie irgendwie mittlerweile \u00fcblich) erst 11:11Uhr und fliegen kurz vor 12Uhr nach S\u00fcden ab. Wetter stimmt, weit s\u00fcdlich sieht man Quellungen, hier blau und viel Wind. Nach ca. 130km sind wir an den Wolken angekommen und das erb\u00e4rmliche r\u00fctteln und sch\u00fctteln l\u00e4sst nach. Kerniges steigen und eine abartig hohe Basis sind ab jetzt unserer Begleiter. Als wir tiefgefroren um 19:10 landen steht die 4te Stelle vor dem Komma.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Bericht Harald und Peer<\/strong><\/p>\n<p>Kuruman \u2013 Wetter, Umland und nat\u00fcrlich Segelfliegen<br \/>\nNach 2006 ist dies nun unser zweites Segelflugcamp in S\u00fcdafrika. Mit einer Portion Neugier im Gep\u00e4ck sind wir also am 09.Dezember von Dresden bzw. M\u00fcnchen aus nach Kuruman aufgebrochen. Nach zwei spannenden Wochen geht es nun wieder nach Hause. Hier unser Bericht.<br \/>\nWetter<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-998\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/weather_map.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"389\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/weather_map.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/weather_map-150x108.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p>Von Anfang an ging es recht gemischt zu. Die typische Wetterlage mit einem Tiefdruckgebiet im n\u00f6rdlichen S\u00fcdafrika bzw. den Nachbarstaaten und einem Hoch \u00fcber dem restlichen S\u00fcdafrika wollte sich nicht so recht einstellen. Stattdessen sorgte die in der Wetterkarte gezeigte Lage an den meisten Tagen f\u00fcr kr\u00e4ftigen Wind aus West\/Nordwest im Bereich der Nordkap-Provinz. Diese Gro\u00dfwetterlage sollte f\u00fcr unseren Aufenthalt bestimmend bleiben.<\/p>\n<p>So fielen die Ergebnisse am 11. und 12. Dezember doch recht bescheiden aus. 425 und 475 km wurden fast komplett im Blauen erflogen. Dabei konnten beim zweiten Flug sogar Leewellen genutzt werden, die sich bei fast 60km\/h Nordwestwind in ca. 5500MSL ausbildeten.<br \/>\nRichtig los ging es dann drei Tage sp\u00e4ter. Nachlassender Wind und gute Blauthermik bescherten den ersten Flug \u00fcber 830km. Eine leichte Wetter\u00e4nderung zauberte dann zu Beginn der zweiten Woche endlich Cumuli an den Himmel und sorgte f\u00fcr abnehmenden Wind. Die sich ausbildenden Gewitter tobten sich gl\u00fccklicherweise so weit entfernt von uns aus, dass von Montag bis Mittwoch wirklich gro\u00dfe Strecken zwischen 870 und 1014km f\u00fcr uns drin waren. Die Fl\u00fcge f\u00fchrten u.a. nach Botswana im Nordwesten bzw. in die N\u00e4he der Grenze zwischen Namibia und S\u00fcdafrika im Westen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-994\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/flight_2.jpg\" alt=\"\" width=\"389\" height=\"392\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/flight_2.jpg 389w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/flight_2-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 389px) 100vw, 389px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-995\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/flight_3.jpg\" alt=\"\" width=\"386\" height=\"389\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/flight_3.jpg 386w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/flight_3-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 386px) 100vw, 386px\" \/><\/p>\n<p>Umland<br \/>\nFliegen von Kuruman aus bedeutet zun\u00e4chst fliegen in der Kalahari. Buschland welches mit Pfannen gespickt ist, die recht zuverl\u00e4ssige Thermikquellen sind, pr\u00e4gen das Bild. Erst \u00f6stlich der Linie Vyburg-Douglas finden sich gro\u00dfe, landwirtschaftlich genutzte Fl\u00e4chen.<br \/>\nWestlich des Flugplatzes unterbrechen die Kuruman Hills, die sind in s\u00fcd-s\u00fcd\u00f6stlicher Richtung ca. 150km hinziehen, das Bild. Die Beschaulichkeit der Kalahari \u00e4ndert sich, wenn man sich ca. 50km weiter nach Westen wendet. Bei Kathu befindet sich einer der weltgr\u00f6\u00dften Eisenerztagebaue. Weitere Abbaugebiete f\u00fcr Erze und Diamanten liegen in der Umgebung. Ein nicht zu untersch\u00e4tzender Pluspunkt ist dabei, dass sich in der N\u00e4he der Mienen immer Flugpl\u00e4tze befinden, welche im Falle einer Aussenlandung genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-996\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Kathu.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"304\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Kathu.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Kathu-150x84.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p>Wer nach Kuruman kommt sollte sich auf abwechslungsreiche, spannende und anspruchsvolle Tage einstellen. Das Wetter ist lange nicht so homogen, wie man sich dies oft vorstellt, und gleicht an einigen Tagen sogar eher dem in heimatlichen Gefilden. An guten Tagen sind Fl\u00fcge \u00fcber 1000km und mehr drin, wie die Statistik zeigt.<br \/>\nBedanken m\u00f6chten wir uns bei Jutta, Klaus, Gerd und Sven f\u00fcr die herzliche Aufnahme sowie die fliegerische als auch kulinarische Betreuung. Wir fahren mit tollen Erlebnissen und vielen neuen Erfahrungen im Gep\u00e4ck nach Hause zur\u00fcck.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Autor Sven Haber, Assistent des Campdirektors<\/strong><br \/>\n<strong>Am Donnerstag den 14.12.2017<\/strong><\/p>\n<p>Das Wetter lie\u00df uns in Kuruman im Stich, da kam der Vorschlag von Gert Kalisch eine Safaritour zu unternehmen. Also fuhren wir mit 15 Personen aus unserem Camp los.<br \/>\nZur \u201eSisibala Lodge\u201c die mitten in den Kurumanhils liegt, ca. 60 km von unserem Standort in Kuruman entfernt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-958\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B1.2_01.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B1.2_01.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B1.2_01-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-959\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B1.3_02.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B1.3_02.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B1.3_02-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-960\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B1_03.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B1_03.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B1_03-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p>Dort angekommen standen wir erst mal gef\u00fchlt eine halbe Stunde vor verschlossenem Tor und telefonierten mit der Lodge.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-961\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B2.1_04.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B2.1_04.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B2.1_04-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-962\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B2_05.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B2_05.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B2_05-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p>Als uns die Tore vom Farmmanager aufgemacht wurden, fuhren wir zur Farm Lodge, auf dem weg da bin begegneten uns auch gleich die ersten Giraffen,<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-963\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B3.1_06.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B3.1_06.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B3.1_06-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-964\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B3_07.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B3_07.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B3_07-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p>Auf dem Abenteuerlichen weg dort hin.<br \/>\nNach einer Rundf\u00fchrung \u00fcber das Gel\u00e4nde, sowie einem kleinen Erfrischungsgetr\u00e4nk.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-965\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B4.1_08.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B4.1_08.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B4.1_08-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-966\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B4.2_09.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B4.2_09.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B4.2_09-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-967\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B4_10.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B4_10.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B4_10-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p>Wir haben alle Platz genommen auf dem Pikup.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-968\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B5.1_11.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B5.1_11.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B5.1_11-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-969\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B5_12.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B5_12.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B5_12-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p>Damit konnte die Safari losgehen,<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-970\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B6_13.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B6_13.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B6_13-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p>Er zeigte uns die Tiere und er brachte uns auch ihre Geschichten n\u00e4her. Die Tiere werden auf der Farm gez\u00fcchtet und sp\u00e4ter verkauft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-971\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.1_14.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.1_14.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.1_14-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-972\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.2_15.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.2_15.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.2_15-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-973\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.3_16.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.3_16.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.3_16-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-974\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.4_17.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.4_17.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.4_17-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-975\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.5_18.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.5_18.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.5_18-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-976\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.6_19.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.6_19.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7.6_19-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-977\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7_20.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7_20.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B7_20-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p>Die Tour neigt sich dem Ende entgegen, und wir nahmen auf der Aussichtsplattform einen sundowner Drink und genie\u00dfen die abenteuerliche Aussicht, auf die sch\u00f6ne Landschaft in S\u00fcdafrika.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-978\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.1_21.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.1_21.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.1_21-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-979\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.2_22.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.2_22.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.2_22-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-980\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.3_23.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.3_23.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.3_23-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-981\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.4_24.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.4_24.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.4_24-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-982\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.5_25.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.5_25.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.5_25-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-983\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.6_26.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.6_26.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8.6_26-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-985\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8_28.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8_28.jpg 540w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/B8_28-150x100.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 540px) 100vw, 540px\" \/><\/p>\n<p>Eine wunder sch\u00f6ne Tour, sehr Empfehlenswert.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Bericht Dr. Dina Hannebauer, Ulf Gohte<\/strong><\/p>\n<p><strong>6000km in knapp 60h<\/strong><\/p>\n<p>Kuruman again, so dachten wir, w\u00fcrde unser fliegerisches Erlebnis Ende November\/Anfang Dezember 2017 werden. Vor 2 Jahren erlebten wir Kuruman von seiner besten Seite. Doch weit gefehlt.<br \/>\nDer 1. Flug begann im A380-1000 gestartet in London, sollte uns diese geile Zahl die ganzen 14 Tage begleiten, landeten wir im str\u00f6menden Regen am Samstag fr\u00fch bei 14\u00b0 in JNB!<br \/>\nEinen Makel hatte dieser Flug allerdings und der hei\u00dft Sven und war st\u00e4ndig bei uns \u2013 der private Sklave unseres verehrten Meisters, Gert Kuruman.<br \/>\nDer Regen begleitete uns bis Vryburg, 150km vor Kuruman. Die trockenen Salzpfannen waren gef\u00fcllt mit Wasser, Pf\u00fctzen an der Strassenseite spritzen an den Autotreifen hoch. Zum Gl\u00fcck erh\u00f6hte sich die Au\u00dfentemperatur auf gutgelaunte 28\u00b0C. Jeder Segelflieger wei\u00df jedoch um die thermische Beschaffenheit bei derartiger Feuchte im Boden\u2026<br \/>\nBevor wir Kuruman erreichten, wurden wir von den Kuruman Crews Gert (NX) &amp; Klaus (HA) abgefangen zum Abendessen in die Redsand Lodge. Denn es hie\u00df: \u201eSt\u00e4rken f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage\u201c, und bereits am Sonntag hoben wir ab zum Einfliegen mit der PK Nimbus 4 DM, ab.<br \/>\nKleinen h\u00fcbschen Wolken folgend flogen wir gen Vryburg, um der Feuchte des Bodens Tribut zu zollen. Ca. 17.00 Uhr schaltet Petrus die Thermik ab und wir nahmen Schleichfahrt ein gen Kuruman. Logo ein h\u00fcbscher Landeplatz zeigte Gerts h\u00fcbsches LX noch als m\u00f6glichen Ausweichort an. \u201eLogo\u201c, lachte uns Gert verschmitzt abends mit einem Castle Lager Bier aus, ist n\u00fcscht, ein Platz im Nichts aus Nichts\u2026.<br \/>\nUnd der RUN begann\u2026Montag 800km, Dienstag 850km, Donnerstag ein starkes 545km Dreieck, Freitag 850km, Sonntag 911km, Mittwoch 670km, Donnerstag 90km,Freitag 200km und Samstag 950km. Fast alle Tage waren gepr\u00e4gt von anf\u00e4nglicher Blauthermik, sp\u00e4teren hohen schnellen Wolken, Gewittern, Turbulenzen und langen Endanfl\u00fcgen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-950\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild1k.jpg\" alt=\"\" width=\"504\" height=\"378\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild1k.jpg 504w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild1k-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 504px) 100vw, 504px\" \/><\/p>\n<p>geile Wolken<\/p>\n<p>Um in Fahrt zu kommen nahm uns HAi (Klaus) am Dienstag in Schlepptau und im betreuten Fliegen ging es nach Douglas, wechselte unser Edelbetreuer den Kurs auf 320\u00b0. Hier bildete sich eine Schauerlinie, der wir 380km folgten. Die Schauerlinie surften wir ca. 200km an seiner Vorderseite entlang im Schatten des HAi.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-951\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild2k.jpg\" alt=\"\" width=\"1008\" height=\"756\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild2k.jpg 1008w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild2k-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild2k-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1008px) 100vw, 1008px\" \/><\/p>\n<p>Schauerlinie<\/p>\n<p>Der Hai fra\u00df sich an seinem Ende durch eine Schauergardine und nahm dann Umkehrkurs. Die Schauer schienen undurchdringlich gen Heimat, so dass wir 100 weitere km nach S\u00fcden flogen. Dort tief angekommen, schnappte sich der HAi seinen n\u00e4chsten Happen und schoss durch einen Regenvorhang gen Hotazel. Wir kniffen den Arsch zusammen und bogen 90\u00b0 rechts ab nach Sischen, einem Verkehrslandeplatz 50km westlich. Der HAi holte sich hinter dem Vorhang seinen letzten Bart nach Hause und vollendete seine 900km, wir zogen den Motorjoker und trugen 850 begleitete km nach Hause. Beim Ausrollen eilte uns der Leibeigene Sven freudig erwartend mit einem Bier entgegen und es machte \u2026 Zisch, als er das Bier \u00f6ffnete.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-952\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild3k.jpg\" alt=\"\" width=\"1008\" height=\"756\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild3k.jpg 1008w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild3k-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild3k-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1008px) 100vw, 1008px\" \/><\/p>\n<p>Sonnenuntergang<\/p>\n<p>Schon am Vorabend des folgenden Mittwoch schmierte sich Gert Bemmen, ein Omen f\u00fcr 1000+ km. Das Briefing war vorverlegt, 10.00 Uhr Startbereitschaft auf Runway 02.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-953\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild4k.jpg\" alt=\"\" width=\"807\" height=\"605\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild4k.jpg 807w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild4k-150x112.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild4k-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 807px) 100vw, 807px\" \/><\/p>\n<p>Startaufstellung<\/p>\n<p>Gert startete als Erster. Qu\u00e4lende Blauthermik bis maximale 1000m GND machte den schwarzen Kn\u00fcppel schweissnass, es kamen Erinnerungen an Roitzschjora 2001 und die goldene Anh\u00e4ngerkupplung auf. Hei\u00dfe 1 \u00bd h wurden Runden um Kuruman gedreht. Aus den meteorol\u00fcgischen 1000km zogen ziemlich alle 9 Piloten ca. 600km heraus. Gert sei Dank.<br \/>\nDie \u00dcbung hatte ihr Gutes. Zum Bergfest, am Sonntag, hatten wir unser Hoch. Sven war wie immer hilfsbereit, holte die O2 Flaschen, schmierte Gert die Bemmen, stellte das Bier kalt und zielt schon nach einer Woche den Edelhelferstatus an :). Schon eine halbe Stunde nach Start trauten wir uns einen blauen Abflug gen Spitzkopf (125\u00b0 SO) zu. Die blauen B\u00e4rte vermuteten wir an den Farmen, die an wei\u00dfen Sandfl\u00e4chen lagen und hin und wieder hob sich dort auch die Fl\u00e4che in turbulenter Warmluft. Nach 100km bogen wir ab zu den ersehnten Wolken. 260km Konvergenz in die botswanische Savanne waren purer Genuss. Nach dem betreuten Fliegen und v\u00e4terlichen Ratschl\u00e4gen von Gert und Klaus, machten wir unsere Meister stolz. Nach 2h querten wir den Grenzfluss zu Botswana, mussten jedoch wenden, da eine weitere Front im Norden stand. Die Konvergenz verpasste uns mit R\u00fcckenwind einen weitere Kick und einer Durchschnittpower von 170km\/h bis H\u00f6he Kuruman. Richtung Kuruman standen Lentis am Himmel. Weiter Fahrt nach S\u00fcden hob sich die Basis dank Scherwellen von 4.500m MSl auf 5.400m MSl. Unserem Tagesgl\u00fcck entgegen glitten wir 165km nach Kuruman ab. Was f\u00fcr ein geiler Tag.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-954\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild5k.jpg\" alt=\"\" width=\"807\" height=\"605\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild5k.jpg 807w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild5k-150x112.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild5k-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 807px) 100vw, 807px\" \/><\/p>\n<p>Dina&amp;Ulf<\/p>\n<p>Bis zum Ende unseres wirklich sch\u00f6nen Urlaubes begleiteten Gewitter unsere Tagesplanung, die je nach Tageslaune und Risikoschwelle mehr oder weniger genutzt wurden. Safety First war unser Motto.<br \/>\nNicht vergessen werden darf unser Kulturtag zur Big Hole, der \u00e4ltesten Diamantenmine in S\u00fcdafrika, in Kimberley. Zusammen mit Sven hatten wir einen lustigen und interessanten Tag in Afrika.<br \/>\nBesonderen Dank gilt unseren Freunden Jutta und Sven, die unsere Tage mit F\u00fcrsorglichkeit und Herzlichkeit bereicherten. Wein, lekker Steaks und \u201eHe Lehne\u201c vers\u00fc\u00dften unsere Abende.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-955\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild6k.jpg\" alt=\"\" width=\"807\" height=\"605\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild6k.jpg 807w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild6k-150x112.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild6k-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 807px) 100vw, 807px\" \/><\/p>\n<p>gem\u00fctlicher Abend<br \/>\nDen gesamten Urlaub und die wirklich interessanten Fl\u00fcge h\u00e4tten wir mit Sicherheit ohne Klaus und Gerts Unterst\u00fctzung nicht umsetzen k\u00f6nnen. Das ist schlie\u00dflich die wirklich sch\u00f6ne Idee am Kuruman Gliding Camp: Du wirst hier nicht allein gelassen!<\/p>\n<p>Dina und Ulf \u2013 wir kommen wieder!<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Bericht Dieter Prang\u00a0 HD<\/strong><\/p>\n<p><strong>Von Konvergenzen, rosa Wolken und kr\u00e4ftigen Schauern \u2026<\/strong><\/p>\n<p>Als S\u00fcdafrika-Neuling war ich ganz besonders gespannt was mich hier in Kuruman erwarten wird. Nach 16 Flugtagen mit insgesamt 107 Stunden und jeder Menge Kilometer kennt die Begeisterung nach wie vor keine Grenzen! Zwar will sich die \u201aklassische\u2018 S\u00fcdafrika-Wetterlage nicht einstellen und die eingefleischten Kurumanier warten leicht ungeduldig darauf, dass es endlich richtig losgeht, aber wenn man das deutsche Wetter gewohnt ist und es nicht besser wei\u00df, dann kann man es nur gro\u00dfartig finden.<br \/>\nUnsere ASH31mi ist wohlbehalten in Kuruman angekommen, aufger\u00fcstet und los geht\u2019s. Die ersten Tage waren durch Blauthermik dominiert, die hier allerdings deutlich mehr Spa\u00df macht. Bei einer Arbeitsh\u00f6he von durchschnittlich 3000 Metern kann man auch l\u00e4ngere Durststrecken leichter \u00fcberbr\u00fccken und der n\u00e4chste Bart kommt bestimmt. Dann geht es manchmal rauf wie im Fahrstuhl \u2026 und danach manchmal auch genauso wieder runter; aber insgesamt kommt man recht verl\u00e4sslich voran.<br \/>\nWir hatten das Gl\u00fcck, dass sich in den letzten Tagen mehrfach Konvergenzen aufgebaut haben. Der Weg dorthin (und von dort zur\u00fcck) ist manchmal etwas m\u00fchsam, aber daf\u00fcr wird man mit einer Thermikautobahn belohnt, die mehrere 100 Kilometer lang sein kann. Um erste Erfahrungen zu sammeln, wo man am besten und schnellsten unterwegs ist, fliege ich einfach mal Georg mit seinem Nimbus 4DM hinterher. Ich achte darauf, dass ich ihn blo\u00df nicht von meinem Flarm verliere und bekomme so langsam ein Gesp\u00fcr f\u00fcr die Ideallinie. Die satten, dunklen Wolken sind zwar sehr verlockend, aber am besten geht\u2019s an der Vorderkante, wo sich leicht zerrissene Wolkenfetzen bilden. Man steigt unter den Wolken, vor den Wolken und zwischen den Wolken und pl\u00f6tzlich ist man dr\u00fcber. Ich habe ein spektakul\u00e4res Panorama; links Blau, rechts Regen und vor mir die nicht enden wollende Konvergenzlinie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-939\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-1.1.jpg\" alt=\"\" width=\"816\" height=\"612\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-1.1.jpg 816w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-1.1-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-1.1-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 816px) 100vw, 816px\" \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-940\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-2.2.jpg\" alt=\"\" width=\"816\" height=\"612\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-2.2.jpg 816w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-2.2-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-2.2-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 816px) 100vw, 816px\" \/><\/p>\n<p>Es w\u00e4re langweilig, wenn die Konvergenz sich immer gleich aufbaut. Bei starkem Wind zeigt die Wolkenunterseite gerne eine wellige Struktur. Allerdings musste ich auch lernen, dass es dort nicht zwangsl\u00e4ufig nach oben geht.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-941\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-3.3.jpg\" alt=\"\" width=\"816\" height=\"612\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-3.3.jpg 816w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-3.3-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-3.3-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 816px) 100vw, 816px\" \/><\/p>\n<p>Am meisten Spa\u00df macht es am 4. Dezember, wo ich unter einer Konvergenz ganze 270 Kilometer nach Nordwesten bis an die Grenze Botswanas fliegen kann. Ich lerne, dass man die Klappenstellung 1 der \u00b431 auch im Vorflug gut verwenden kann und dann und wann warnt mich mein LX, dass wir zu schnell sind. Das h\u00e4tte gerne noch ein paar Stunden so weitergehen k\u00f6nnen, allerdings hat das Wetter bereits am Nachmittag abgebaut und wir treten den Heimweg an.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-942\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-4.4.jpg\" alt=\"\" width=\"816\" height=\"612\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-4.4.jpg 816w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-4.4-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-4.4-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 816px) 100vw, 816px\" \/><\/p>\n<p>Neben den Konvergenzen habe ich auch besondere Freude an den rosa Wolken. Bei starker Thermik wird viel roter Kalahari-Staub mit nach oben transportiert. Das gibt den Wolken einen besonderen Charme und ist auch recht n\u00fctzlich, weil man eine Indikation hat wo sie besonders gut ziehen. Leider filtert meine Sonnenbrille das Rosa weitgehend raus und so setze ich sie dann und wann mal ab, um das Spektakel in Originalfarbe zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-943\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-5.5.jpg\" alt=\"\" width=\"816\" height=\"612\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-5.5.jpg 816w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-5.5-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-5.5-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 816px) 100vw, 816px\" \/><\/p>\n<p>Die Feuchtigkeit ist die \u201aSeele der Thermik\u2018 und ohne Feuchte h\u00e4tten wir hier keinen Spa\u00df. Allerdings ist es manchmal auch zu viel des Guten und w\u00e4hrend des hiesigen Winters bilden sich gerne Schauer und Gewitter. Sie bilden sich schnell und man muss darauf achten, dass man auf der \u201asicheren\u2018 (trockeneren) Seite der Luftmasse fliegt (sonst ergeht es so wie Harry, der unfreiwillig in Fryburg \u00fcbernachten musste). Zum Abend brechen die Schauer aber auch z\u00fcgig zusammen und wenn man nicht zu weit vom Platz entfernt ist, dann steht einer entspannten Landung normalerweise nichts entgegen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-944\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-6.6.jpg\" alt=\"\" width=\"816\" height=\"612\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-6.6.jpg 816w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-6.6-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-6.6-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 816px) 100vw, 816px\" \/><\/p>\n<p>Die Schauer haben ein anderes Bild als gewohnt. Durch die gro\u00dfe H\u00f6he in der man fliegt erscheinen sie lokal begrenzt, auch wenn das vom Boden aus ganz anders empfunden wird. Und wenn es regnet, dann sieht es aus, als w\u00fcrde jemand den St\u00f6psel aus der Wolke ziehen. Man kann erkennen, dass von dem Regen der oben aus der Wolke rauskommt, nur wenig am Boden ankommt. Ach ja; und wenn man mal in so einen Schauer reinkommt, dann prasselt der Hagel gegen die Haube. Man m\u00f6chte auf Mindestfahrt runter, aber das bringt einen ja auch nicht wirklich weiter.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-945\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-7.7.jpg\" alt=\"\" width=\"816\" height=\"612\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-7.7.jpg 816w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-7.7-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-7.7-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 816px) 100vw, 816px\" \/><\/p>\n<p>Meine ersten 3 Flugwochen neigen sich dem Ende und in 3 Tagen geht\u2019s zur\u00fcck nach Deutschland; der Gl\u00fchwein ruft. Meiner Bruder Helmut \u00fcbernimmt unsere `31 bis ich Anfang Januar 2018 in das dritte Drittel der Saison starte. Ich bin zwar noch gar nicht weg, aber kann es bereits kaum erwarten, wieder anzukommen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-946\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-8.8.jpg\" alt=\"\" width=\"612\" height=\"612\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-8.8.jpg 612w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/Bild-8.8-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 612px) 100vw, 612px\" \/><\/p>\n<p>Bericht Dieter Prang<\/p>\n<hr \/>\n<p>Bester<strong> Junior Sachsen &#8211; Alrik Dargel<\/strong><br \/>\n28.11.17<br \/>\n\u00dcber Kuruman<\/p>\n<p>Der rechte Fl\u00fcgel hebt sich deutlich und die Thermikblase erfasst den Flieger. &#8222;Jetzt rechts rein!&#8220; denke ich. Der Pilot unseres 20-sitzigen Passagierflugzeugs denkt offenbar anders, denn er fliegt einfach weiter Richtung Johannesburg. Kurze Zeit sp\u00e4ter tauchen wir in die Wolke, durch die Wolke und aus der Wolke heraus. Ich erhasche einen letzten Blick auf Kuruman Airfield, dann wird mein Blick von der \u00e4u\u00dferst attraktiven Stewardess abgelenkt, die mir etwas zu Trinken anbietet.<\/p>\n<p>Ich habe mir extra einen Platz vor dem Fl\u00fcgel ausgesucht damit ich die letzten Blicke auf S\u00fcdafrika genie\u00dfen kann, aber ich muss mich sehr anstrengen, um am riesigen Triebwerk vorbeizugucken, das sich unerfindlicher weise genau vor meinem Fenster befindet.<\/p>\n<p>Es schiebt sich eine Gewitterwolke hinter dem Triebwerk in mein Sichtfeld. Kurz drauf meint der aus Segelfliegersicht v\u00f6llig untalentierte Kapit\u00e4n, dass sich unser Anflug auf Johannesburg wegen schlechten Wetters verz\u00f6gern wird. Wir drehen einige Kreise am Rande der riesigen Wolke und kommen jedes mal an Mammatus vorbei, die von nahem recht unspektakul\u00e4r aussehen. Langsam werde ich unentspannt, weil meine Umsteigezeit in Johannesburg nicht zu \u00fcppig ist und ich auch noch einchecken muss. Endlich setzen wir unseren Flug fort und es geht unter die Wolke. \u00dcber Johannesburg ist gerade Weltuntergang. Der Himmel ist finster und \u00fcber dem Zentrum steht eine graue undurchsichtige Wand, aus der hin und wieder klar konturierte Blitze zucken. Nun \u00fcberkommen mich ernsthafte Zweifel, ob wir auch auf dem Internationalen Flughafen landen, den ich nirgends erblicken kann. (Es gingen zuletzt noch Ger\u00fcchte \u00fcber einen zweiten Flughafen in Johannesburg um.) Als wir an den gro\u00dfen Leitwerken vor\u00fcber schweben, f\u00e4llt mir ein Stein vom Herzen. Wenn er auch beim Thermikfliegen versagt hat, landen kann er, unser Kapit\u00e4n.<\/p>\n<p>Auf dem Flugplatz angekommen eile ich zum Check-In und weiter zur Passkontrolle. &#8222;What happend to your passport?&#8220; fragt mich der Schwarze Grenzbeamte. Es wird wirklich Zeit, dass ich das Teil mal erneuere denke ich und stammele wieder irgendeine Entschuldigung.<\/p>\n<p>29.11.17<br \/>\nMadrid International<\/p>\n<p>Da sitze ich nun seit 4 Stunden und warte, dass auf der riesigen Anzeigetafel mein Flug \u00fcberhaupt erstmal angezeigt wird, von einem &#8222;Please go to the gate&#8220; mal ganz abgesehen. Ich habe mich irgendwie bei der R\u00fcckreise verbucht und habe nun 10h Aufenthalt in Madrid. V\u00f6llig \u00fcberm\u00fcdet h\u00e4nge ich auf einem Wartebank. \u00dcberm\u00fcdet, aber insgesamt zufrieden.<\/p>\n<p>Ich denke nochmal zur\u00fcck wie Krapottke mir Anfang September mitgeteilt hat, dass er den Afrikapreis vom Landesverband nicht beanspruchen wird und wenige Tage sp\u00e4ter der &#8222;Heinza&#8220; mich anrief, um mir zu sagen, dass ich der Gl\u00fcckliche bin. Wenige Tage sp\u00e4ter war ich bei Gert zum ersten kennen lernen. Dann Flug buchen. Damals habe ich die Weichen f\u00fcr meinen 10 st\u00fcndigen Aufenthalt gestellt, schie\u00dft es mir durch den Kopf. Tja und nun sitze ich hier und kann auf drei wundersch\u00f6ne aber auch kontrastreiche Wochen zur\u00fcckblicken, in denen ich viel gesehen und gelernt habe.<\/p>\n<p>Berlin Tegel<\/p>\n<p>Ich trete aus der Schiebet\u00fcr und die eisige Berliner Winterluft schl\u00e4gt mir ins Gesicht, naja wenigstens nicht der Zollbeamte, sage ich mir und mache mich auf den Weg in die Tristesse meines hiesigen Alltags.<br \/>\n23.11.2017<br \/>\nIm 4DM mit Klaus<\/p>\n<p>Ich sitze heute wieder bei Klaus im Nimbus nachdem wir an Gerts Nimbus bei der Vorflugkontrolle die Motorklappe dauerhaft ge\u00f6ffnet haben. Zu meinem Gl\u00fcck brachte mich Gert bei Klaus unter und widmete sich allein der Reparatur. Als ob ich es geahnt h\u00e4tte, habe ich 10min vorher schon alle Sachen zu Klaus Nimbus getragen, dann aber festgestellt, dass ich mich im Flieger geirrt habe und alles zum richtigen Flieger gebracht, um es anschlie\u00dfend wieder bei Klaus einzur\u00e4umen.<br \/>\nWir fliegen wieder in Blauthermik am Waal River entlang und \u00f6stlich stehen wundersch\u00f6ne dreist\u00f6ckige Leticularis. Meine Kamera hat \u00e4rgerlicher Weise am zweiten Umzug nicht teilgenommen und leistet nun Gert bei der Reparatur Gesellschaft. Die Lentis stehen leider im Luftraum von Kimberley und sind damit f\u00fcr uns nicht nutzbar.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-923\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-1.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-1.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-1-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-1-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nLandwirtschaft am Waal River ohne Lentis<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter versuchen wir und einer Mischung aus Cumulus und Lenticularis Steigen zu finden, aber uns fehlt die Zeit, um uns eingehender mit diesem Ph\u00e4nomen zu besch\u00e4ftigen und wir fliegen weiter.<br \/>\nWir kommen um 18 Uhr am Platz an und verl\u00e4ngern die Strecke mit der verbliebenen H\u00f6he. Da wir allerdings kein Steigen mehr finden, sind wir gezwungen umzukehren, um noch sicher zum Platz zu kommen. Als wir wieder am Platz ankommen, fehlen noch 25km zu den 700 und wir finden leichtes Steigen. Da unsere Schenkel verbraucht sind, m\u00fcssen wir allerdings den letzten Schenkel verl\u00e4ngern und damit 25km vom Platz weg, um die 700 vollzumachen. Danach m\u00fcssen wir allerdings auch noch sicher zum Platz zur\u00fcckkommen. Au\u00dferdem sitzt uns der Sonnenuntergang im Nacken, denn 19:00 geht die Sonne unter.<br \/>\nDas Steigen l\u00e4sst und wir fliegen ab. Noch 20 Minuten bis Sunset und mit der H\u00f6he, die wir gewonnen haben, wird die Strecke gerade so zu schaffen sein. Ganz vorsichtig gleiten wir ab und ich freue mich \u00fcber jede tragende Linie, die uns H\u00f6he schenkt. Im Endanflugrechner tickt die Ankunftsh\u00f6he am Flugplatz schnell runter. Bei +300 wollen wir umdrehen, um noch etwas Sicherheit zu haben. Noch +426m und es fehlen noch 3km. Jetzt wird es spannend. Das reicht nie. Bei +350m fehlt noch 1km und ich \u00fcbergebe Klaus das Steuer, damit er selbst entscheiden kann, wann wir umdrehen. Er sitzt es aus und mit +250m haben wir die 700km im Kasten und befinden uns im Endanflug auf Kuruman. Doch es bleibt spannend, denn wir haben noch 25km vor uns. Selbst wenn wir Steigen finden, k\u00f6nnen wir es nicht annehmen, schon jetzt schaffen wir es gerade rechtzeitig zum Sonnenuntergang. Immer weiter schrumpft unsere Sicherheitsh\u00f6he zusammen. 5km vor dem Platz atme ich auf. Mit der H\u00f6he schaffen wir es definitiv.<br \/>\nAls wir aussteigen, sieht man nur noch das Abendrot hinter den Kuruman Hills. Zufrieden nehmen wir das \u201eAfter Landing Beer\u201c von Jutta in Empfang und t\u00fcten den Flieger ein. Was f\u00fcr ein geiler Flug!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-921\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-4-1.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-4-1.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-4-1-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-4-1-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nDie Kuruman Hills<\/p>\n<p>24.11.2017<br \/>\nKuruman Airfield, 12:00<\/p>\n<p>Wir beobachten Dieter in seiner 31 wie er sich langsam \u00fcber dem Platz emporschraubt. Er meldet 3300m Basis und gutes Steigen, aber es ist ein weiter Weg durchs Blaue bis zu der Wolkenlinie am Horizont, an der man heute entlangfliegen sollte. Dazu kommt kr\u00e4ftiger Wind, der den R\u00fcckweg erschwert und die niedrige Arbeitsh\u00f6he von 2000m \u00fcber Grund. Abbruch, wir packen den Flieger wieder ein.<br \/>\nPl\u00f6tzlich kommt Gert auf die Idee, dass er ja die 22 noch aufr\u00fcsten kann, mitten in der gr\u00f6\u00dften Hitze des Tages. Wiederwillig folgen wir ihm zum Container und bauen die 22 St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck zusammen, wobei ein St\u00fcck schwerer ist als das andere. Als ich dann die manuellen Ruderanschl\u00fcsse betrachte, kommt mir unweigerlich der Gedanke, dass dieses Flugzeug nicht zum Aufr\u00fcsten gemacht ist.<br \/>\nAls wir fertig sind, haben Teile meiner Haut eine r\u00f6tliche F\u00e4rbung angenommen, die mich auch in den n\u00e4chsten Tagen noch besch\u00e4ftigen sollte.<\/p>\n<p>06.08.2017<br \/>\nSchwarzheide<\/p>\n<p>Nachdem ich am 3.7. nochmal ein sch\u00f6nes Dreieck geflogen bin fehlt mir nun noch ein guter Flug f\u00fcr die drei DmST-Fl\u00fcge. Dieser muss allerdings deutlich besser sein als die letzten, denn es fehlen noch einige Punkte auf Krapottke und dieser fliegt nat\u00fcrlich heute auch. Heute ist vorrausichtlich einer der letzten guten Tage im Jahr. Der Rest der Saison ist bei mir auch ausgeplant, also muss es heute klappen. Ich schreibe ein 500km FAI Dreieck aus.<br \/>\nIch verzettele mich direkt auf dem ersten Schenkel und wie vorhergesagt macht das Wetter am ersten Wendepunkt zeitig Schluss und die Aufgabe ist nicht mehr schaffbar. Ich lasse Afrika sein und mache mit Fabian einen sch\u00f6nen Teamflug unter kilometerlangen Aufreihungen. Am Ende stehen 500km auf der Uhr aber eben nicht ausgeschrieben und nicht im Dreieck. Krapottke hat seine Aufgabe auch nicht geschafft, also h\u00e4tte auch weniger Strecke gereicht, aber was solls. Man wird sicher auch so nochmal irgendwie nach Afrika kommen.<\/p>\n<p>25.11.2017<br \/>\nAn der Konvergenz<\/p>\n<p>Heute bin ich wieder mit Gert unterwegs. Wir haben uns 100km durch das Blaue gebastelt und haben es nun endlich mal mit Wolken zu tun. Die heraush\u00e4ngenden Fetzen bei den Cumulus weisen auf eine Konvergenz hin, also ein Bereich, an dem zwei unterschiedliche Luftmassen aufeinandertreffen. Diese bieten meist auf einer schmalen Linie gutes Steigen.<br \/>\nWir gehen ran und nun geht es neben (und auch durch) Wolkenfetzen entlang der Konvergenz Richtung Norden. Teilweise geht es im Geradeausflug mit 4-5m\/s nach oben. Im Norden frischt der Wind erheblich auf und wir drehen schleunigst wieder um und folgen der Konvergenz nach S\u00fcden. Als die Konvergenz einen scharfen Knick nach Osten macht, biegen wir ab und arbeiten uns gegen den Wind wieder nach Hause.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-925\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-3.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-3.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-3-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-3-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/>Kurs auf die Konvergenz<\/p>\n<p>An der Konvergenz nach S\u00fcden<\/p>\n<p>Das war mein letzter Flug mit Gert, ab morgen wird der Nimbus verchartert, aber ich darf noch zwei Tage bei Klaus mitfliegen. Aus den versprochenen zwei Tausendern ist leider nichts geworden, aber ich hatte dennoch sch\u00f6ne Fl\u00fcge mit Gert.<br \/>\nUm Gert etwas zu fordern, habe ich festgelegt, dass ich meine wuchernden Bart erst nach dem Tausender rasiere. Vor zwei Tagen bin ich schwach geworden und sozusagen in Vorleistung gegangen, aber auch das hat nichts gen\u00fctzt. Das Wetter spielte einfach nicht mit.<\/p>\n<p>26.11.2017<br \/>\nNachmittags<\/p>\n<p>Wir fliegen mal wieder unsere \u201eStandardstrecke\u201c: s\u00fcdlich nach Douglas, dann nach nord\u00f6stlich am Waal entlang und wieder nach Kuruman. Diesmal kommen uns auf dem zweiten Schenkel erfreulicherweise Wolken entgegen und wir fliegen zur Abwechslung mal Wolkenthermik. Ich habe mich bereits so daran gew\u00f6hnt, im Blauen geradeauszufliegen bis das Steigen kommt, dass ich v\u00f6llig \u00fcberfordert bin, als das Steigen durch die Wolken markiert wird. Ich fliege an den ersten drei B\u00e4rten irgendwie vorbei und erst nach der Wende komme ich in Fahrt und nehme nur noch \u00fcber 3m\/s integriert an. Den Rest lasse ich stehen. Das klappt ziemlich genau zwei B\u00e4rte lang. Danach baut das Wetter schon wieder ab und wir m\u00fcssen uns mal wieder nach Hause basteln. Ich \u00fcbergebe das Steuer wieder an Klaus, damit wir auch eine Chance haben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-927\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-5.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-5.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-5-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-5-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nUnsere Lodge von oben<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-928\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-6.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-6.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-6-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-6-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/p>\n<p>Wasserlassen vor der Landung<\/p>\n<p>27.11.2017<br \/>\nVor Danielskuil, mittags<\/p>\n<p>Ich genie\u00dfe die afrikanische Landschaft mal von nahem, w\u00e4hrend Klaus vorne schwitzt und nach Thermik sucht. \u201eNa sage mal\u201c sagt Klaus jetzt schon mindestens zum dritten Mal, nachdem sich mal wieder ein Bart nach einem Kreis als Niete erwiesen hat. Wir haben noch 800m \u00fcber Grund und sollten wirklich langsam mal wieder \u201eEinen einr\u00fchren\u201c. W\u00e4hrend wir im Blauen k\u00e4mpfen, stehen im Sperrgebiet neben uns die sch\u00f6nsten Wolken. \u00dcber dem Kieswerk in Danielskuil finden wir endlich wieder gutes Steigen und es geht an der Wolkenkante nach Westen.<\/p>\n<p>Nach Westen Richtung Uppington, nachmittags<\/p>\n<p>Jetzt schwitze ich, denn ich habe das Steuer \u00fcbernommen und muss an Gert in seiner 22 dranbleiben. Dieser rast mit einem Affenzahn die Wolkenkante entlang. Ich gerate in einen Konflikt zwischen der von Klaus vorgegebenen H\u00f6chstgeschwindigkeit von 170km\/h und dem wachsenden Abstand zu Gerd, der offenbar schneller fliegt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-929\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-7.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-7.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-7-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-7-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/p>\n<p>Unterwegs mit der 22<\/p>\n<p>In unserer H\u00f6he besteht schon ein signifikanter Unterschied zwischen der angezeigten und der wahren Fluggeschwindigkeit, der in der geringeren Luftdichte begr\u00fcndet ist. An Tagen mit so gutem Steigen wie heute, sollte man maximal mit der B\u00f6engeschwindigkeit von 180km\/h (wahre Geschwindigkeit) vorfliegen, da es sonst zur \u00dcberlastung der Struktur kommen kann.<br \/>\nIm n\u00e4chsten 5m Bart hinter Uppington hat Gert deutlich besseres Steigen und l\u00e4sst uns stehen. Wir fliegen also alleine weiter nach Botswana und wenden dort 16:30.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-930\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-8.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-8.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-8-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-8-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nOranjeriver vor Uppingt<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-931\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-9.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-9.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-9-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-9-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nHammerwetter in Botswana<br \/>\nNach S\u00fcden Richtung Kuruman, abends<br \/>\nDas Wetter baut schneller ab als erwartet und wir m\u00fcssen teilweise weit gleiten, um wieder gutes Steigen zu bekommen. Um 18:10 r\u00fchrt Klaus den Endanflugbart ein und wir steigen nochmal 2000m mit 2m\/s integriert. Ich habe schon wieder Sorgen, dass wir rechtzeitig zum Sunset in Kuruman eintreffen, denn wir wollen noch ein St\u00fcck nach Westen verl\u00e4ngern. Mit 4500m beginnen wir den Endanflug. An der Endleiste vom Querruder hat sich vom Eis gebildet, weil etwas Wasser aus dem Wassertank ausgelaufen ist. Das Wasser im Tank flie\u00dft aber noch ab, also kein Grund zur Sorge.<br \/>\nEine Viertelstunde vor Sonnenuntergang wenden wir Richtung Kuruman und \u00fcber den Kuruman Hills z\u00e4hlen die Kilometer langsam hoch: 997&#8230;998\u2026999\u20261000. Ein kleiner Jubel bricht aus im Cockpit des Nimbus. Wir haben es an meinem letzten Tag doch noch geschafft.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-933\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/FHD0043.jpg\" alt=\"\" width=\"662\" height=\"376\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/FHD0043.jpg 662w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/FHD0043-150x85.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 662px) 100vw, 662px\" \/><\/p>\n<p>1000!<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-932\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-10.jpg\" alt=\"\" width=\"770\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-10.jpg 770w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-10-150x140.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-10-768x718.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 770px) 100vw, 770px\" \/><\/p>\n<p>Fliegen verbindet!<\/p>\n<p>Ich bin \u00fcbergl\u00fccklich, dass ich jetzt doch noch den 1000er miterlebt habe und sogar in Botswana gewesen bin, auch wenn es dort au\u00dfer B\u00fcschen und Str\u00e4uchern wirklich gar nichts mehr zu sehen gab. Aber das konnte man ja vorher nicht wissen.<br \/>\nGert hat heute seinen 100. 1000er geflogen, auch wenn er laut eigener Aussage mit der neuen Technik stark zu k\u00e4mpfen hatte. Umso erstaunlicher ist das Flugergebnis.<br \/>\nAbends lade ich Gert, Jutta und Klaus zum Essen ein, um mich f\u00fcr die tolle Zeit zu bedanken. Morgen Nachmittag geht es dann wieder heim, w\u00e4hrend die anderen noch bis Anfang Februar bleiben.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-935\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG-20171127-WA0000.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"960\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG-20171127-WA0000.jpg 1280w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG-20171127-WA0000-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG-20171127-WA0000-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/p>\n<p>Abschiedsessen<\/p>\n<p>19.11.2017<br \/>\nIch fliege heute wieder mit Klaus, weil bei Gert eine Motorklappe offensteht und erst repariert werden muss. Gl\u00fccklicher Weise bot sich die Ausweichm\u00f6glichkeit auf Klaus Nimbus. Wir haben wieder Blauthermik doch heute mit h\u00f6herer Basis und besserem Steigen. Wir fliegen wieder nach S\u00fcden Richtung Douglas und dann wieder den Vaal River hinauf. In der N\u00e4he des Flusses wird die Steppenlandschaft von kreisrunden, gr\u00fcnen Feldern durchbrochen. Um die landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4chen sind gro\u00dfr\u00e4umig Siedlungen der Schwarzen Bev\u00f6lkerung angeordnet, die auf den Feldern, die Arbeit machen. Diese Siedlungen sind von oben gut an den lose angeordneten H\u00fctten mit gl\u00e4nzenden Wellblechd\u00e4chern auf staubigem, rotem Boden zu erkennen.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-911\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-1.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-1.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-1-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-1-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nEine Siedlung der Schwarzen Bev\u00f6lkerung am Stadtrand von Kuruman<br \/>\n\u00d6stlich des Flusses lassen die Steigwerte stark nach und wir gleiten wieder nach Westen Richtung Kuruman. Das Steigen und auch die Basish\u00f6he wird wieder besser und wir nehmen Kurs auf den letzten Wendepunkt Nordwestlich von Kuruman. Es ist schon 17:30 und Thermik wird seltener. \u00dcber einer Mine ziehen wir nochmal einen Bart auf 4800m und haben theoretisch die Endanflugh\u00f6he f\u00fcr den Rest der Aufgabe (noch 150km) erreicht. Wir wagen es doch vor dem letzten Wendepunkt sinkt die Ankunftsh\u00f6he in Kuruman auf 500m und die hat man auf 100km Gleitstrecke doch schnell mal eingeb\u00fc\u00dft. Wir wollen schon abdrehen, als aus den felsigen Bergen unter uns nochmal ein guter Bart abgeht. Wir machen nochmal hoch, nehmen den Wendepunkt und gleiten mit ordentlich Sicherheit die letzten 100km nach Kuruman ab. Das Resultat kann sich sehen lassen: 860km und 750km FAI Dreieck.<\/p>\n<p>21.05.2017<br \/>\nK\u00f6nigsdorf, abends<br \/>\nFabian und ich sind gerade beim Alpenfluglehrgang der Idaflieg und lassen den Abend nach einem sch\u00f6nen Flugtag ausklingen. Ein Blick ins OLC zeigt, dass auch in Schwarzheide gutes Wetter war (nachtr\u00e4glich betrachtet der beste Tag im Jahr). Krapottke fliegt eine ausgeschriebenes 600km Dreieck und rutscht damit auf Platz 1 in der Juniorenwertung der Clubklasse in Sachsen. Wenn ich nach Afrika will, muss ich da nochmal ordentlich einen hinlegen, aber das wird schwierig, denn Krapottke hat sich die Saison zum Fliegen freigenommen und er wird jeden guten Tag nutzen.<\/p>\n<p>20.11.2017<br \/>\nVon 1000 auf 0km in unter 2h.<br \/>\nDas Wetter ist heute hammerm\u00e4\u00dfig vorhergesagt. Die Luftmassengrenze soll nahe des Platzes von Nord nach S\u00fcd verlaufen und damit f\u00fcr einen langen Steifen mit Wolkenthermik, gutem Steigen und hoher Basis sorgen, der weite Fl\u00fcge erm\u00f6glicht. Leider ist auch starker Wind vorhergesagt.<br \/>\nAlles ist vorbereitet, wir sitzen im Auto, der Flieger h\u00e4ngt an der Schleppstange doch es bilden sich keine Cumulus. Wir warten eine Stunde. Endlich bilden sich weit entfernt erste Quellwolken, die langsam in unsere Richtung aufbauen. Wir ziehen raus. Drau\u00dfen angekommen bilden sich auch nahe des Platzes schon einige Wolken, aber die vorhergesagte Entwicklung bleibt aus. Dazu kommt der starke Wind am Boden, der den Start und vor allem die Landung nicht ganz ungef\u00e4hrlich machen. Nach einigen \u00dcberlegungen ziehen wir schweren Herzens wieder rein. Beim Anziehen der Flieger haben wir auch mit dem starken Wind zu k\u00e4mpfen, der uns die Bez\u00fcge aus der Hand rei\u00dfen will und den Flieger und uns mit feinem roten Staub bedeckt.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-912\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-2.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-2.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-2-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-2-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nKritischer Blick an den Himmel vor dem Einr\u00e4umen<br \/>\nBedient fahren wir ins Restaurant und bestellen eine Runde Gin Tonic. Wir setzen uns unter ein Sonnendach, von wo aus man den inzwischen Wolken bedeckten Himmel nur schlecht einsehen kann.<br \/>\n21.11.2017<br \/>\nIrgendwo \u00fcber der s\u00fcdafrikanischen Steppe, zu lange vor der Landung<br \/>\nWarum geht es mir so dreckig? Weil mir die Benzind\u00e4mpfe einer undichten Spritleitung zu Kopf gestiegen sind und ich nun Kopfschmerzen habe!<br \/>\nGert gibt richtig Stoff, denn er will heute seinen hundertsten 1000er fliegen. Bisher haben wir schon 300km auf der Uhr und es ist gerade mal 13 Uhr.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-913\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-3.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-3.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-3-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-3-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nEndlich mal Wolken<br \/>\nEs l\u00e4uft also gut, nur das Wetter scheint schon Feierabend zu machen. \u00dcber uns befindet sich geschlossener Altostratus und die Dichte der Cumuluswolken ist dementsprechend gering. Mir ist das alles relativ egal, denn ich habe Kopfschmerzen und f\u00fchle mich nicht wohl. Ich esse einen komplett zerbr\u00f6selten Muffin und schlafe eine Viertelstunde. Das Piepen des Varios und das Geschaukel haben tats\u00e4chlich eine entspannende Wirkung.<br \/>\nAls ich wieder aufwache, geht es mir wieder etwas besser, aber das Wetter sieht noch schlechter aus. Abbruch! Wir drehen um und ich fliege uns nach Hause. Im Osten steht noch eine sch\u00f6ne Konvergenz, unter der Klaus gerade seinen Spa\u00df hat, aber wir haben beide keine rechte Lust mehr.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-914\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-4.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-4.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-4-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-4-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nDie Kovergenz baut sich auf und das Wetter ab<br \/>\nIn Kuruman steht der Wind mit 30km\/h quer auf der Bahn. Wir sind also gezwungen die neu angelegte Querbahn zu benutzen. Ein etwas spannendes Unterfangen, doch Gert bringt uns sicher runter.<br \/>\nWir nutzen die Zeit, die wir durch die fr\u00fche Landung gewonnen haben, um das Leck zu finden und somit k\u00fcnftige Fl\u00fcge angenehmer zu machen.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-915\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-5.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-5.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-5-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-5-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nErfolgreiche Landung auf der Querbahn<br \/>\n22.11.2017<br \/>\nKuruman, Lodge<br \/>\nHeute machen wir mal Pause, weil das Wetter nicht so vielversprechend ist und holen Schwung f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage, die deutlich besser werden sollen. Heute ist auch der erste Tag mit einer Pause beim Alkoholkonsum (Ich kann da allerdings nur f\u00fcr mich sprechen).<\/p>\n<p>14.11.2017<br \/>\nKuruman, Lodge<br \/>\nHeute sollten die Container kommen, in denen neben den Flugzeugen auch allerlei n\u00fctzliche Haushaltsgegenst\u00e4nde, Wechselsachen und nat\u00fcrlich das gute Wetter verpackt sind. Sie kamen aber nicht, wir warten also auf morgen. Die Temperaturen erinnern hier eher an zu Hause. Tags\u00fcber 15\u00b0, nachts 4 und das soll die n\u00e4chsten Tage so bleiben. Wir sind f\u00fcr die Mahlzeiten schon ins Haus umgezogen, weil es drau\u00dfen zu kalt ist und wo sind die warmen Sachen? Genau, im Container.<br \/>\n15.11.2017<br \/>\nKuruman Flugplatz<br \/>\nWir stehen seid um 11 in eisigem Wind auf dem Platz und warten auf die Container, die tats\u00e4chlich um 17 eintreffen (mit lediglich vier Tagen Versp\u00e4tung). Wir \u00fcberwachen noch das Abladen und fahren wieder in unsere warme H\u00fctte. Das Ausladen machen wir morgen. Wettertechnisch verpassen wir ohnehin nichts.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-900\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-1.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-1.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-1-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-1-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nDie Container werden abgeladen<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-901\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-2.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-2.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-2-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-2-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nKurzer Blick in die Container<br \/>\n16.11.2017<br \/>\nIrgendwo in Kuruman, morgens<br \/>\nNachdem wir nun schon den vierten Tag in Folge versucht haben jemanden aufzutreiben, der den Grasstreifen neben der Bahn abm\u00e4ht, damit wir starten k\u00f6nnen, greifen wir nun mit unserer Wei\u00dfen Lodgebesitzerin an. Bisher waren alle Versuche jemanden zu organisieren gescheitert, obwohl wir gestern sogar eine Zusage bekommen hatten und Gert nun schon zweimal vergebens morgens am Flugplatz war, um dem M\u00e4her das Tor aufzuschlie\u00dfen.<br \/>\nWir fahren zun\u00e4chst zu einem Schrottplatz wo wir einen Traktor f\u00fcr 6000 Rand ausl\u00f6sen sollen, damit die Gemeinde m\u00e4hen kann. Das machen wir nicht, also geht es weiter zum Camping Platz, wo uns das Schiebetor von einem Schwarzen Angestellten ge\u00f6ffnet wird, der offenbar nur zu diesem Zweck dort angestellt ist. Offensichtlich haben wir uns aber in der Hausnummer geirrt und es geht weiter zum Bauhof der Gemeinde. Auch hier schiebt uns ein Schwarzer das Tor auf. Wir fahren hinein und es bietet sich ein Bild des Verfalls. \u00dcberall stehen kaputte Maschinen und Nutzfahrzeuge herum, die scheinbar nach einem Defekt einfach stehengelassen wurden. Unsere Vermieterin f\u00e4hrt mit ihrem X5 direkt zu einer Gruppe Schwarzer Arbeiter und nach kurzer Diskussion wird eine Autobatterie zu einem Traktor getragen und das Problem ist gel\u00f6st.<br \/>\nKuruman Flugplatz, nachmittags<br \/>\nNoch ein Nimbus-Innenfl\u00fcgel! Der vierte und letzte f\u00fcr heute und das ist auch gut so, denn die Teile sind h\u00f6llenschwer und schon das Entladen aus dem Container ist ein Akt. Aber wenn man dann au\u00dfen steht w\u00e4hrend die Kr\u00e4fte langsam schwinden und dann doch erst noch die Teflonh\u00fclse aus dem Loch f\u00fcr den Hauptbolzen entfernt werden muss, bevor Besagter einen endlich erl\u00f6st, kann einen schon mal der Mut verlassen.<br \/>\nNeben uns bricht Otto (ein Teamkollege aus \u00d6sterreich) gerade sein Auto auf, weil er den Schl\u00fcssel darin vergessen hat und die automatische Verriegelung zugeschlagen hat.<br \/>\nDer Nimbus 4DM von Gert ist das letzte von vier Flugzeugen aus dem ersten Container und der Flieger, in dem ich mitfliegen werde.<br \/>\nNachdem alles ger\u00fcstet ist, fahren wir die Flugzeuge auf die neu planierte Abstellfl\u00e4che und verzurren sie. Otto hat sein Fahrzeug inzwischen aufbekommen.<br \/>\nAls wir abends die Halle zu machen, muss Otto sein Auto erneut aufbrechen. Wir fahren irritiert nach Hause.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-902\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-3.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-3.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-3-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-3-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nAlles aufger\u00fcstet (im Vordergrund unser \u201eSchiff\u201c)<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-903\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-4.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-4.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-4-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-4-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nDie Flieger im Schlafanzug auf der Abstellfl\u00e4che<br \/>\n17.11.2017<br \/>\nKuruman Flugplatz, vormittags<br \/>\nJa wir sind jetzt \u00f6fter hier denn die Flugzeuge sind fertig, das Wetter wird wieder besser und es wird endlich geflogen. Heute wird es nur ein kleiner Gew\u00f6hnungsflug, da wir es mit Trockenthermik und \u201enur\u201c 3500m Basis zu tun haben. Ich fliege heute mit Klaus in seinem Nimbus, da Gert noch mit dem Entladen des zweiten Containers besch\u00e4ftigt ist.<br \/>\nW\u00e4hrend wir uns vorbereiten, wird vor der Halle eine DG400 ger\u00fcstet (und wir sind sehr lange mit unseren Vorbereitungen besch\u00e4ftigt.) Immer wenn wir vorbeikommen steht jemand anderes am Hauptbolzen und die Fl\u00e4chen wurden mittlerweile auf Fl\u00e4chenst\u00fctzen abgelegt.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-904\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-5.jpg\" alt=\"\" width=\"720\" height=\"960\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-5.jpg 720w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-5-113x150.jpg 113w\" sizes=\"(max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><br \/>\nThermikbeginn! In diesem Falle durch einen Steppenbrand verursacht<\/p>\n<p>Im Nimbus4DM mit Klaus, nachmittags<br \/>\n\u201eStall, Stall\u201c sagt die freundliche Dame im LX8000 und weist mich damit auf meinen \u00fcberzogenen Flugzustand hin. Ich komme mir vor wie ein Flugsch\u00fcler bei seinem dritten Flug. Der Faden h\u00e4ngt irgendwo au\u00dfen, durch den Schiebezustand hat es die Fahrwerksklappe aufgeklappt und es pfeift. Ich bin v\u00f6llig \u00fcberfordert mit den 26,5m Spannweite. Der Flieger ist \u00e4u\u00dferst tr\u00e4ge und braucht auch noch im Kreis Seitenruder. Ich muss mich sehr konzentrieren, um sauber zu fliegen und dabei f\u00e4llt die Thermik gern mal hinten runter. Doch Klaus ist sehr geduldig und l\u00e4sst mich machen.<br \/>\nAm Ende des Fluges gelingt es mir mit W\u00f6lbklappenstellung 1 schon halbwegs sauber zu kreisen. Als wir abends landen, sind wir 450km geflogen und auch die DG400 ist aufger\u00fcstet. Es ist also alles in Ordnung.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-905\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-6.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-6.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-6-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-6-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nEndlose Steppe mit kleinen B\u00e4umen. Hier mit ein paar buckelartigen Felsen durchsetzt.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-906\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-7.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-7.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-7-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-7-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nWir verlassen die Felsen in Richtung Heimat<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-907\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-8.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-8.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-8-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-8-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nEine riesige Mine f\u00fcr Eisenerz<br \/>\n18.11.2017<br \/>\nIm Nimbus 4DM mit Gert, Mittags<br \/>\nKatastrophe: Bei Gert wird mit WK2 gekreist und der \u00c4rger geht von vorn los. Die Querruder sind total weich und das Riesenschiff damit nur noch bedingt steuerbar. Der Faden h\u00e4ngt wieder irgendwo und ich habe keine Ahnung wie ich den wieder in die Mitte bekommen soll. Wenn ich Gegenseitenruder nehme, rastet Gert vorne v\u00f6llig aus und mit dem Querruder passiert nicht so viel. Obwohl am Vorabend noch verk\u00fcndet wurde, dass ein halbwegs begabter Pilot den Nimbus nicht ins Trudeln bekommt, musste Gert eben dieses gerade f\u00fcr mich ausleiten.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-908\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-9.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-9.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-9-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-9-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nGemeinsames Kurbeln mit Klaus<br \/>\nWir befinden uns im Anflug auf Douglas, wo Gert sein Bordbuch abliefern muss. Nachdem das Letzte auf dem Postweg verloren gegangen ist, haben wir uns entschlossen, dieses per Expressversand via Luftpost selbst zuzustellen.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-909\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-10.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-10.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-10-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-10-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nSichere \u00dcbergabe<br \/>\nNachmittags<br \/>\nNach einem kurzen Zwischenstopp in Douglas ging es weiter nach Norden am Vaal\u00a0River entlang.<br \/>\nGert habe ich mittlerweile gar geflogen und ich gebe mir nochmal richtig M\u00fche, sauber zu fliegen, was mir auch einiger Ma\u00dfen gelingt.<br \/>\nAm Ende kommen wir bei insgesamt 600km raus, f\u00fcr Blauthermik und eine Zwischenlandung gar nicht so schlecht.<\/p>\n<p><strong>13.11.2017<\/strong><br \/>\nR31 Richtung Kuruman, nachmittags<br \/>\nDer Motor heult auf: 4000rpm, 30km\/h. Ich schalte in den zweiten Gang und ein Ruck geht durch das Fahrzeug und bremst mich wieder ab. Jetzt schalte ich z\u00fcgig in den dritten Gang und \u00fcber den Vierten und den Dritten schlie\u00dflich in den f\u00fcnften Gang. Zum Gl\u00fcck bin ich alleine auf der Stra\u00dfe und im Auto. Ich befinde mich auf dem R\u00fcckweg von einem Soloausflug zur Wondercave (Gerts Tagesaufgabe f\u00fcr mich). Er hat mir sein Mietwagen \u00fcberlassen, aber ich bin mir nicht sicher, ob er es nochmal tut, wenn er das hier liest. (Wie sich sp\u00e4ter herausstellen sollte, bin ich heute der Einzige von den vier Fahrern unseres inzwischen siebenk\u00f6pfigen Teams ohne Reifenschaden.) Nachdem ich mich kurz zuvor auf der rechten Stra\u00dfenseite ertappt habe, bin ich nun sogar wieder auf der gleiche Seite wie alle anderen, die in meine Richtung wollen, unterwegs. Die Sonnenblende habe ich heruntergeklappt, denn der Anblick des wolkenbedeckten Himmels ist unertr\u00e4glich (heute w\u00e4re mein erster Flugtag gewesen).<br \/>\nDie H\u00f6hle, die ich besichtigt hatte, war ungef\u00e4hr 100m tief 20m breit und 4m hoch. Sie gilt als eine der bedeutendsten Ausgrabungsst\u00e4tten im s\u00fcdlichen Afrika und diente ab der Steinzeit als menschliche Unterkunft. Ein Schwarzer Angestellter tobte mit mir durch die H\u00f6hle, nuschelte an einigen Stellen einen erkl\u00e4renden Satz auf Englisch und rannte dann wieder zu seiner Suppe, von der ich ihn unbeabsichtigt weggeholt hatte und die nun unbeaufsichtigt vor sich hin kochte. Nachdem seine Schritte auf den Holzstegen verhalt waren, nahm ich mir die Zeit und schaute mir alles nochmal genau an. Als ich fertig war, sagte ich Bescheid, dass er wieder abschlie\u00dfen kann. Ich war vermutlich der erste und letzte Besucher f\u00fcr heute.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-894\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild-2-1-1.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"720\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild-2-1-1.jpg 960w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild-2-1-1-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild-2-1-1-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><br \/>\nWonderworkcave mit abgestecktem Raster f\u00fcr die Ausgrabungen<br \/>\nDer H\u00fcgel hinter der H\u00f6hle reizte mich als alten Wanderbegeisterten, also zog ich mir meine Wanderschuhe an, um etwas unanf\u00e4lliger gegen Schlangenbisse zu werden und erklomm den H\u00fcgel. Es war weniger die Hitze, die durch einen starken Wind kaum sp\u00fcrbar war, als die starke Sonneneinstrahlung, die mir ernsthafte Sorgen bereitete. Ich hatte mich zwar eingecremt, aber irgendwann hatte mich die Lust verlassen und Arme und Schienbeine waren etwas kurz gekommen. Aber auch die eingecremten Stellen sahen schon leicht rot aus. Zum Test dr\u00fcckte ich auf meinen Arm und beobachtete, wie wei\u00df die Stelle wird, wenn ich den Finger wieder wegnahm. Auch das Ergebnis war nicht zufriedenstellend. Egal, die Landschaft war so sch\u00f6n und die Aussicht wurde auch immer besser, also weiter. Ich klatschte regelm\u00e4\u00dfig in die H\u00e4nde, um die ortans\u00e4ssigen Schlangen von meiner Pr\u00e4senz in Kenntnis zu setzen. Eine Begegnung wollte ich in jedem Falle vermeiden. Schlie\u00dflich war ich auf dem Kamm der H\u00fcgelkette angekommen und es er\u00f6ffnete sich eine gute Aussicht in alle Richtungen. Ich setze mich in den Halbschatten eines Buschs, verschlang mein Wegbrot und machte mich auf den R\u00fcckweg, bevor die Sonnenaufnahmef\u00e4higkeit meiner Haut ersch\u00f6pft war.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-893\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild-2-2.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"360\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild-2-2.jpg 480w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild-2-2-150x113.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><br \/>\nUnterwegs in den Kuruman Hills<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-896\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild-2-3.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild-2-3.jpg 800w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild-2-3-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild-2-3-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br \/>\nAusblick auf das steppenartige Flachland, den oberen Teil des Bildes kommentiere ich nicht weiter<br \/>\nEinschub:<br \/>\nIch wurde nach meinem ersten Bericht darauf hingewiesen, dass die Bezeichnung \u201eSchwarze\u201c politisch nicht korrekt ist, da es eigentlich keine Rolle spielt welche Hautfarbe die Menschen haben. Hier sieht die Realit\u00e4t aber anders aus, denn sozialer Status und Hautfarbe sind hier eng miteinander verkn\u00fcpft. Vor der Abreise sagte mein Vater noch zu mir: \u201eFalls du die Schwarzen nicht erkennst: Das sind die, die dort die Arbeit machen.\u201c Das trifft es eigentlich auf den Punkt, denn w\u00e4hrend die Schwarze Bev\u00f6lkerung zum Gro\u00dfteil aus Angestellten besteht, sind die Wei\u00dfen diejenigen, die anstellen. Entsprechend dieser Verh\u00e4ltnisse ist auch der Wohlstand auf die verschiedenen Bev\u00f6lkerungsgruppen verteilt. Der Umgang mit den Angestellten ist in gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten sicherlich mit europ\u00e4ischen Verh\u00e4ltnissen vergleichbar, aber erinnert auf dem Land doch eher an vergangene Zeitalter.<br \/>\nDie Unterscheidung von Schwarzen und Wei\u00dfen Menschen in diesem Bericht ist nicht rassistisch motiviert sondern ein stilistisches Mittel, um auf die geschilderten Verh\u00e4ltnisse aufmerksam zu machen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Bester Junior Sachsen &#8211; Alrik Dargel<\/strong><br \/>\n<strong>8.11.2017<\/strong><br \/>\nLondon Heathrow, kurz nach 21:00: Nach einer kurzen Anrollphase gibt der A380 vollen Schub. Ich werde leicht in den Sitz gedr\u00fcckt. Wenn man sonst Windenstarts gewohnt war, ist der Sitzdruck doch vergleichsweise gering, aber die Geste z\u00e4hlt, oder was? Wie auch immer, jetzt geht es los: Das Abenteuer, auf das ich seit Anfang der Saison hingearbeitet habe. Zwei Wochen Segelfliegen in S\u00fcdafrika als Preis f\u00fcr den besten s\u00e4chsischen Junior, gesponsert von Gert Kalisch (mit dem ich auch zusammen fliegen werde) und vom LSV Sachsen. Um den Preis zu gewinnen, braucht man drei richtig gute DMST-Fl\u00fcge und drei etwas weniger gute Fl\u00fcge der Konkurrenz.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-884\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild1.jpg\" alt=\"\" width=\"423\" height=\"498\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild1.jpg 423w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild1-127x150.jpg 127w\" sizes=\"(max-width: 423px) 100vw, 423px\" \/>Gut gelaunt und abflugbereit<br \/>\n<strong>20.04.2017<\/strong><br \/>\nSchwarzheide, abends: Wie so oft an diesem denkw\u00fcrdigen Tag, war auch heute das Wetter kontr\u00e4rer Weise wieder sehr gut: Kaltluft! Ich flog ich ein ausgeschriebenes 470km FAI Dreieck um Leipzig herum. Fabian verzockte sich auf dem Fl\u00e4ming und brach die Aufgabe ab und Krapotke schrieb zu wenig aus in seinem CS. In Pirna fliegt Patrick noch ein etwas gr\u00f6\u00dferes Dreieck. Aber dennoch bin ich gut platziert und Afrika also ein ganzes St\u00fcck n\u00e4her.<br \/>\n<strong>9.11.2017<\/strong><br \/>\n6:00: Langsam wird es hell unter unserer doppelst\u00f6ckigen Sardinenb\u00fcchse. (Die anf\u00e4ngliche Begeisterung f\u00fcr unser Transportmittel ist infolge einer Nacht unter beengten Platzverh\u00e4ltnissen mittlerweile vollends geschwunden.) Ich bin hundem\u00fcde, aber ich zwinge mich dennoch aus dem Fenster zu schauen. Wir befinden uns gerade mitten \u00fcber Afrika, einem der unruhigsten Erdteile \u00fcberhaupt, zerrissen von B\u00fcrgerkrieg, Armut, Unterdr\u00fcckung und Ausbeutung. Kein Ort an dem man sich gerne aufhalten w\u00fcrde, es sei denn man ist Waffenh\u00e4ndler, S\u00f6ldner oder eben Unterdr\u00fccker. (Auf mich trifft alles nicht zu. Was mache ich hier?) Von hier oben sieht alles friedlich aus. Eine nahezu geschlossene Wolkendecke verh\u00fcllt, was wir nicht sehen wollen. Langsam schieben sich linienartig angeordnete ambossf\u00f6rmige hellgraue Gewittert\u00fcrme in mein Sichtfeld. Daraus zucken Blitze hervor, die stumm im Hexenkessel unten verebben, von hier oben ein atemberaubendes Panorama. Die Gewitterzellen reichen fast bis in unsere H\u00f6he, verschleiern kurzzeitig die Sicht und erzeugen einige unerw\u00fcnschte Turbulenzen.\u00a0Ein Stewart weist mich an die Fensterklappe zu schlie\u00dfen.<br \/>\n<strong>9.11.2017<\/strong><br \/>\nJohannesburg or Tambo, Passschalter, 10:30: \u201cWhat happened to your passport?\u201d Fragt mich der schwarze Grenzbeamte vorwurfsvoll und h\u00e4lt mir meinen Reisepass vor die Nase, der sich vor 2 Jahren in meinem Rucksack mit einem St\u00fcck ausgelaufener Butter zusammengetan hat. S\u00e4mtliche Seiten sind von dem Fett dunkel gef\u00e4rbt und leicht muffig. Ich kann den Geruch ranziger Butter bis hierher riechen. Das muss eine rhetorische Frage sein, schie\u00dft es mir durch den Kopf, dennoch stammele ich irgendeine Antwort. Immer noch fassungslos sucht sich der Grenzbeamte eine der saubersten Seiten heraus, um mein Visum hinein zu stempeln. Noch einmal gibt er mir zu verstehen, dass er es nicht versteht, wie man seinen Pass so behandeln kann.<br \/>\n<strong>9.11.2017<\/strong><br \/>\nirgendwo in Johannesburg auf einer Nebenstra\u00dfe, Mittags:<br \/>\nWir fahren gerade mitten durch einen Slum. Am Stra\u00dfenrand stehen \u00fcberall Schwarze hinter St\u00e4nden mit Obst, Brettern, Radkappen und Schl\u00e4uchen und anderen Dingen, die wir in Deutschland schon l\u00e4ngst entsorgt h\u00e4tten. Dahinter erheben sich aus M\u00fcllbergen selbstgezimmerte Verschl\u00e4ge aus Brettern, Decken und Wellblech. Die Behausungen erinnern eher an ein Gem\u00e4lde von Picasso, als eine menschliche Behausung. Hier und dort brennt ein M\u00fcllfeuer und h\u00fcllt die Umgebung in schwarzen Rauch.<br \/>\nWir haben uns verfahren! Ich sitze mit Gert und seinem iPhone (ohne Internet) in einem roten Mietwagen in der gef\u00e4hrlichsten Stadt der Welt und wir haben nicht die leiseste Ahnung wo wir uns befinden. Anhand einer halb geladenen Karte auf Gerts Handy versuche ich uns durch das Gro\u00dfstadtchaos zu navigieren. Der Linksverkehr tr\u00e4gt nicht zu Vereinfachung der Situation bei.<br \/>\nWir kommen an einer Autowerkstatt vorbei: An einem Baum h\u00e4ngt ein Schild, welches darauf hinweist. Darunter stehen zwischen zwei weiteren B\u00e4umen drei Schwarze und eine Europalette am Stra\u00dfenrand. Sonst nichts. Da unser Auto nicht kaputt ist, fahren wir weiter, aber wir w\u00e4ren vermutlich auch in ersterem Falle weitergefahren.<br \/>\nLangsam fitzen wir uns wieder heraus und nach mehreren U-Turns befinden wir uns tats\u00e4chlich wieder auf der Autobahn Richtung Potchefstroom, wo wir auch unser erstes Nachtquartier aufschlagen werden.<br \/>\n<strong>9.11.2017<\/strong><br \/>\nOudrift Lodge, abends:<br \/>\nWir sind in einer wundersch\u00f6nen Lodge mit riesigem gr\u00fcnen Garten untergekommen. Damit auf dem roten trockenen Boden \u00fcberhaupt etwas w\u00e4chst, muss stundenlang der Rasensprenger laufen. Abends essen wir im zugeh\u00f6rigen Restaurant. F\u00fcr mich gibt es als Vorspeise Schnecken und zum Hauptgang Oxtail. Beides eine neue aber leckere Erfahrung. Nach dem anstrengenden Anreisetag fallen wir alle ersch\u00f6pft ins Bett.<\/p>\n<div id=\"attachment_885\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-885\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-885\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild2.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild2.jpg 800w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild2-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild2-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><p id=\"caption-attachment-885\" class=\"wp-caption-text\">Lodge mit gr\u00fcnem Garten und Vogeltrinkschale<br \/>\u00a0<br \/><strong>10.11.2017<\/strong><br \/>Unterwegs auf der N12 Richtung Westen<br \/>Wir fahren wieder! Es geht \u00fcber kilometerlange schnurgerade Stra\u00dfen durch vertrocknete Graslandschaft mit mannshohen gr\u00fcnen B\u00fcschen. Die Stra\u00dfe ist zweispurig mit Standstreifen auf jeder Seite. Auf diesen weichen die langsameren Fahrzeuge meist aus, um uns vorbeizulassen. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht das Ausweichen mit dem Warnblinker als Dankesch\u00f6n zu quittieren. Ich muss sehr oft Blinken, denn Gert f\u00e4ngt langsam an unsere 80PS auszureizen.<br \/>Gelegentlich kommt eine Ortschaft mit dem obligatorischen Slum am Ortsende. Immerhin stehen dort meistens die Mandela-H\u00fctten: kleine Steinh\u00e4user mit Wellblechdach und kleinem Grundst\u00fcck mit Toilettenh\u00e4uschen. Am Stra\u00dfenrand stehen oft Schwarze, die mitgenommen werden wollen. Mir als altem Tramper tut es nat\u00fcrlich weh, dass wir sie stehen lassen.<br \/>Beim Durchqueren der Ortschaften f\u00e4llt auf, dass um ausnahmslos jedes Grundst\u00fcck ein hoher Zaun oder eine Mauer gezogen ist.<\/p>\n<p>[caption id=\"attachment_886\" align=\"alignnone\" width=\"800\"]<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-886\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3.jpg 800w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild3-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/> Eine Siedlung am Wegesrand<\/p><\/div>\n<p>Der Verkehrsfluss wird gelegentlich von einer Baustelle unterbrochen, an der die Stra\u00dfe einspurig wird. Am Beginn der einspurigen Strecke steht eine Ampel und mehrere Schwarze von der Stra\u00dfenbaugesellschaft, die mit roten Fahnen bewaffnet sind, um die Wirkung der Ampel verst\u00e4rken.<\/p>\n<p><strong>10.11.2017<\/strong><br \/>\nDouglas, Abends<\/p>\n<p>Da Gert noch ein Briefing f\u00fcr dieses Jahr brauchte, haben wir einen Umweg \u00fcber Douglas gemacht. Dort waren wir direkt mit den ans\u00e4ssigen Fliegern auf einer Farm Abendessen. Auf dem Hinweg \u00fcber eine Schotterstra\u00dfe gerieten wir kurz in IMC, als zus\u00e4tzlich zu dem Staub des vorrausfahrenden Fahrzeugs auch noch der Staub des entgegenkommenden Fahrzeugs uns die Sicht auf Stra\u00dfe und Verkehr vollends verdeckte. Das machte auf alle F\u00e4lle Lust auf die 100km Schotterstra\u00dfe, die Gert am n\u00e4chsten Tag fahren wollte. Bevor es leckeres gerilltes Fleisch gab, durften wir noch die Kudus im Garten f\u00fcttern, die sogar aus der Hand fra\u00dfen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-887\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4.jpg\" alt=\"\" width=\"304\" height=\"327\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4.jpg 304w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild4-139x150.jpg 139w\" sizes=\"(max-width: 304px) 100vw, 304px\" \/>Freunde kann man sich kaufen<\/p>\n<p><strong>11.11.2017<\/strong><br \/>\nKuruman, Mittags<br \/>\nDie 100km Schotterstra\u00dfe haben wir gut \u00fcberstanden und als wir in Kuruman ankommen, haben wir endlich auch ein wei\u00dfes Auto.<\/p>\n<div id=\"attachment_888\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-888\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-888\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5.jpg 800w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild5-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><p id=\"caption-attachment-888\" class=\"wp-caption-text\">Gegenverkehr auf der Gravelroad mit leichten Sichteinschr\u00e4nkunge<\/p><\/div>\n<p>In der Lodge in Kuruman d\u00fcrfen wir im ehemaligen Haus der Lodgebetreiber wohnen, welches gewisse \u00c4hnlichkeit mit einem Gef\u00e4ngnis hat: die \u00fcberdachte Terrasse ist komplett vergittert und auch im Haus selbst befindet sich nochmal eine Gittert\u00fcr. Hier stellt sich mir die Frage wer gl\u00fccklicher ist. Die Wei\u00dfen, die zwar viel besitzen aber auch in der st\u00e4ndigen Angst leben, dass man Ihnen etwas wegnimmt oder die Schwarzen, die wenig besitzen und denen man dementsprechend auch nichts wegnehmen kann.<\/p>\n<p>Das Haus bietet f\u00fcr unsere Belange alles was wir brauchen und wir beginnen uns h\u00e4uslich einzurichten. Nun hei\u00dft es also auf die Container mit den Luftsportger\u00e4ten warten, die mit zwei Tagen Versp\u00e4tung am Dienstag eintreffen sollen (heute ist Samstag).<\/p>\n<p><strong>12.11.2017<\/strong><br \/>\nKuruman, wieder mittags<br \/>\nNachdem ich von Gert erneut gedr\u00e4ngt wurde endlich mal einen Bericht zu verfassen, raffe ich mich auf. Bei der Hitze hier (35\u00b0C) erfordern Aktivit\u00e4ten, die nicht im Schatten auf einem Liegestuhl stattfinden, gro\u00dfe Motivation und auch Kondition der Ausf\u00fchrenden. Ein Versuch gestern Abend bei Sonnenuntergang laufen zu gehen endete nach l\u00e4ppischen 2km wieder hier in Lodge. Nun sitze ich also hier in unserem K\u00e4fig und schreibe. Ab und zu kommt mein neuer Freund der Pfau vorbei und guckt was ich treibe. Ich habe ihn heute Morgen mit einer Scheibe Toastbrot f\u00fcr mich begeistern k\u00f6nnen. Mit ihm bin ich auch deutlich besser beraten, als mit der dicken Katze von gestern Abend, die es nicht einmal f\u00fcr n\u00f6tig gehalten hat zu gucken wer sie streichelt und einfach weitergegangen ist.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-889\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild6.jpg\" alt=\"\" width=\"1008\" height=\"568\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild6.jpg 1008w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild6-150x85.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Bild6-768x433.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1008px) 100vw, 1008px\" \/><\/p>\n<p>Langsam k\u00f6nnte man den Eindruck gewinnen, dass ich zum Tiere f\u00fcttern hier bin.<\/p>\n<p>Bericht Alrik Dargel 12.11.2017<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Es geht los!<\/strong><br \/>\nAm vergangenen Wochenende wurden die Flugzeuge verladen. Ein Container geht nach\u00a0Douglas und zwei nach Kuruman. Gert und Norbert haben wohl schon ordentlich Vorarbeit\u00a0geleistet und die Tr\u00e4ger und Bodenplatten, soweit n\u00f6tig, modifiziert.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-879\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/1-1_0406.jpg\" alt=\"\" width=\"1814\" height=\"1361\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/1-1_0406.jpg 1814w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/1-1_0406-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/1-1_0406-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1814px) 100vw, 1814px\" \/><br \/>\nDennoch beschleichen mich als &#8222;Newbie&#8220; gewisse Zweifel, dass da 5 oder 6 Motorsegler \u2013\u00a0darunter einige Dickschiffe &#8211; reinpassen sollen.<br \/>\nDie Anweisung von Gert lautet:\u00a0 \u201eNicht nachdenken! \u2013 Machen!\u201c.<br \/>\nSeine Erfahrung von mehr als einem Dutzend Ein-\/Ausr\u00e4umaktionen will ich auch nicht in Frage\u00a0stellen.<br \/>\nEr ist der Chef.<br \/>\nBei Anreise am Samstagnachmittag konnte ich mich ja noch mit einem Bier locker\u00a0zur\u00fccklehnen und das gesch\u00e4ftige Treiben beobachten. Aber am Sonntag war dann auch der\u00a0andere Container unter anderem mit unserer `31 dran.<br \/>\nLeider hat es bis Mittag geregnet, aber es sind keine Fl\u00e4chen oder F\u00fc\u00dfe weggerutscht &#8230; nur\u00a0ledern mussten wir immer wieder.<br \/>\nObwohl schon ein Flugzeug drinstand dauert es schon den ganzen Tag bis alles niet- und\u00a0nagelfest verstaut und verzurrt war.<br \/>\nDennoch kommt keine unn\u00f6tige Hektik auf.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-880\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/1-2_0415.jpg\" alt=\"\" width=\"1361\" height=\"1814\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/1-2_0415.jpg 1361w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/1-2_0415-113x150.jpg 113w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/1-2_0415-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1361px) 100vw, 1361px\" \/><br \/>\nAls am Ende die T\u00fcren geschlossen werden stehen 4x Offene Klasse und 1x 18m-Klasse mit\u00a0entsprechendem Zubeh\u00f6r im Container.<br \/>\nDazu noch so etwa 8 Transportboxen und gef\u00fchlt eine halbe Werkstatt.<br \/>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-878\" src=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/1-3_0423.jpg\" alt=\"\" width=\"1613\" height=\"1210\" srcset=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/1-3_0423.jpg 1613w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/1-3_0423-150x113.jpg 150w, http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/1-3_0423-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1613px) 100vw, 1613px\" \/><br \/>\nAm Donnerstag hebt ein Kran die Container auf die bestellten LKWs und dann geht es von<br \/>\nBremerhaven durch den Atlantik nach S\u00fcden. Am 11.11. erblicken unsere Sch\u00e4tzchen dann das<br \/>\nLicht der Kalahari. Hoffentlich! Na dann schon mal: Helau &amp; Alaaf!<\/p>\n<p>Helmut Prang 05.10.2017<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Saison 2017-2018<\/strong><\/p>\n<p>Der Count down l\u00e4uft !!<\/p>\n<p>Noch 80 Tage bis zum Einpacken der Segler.<br \/>\nDie Vorbereitungen laufen, die Container werden auf die zu erwartenden Flugzeugtypen modifiziert.<\/p>\n<p>In diesem Jahr werden 10 Flugzeuge in Kuruman an den Start gehen.<\/p>\n<p>3 x Nimbus 4 DM<br \/>\n1 x ASW 22 BLE<br \/>\n1 x Ventus cM<br \/>\n1 X DG 400<br \/>\n2 X ASH 31<br \/>\n1 X ASG 32 Mi<br \/>\n1 x Arcus M<\/p>\n<p>Damit haben wir eigentlich nur noch einen freien Containerplatz zu vergeben. Die Auslastung der Flugzeuge k\u00f6nnt ihr unter dem Button \u201eCharter&#8220; anschauen.<br \/>\nRestliche freie Charterm\u00f6glichkeiten gibt es noch.<br \/>\nAuch am Airfield in Kuruman werden speziell f\u00fcr die \u201eSegelflieger\u201c sicherheitsrelevante Arbeiten vorbereitet:<br \/>\n-Verbreiterung der Querlandebahn auf ca. 45 m<br \/>\n-Planierarbeiten im Abstellbereich der Segler<\/p>\n<p>g.k. 08.07.2017<\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausladen der besonderen Art Am Freitag, den 16.M\u00e4rz standen die Container p\u00fcnktlich 12 Uhr auf ihrem heimatlichen Standplatz &#8211; Temperatur 2\u00b0C und ganz leichter Schneefall. Das war aber schon das einzig Positive der bevorstehenden Entladeaktion. Der leichte Schneefall wurde am Nachmittag zum Schneesturm mit einem Temperatursturz auf -8\u00b0 C am fr\u00fchen Abend. Ergebnis -&gt; 20 &#8230; <span class=\"more\"><a class=\"more-link\" href=\"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/?page_id=1051\">[Read more&#8230;]<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1051"}],"collection":[{"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1051"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1051\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1073,"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1051\/revisions\/1073"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/kuruman-gliding-camp.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1051"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}